Ausgabe 
22.2.1856
 
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Bekanntmachung. [256] In Folge Verfügung Großberzoglichen Landgerichts Friedberg vom 7. Febr. l. J. wird die auf den 18. März l. J. anberaumte Verſteigerung der Wilhelm Krauch'ſchen Hof⸗ raithe zurückgenommen, welches biermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 18. Februar 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Ben der.

Immobillar-Verſteigerung. 1257] Dienſtag den 26. l. M., Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Wilhelm Netz'ſchen Immobilien, wie ſolche in den Intelligenzblättern von 1856 Nr. 10, In⸗ ſerat 146 und Nr. 12, Inſerat 178, näher verzeichnet ſind, einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, mit dem Anfügen, daß bei annehmbaren Geboten die Genehmigung er⸗ theilt und daß der Garten vor dem Mainzer Thor, 418 Klafter haltend, in d Abtheilungen der Verſteigerung ausgeſetzt werden wird.

Friedberg, den 20. Febr. 1856. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Ben de r.

Wagen ⸗Verſteigerung. 258] Dienſtag den 26. l. M., Morgens um 11 Uhr, wird an hieſigem Rathbauſe ein ein⸗ ſpänniger Wagen meiſtbletend verſteigert.

Friedberg, den 20. Febr. 1856.

In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Barn de x.

Fruchtverſteigerung. [259] Donnerſtag den 28. l. Ms, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrath des Auguſtiner⸗Schulfonds 22 Malter Korn und 9 Malter Gerſte zwei⸗ malterweis meiſtbietend verſteigert.

Friedberg, den 20, Febr. 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg

Bender.

Verſteigerung. [260] Dienſtag den 25. l. M., Nachmittags um 2 Uhr, wird an Ort und Stelle, in dem Hofraum der Wohnung des Großherzoglichen Directors der Realſchule, Herrn Prof. Dieffen⸗ bach, ein ſogen. Tempel meiſtbietend verſteigert, mit dem Anfügen, daß derſelbe zwei Tage vor dem Verſteigerungstermin aufgeſtellt in dem betr. Hofraum in Augenſchein genommen wer-

den kann.

Friedberg, den 20. Febr. 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.

Hofraithe⸗Verſteigerung. [261 Donnerſtag den 28. l. M., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nachſte⸗ bende zum Nachlaß der verſtorbenen Friedrich Sieck's Wwe. gehörende Hofraithe einer frei willigen meiſtbietenden Verſteigerung ausge⸗ ſetzt, als: Flur Nr. Klftr. 8 1 229 Hofraithe in der Stadt, gibt der Präſenz 45 kr. Friedberg, den 20. Febr. 1856. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher nnd

67 Bekanntmachung. [262] Donnerſtag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem Büreau des Unterzeichneten das Maulwurffangen in bieſiger Gemarkung für 1856 öffentlich wenigſtnehmend vergeben werden. Oberwöllſtadt den 18. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberwöllſtadt Feuerbach.

Holz ⸗Verſteigerung in dem Oſtbeimer Gemeindewald, Ober- förſterei Hochweiſel. [263] Donnerſtag den 6. März l. J., des Morgens 9 Uhr, ſoll in dem Oſtheimer Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Heide, nachſtehendes Holz verſteigert werden: A. Brennbolz: 19 Stecken Kiefern⸗Scheitholz, 58 dergl. Prügelholz, 41 dergl. Stockholz, 3450 Stück dgl. Reisholzwellen, B. Bauholz: 282 Kiefern-Stämme, 3127 Cbkf. enthaltend, 275 dgl. Stangen, 1038* Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht

diefes in ihren Gemeinden gefalligſt bekannt ma-

chen zu laſſen.

Die Zuſammenkunft findet im Holzſchlag ſtatt.

Oſtheim am 20. Februar 1856. ö Großherzogliche Bürgermeiſterei Oſtheim Winter.

Mobiliar⸗Verſteigerung. [264] Montag den 25. Februar d. J., Mor⸗ gens 9 Uhr anfangend, werden nachfolgende Gegenſtände erbvertheilungshalber gegen gleich baare Zablung in dem Wirthslokale des Mart. Philippi 1. einer Verſteigerung ausgeſetzt, als: 1) ein ſehr gutes Pferd, 2 3 trächtige Kühe, 3) eine Kalbin zum anbinden, 4) ein vollſtändiges Pferdegeſchirr, 5) ein Wagen mit Zugebhör, 6) ein Pflug und eine Egge, 7) eine Fruchtfegemühle, 8) 30 Ohm Aepfelwein mit Fäſſer, 9) allerlei Haus⸗ und Wirthsgeräthſchaften, 10) verſchiedene Fäſſer, 11) eine noch neue Waage mit ſchwerem und leichtem Gewicht, 12) allerlei Oekonomieerzeugniſſe, 13) 4 Schaafe mit Lämmern, 14) ein Mutterſchwein mit 7 Ferkeln. Fauerbach II., den 20. Februar 1856. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach II. Der Vorſteher Sl.

