Ausgabe 
20.5.1856
 
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Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.

Eddie ta lian

[719] Die Erben des Johannes Bauſch in Nieederwöllſtadt wollen folgende, nach Flur und Nr. des Grundbuchs bezeichnete Immobi⸗ lien, deren Eigenthum ſie urkundlich entweder ganz oder theilweiſe nicht nachweiſen können, vertheilen: Gemarkung Niederwöllſtadt:

70, 1 284, I 336, 1 353, 1 410, 1 489, 506, 1 521, I 332, 1 586, 1 611, I 690, 1 599, TL 61, 1 51, 1 758, 1 975, 1 996, I 1058, 1 1606, II 353, II 383, III 138, VIII 127, VIII 162, VIII 193, IX 66, IX 95, IX 168, IX 171, IX 216, IX 236, IX 298, IX 301, IX 315, IX 327, IX 426, X 93, X 124, X 299, X 352, X 362, X 376, X 386, X 515, X 559, XI 3310, XI 31, XI 52, XI 73, XI 115, XI 120, XI 133, XI 161, XI 201, XI 304, XI 317, XII 13, XII 13/0, XII 64, XII 152, XII 172, XII 234, XII 239, XII 241, XII 257, XII 294, XII 337, XII 353, XII 361, XII 369, XII 379, XII 412, XII 420, XII 460, XII 513, XIII 111, XIII 116, XIII 135, XIII 183, XIII 253, XIII 285, XIII 341, XIII 364, XIII 387, XIII 434, XIII 483, XIII 493, XIII 506, XIII 533, XIII 558, XIII 652, XIV S8, XIV 32, XIV 35, XIV 99, XIV 107, XIV IIS, XIV 128, XIV 170, XIV 179, XIV 216, XIV 218, XIV 244, XIV 352, XVI 59, XVII IOO, XVII 200, XVII 206, XVII 264, XVII 275, XVIII 405, XVIII 490, XVIII 539, XVIII 625, XVIII 634, XVIII 2, XVIII 5, XVIII 7, XVIII 55, II 24, II 51, II 94, II 155, II 295, II 318, I 323/10, II 395, III 51, III 213, IV 75, IV 165, IV 254, IV 298, IV 305, IV 346, IV 504, IV 335, IV 546, V6, V 46, V 100, V 119, V 139, V