Holzverſteigerung. [265] Dienſtag den 11. März l. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Freiherrlich v. Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſelheck nach- ſtehendes Holz öffentlich an die Meiſtbietenden unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden:

12 Stecken Birken und Eichen-Prügelholz,

14 Aspen und Nadel⸗

5500 Stück Birken⸗ und Eichen⸗Wellen, 6500 Aspen- und Nadel⸗ Die Zuſammenkunft iſt auf dem Hof Haſſelheck. Friedberg den 16. Februar 1856. In Auftrag: Fa.

Anzeige. [188] Ich zeige hiermit an, daß ich mich dahier als praktiſcher Thierarzt niedergelaſſen habe. Meine Wohnung iſt neben der Kirche im alten

Pfarrhauſe. Niederwöllſtadt. 3. G. Ge bb.

Hartmann Salzmann, Glaſermeiſter in Nauheim,

[185] empfiehlt ſich mit allen Sorten Goldlei⸗

en, ſowie Spiegel mit fein vergoldeten und braun lakirten Barockrahmen und Spiegel

2501 guter Saat⸗ und Nah⸗ rungskartoffeln werden anzu⸗ kaufen geſucht. Von wem? theilt die Exp. d. Bl. mit. Ein tüchtiger Glaſergeſelle [247] findet ſogleich dauernde Beſchäftigung bei

Friedberg. Friedrich Hanſtein, Glaſermeiſter.

Inventar⸗Verſteigerung. 249] Unterzeichneter läßt bei Abgabe der hie⸗ ſigen Pachtung den 3. März dieſ. J. und die folgenden Tage von Morgens 8 Uhr an, nach⸗ verzeichnetes Gutsinventar öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigern, als: 1) 6 Pferde, dabei ein zugerittenes 6jähriges

braunes Reitpferd und zwei braune 2jähr.

Hengſtfohlen,

2) 60 Stück Rindvieh, als: Ochſen, Kühe, Kalbinnen und 1, 2 und Zjährige Stiere, 3) 150 Stück Hämmel, in Parthien von 10

Slück,

4) Wagen, Pflüge, Eggen, Holzſchlitten, Pferde⸗ und Ochſengeſchirre, 2 Schäferhütten und Pferchhorden, eine Fruchtreinigungsmühle, ſowie ſonſtige Oekonomie⸗Geräthſchaften o.,

5) verſchiedene Lager- und Transportfäſſer, Maiſchbütten, Kartoffelfäſſer und eine Kar⸗ toffelmühle ꝛc.,.

6) eine Chaiſe mit Glasverdeck zum Ein⸗ und Zweiſpännigfahren,

7) zwei Jagdſchlitten,

8) eine große Quantität Waizen⸗, Korn-, Ger⸗ ſten⸗ und Haferſtroh, wovon auch ſchon vor der Verſteigerung abgegeben wird. Bemerkt wird, daß mit Verſteigerung des

Viehes der Anfang gemacht und die näheren Be

dingungen im Termim bekannt gemacht werden. Stockbauſen bei Lauterbach,

den 12. Febr. 1856.

L. Dieffenbach.

Zu vermiethen. [2071 Der zweite Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann künftigen Monat bezogen

werden. Emmerich Müller in der Uſagaſſe. Geſuch. 266] In ein Putz⸗Geſchäft wird ein Lehrmäd⸗ chen geſucht. Näheres bei der Exp. d. Bl.

Zu vermiethen. 267] Eine Wohnung mit einem Laden iſt zu vermiethen und kann in der Kürze bezogen werden. 3 ö 5 Friedberg. K. H. Friedrich.

Zu verpachten. [268] Der mir gehörige, vor dem Mainzer Thor an der Landſtraße gelegene Obſt⸗ und Gemüſegarten, im ungefähren Flächengehalte von einem Morgen, iſt aus der Hand auf 12 Jahre zu verpachten..

Friedberg, den 16. Februar 1856. Trapp II., Hofgerichtsadvokat.

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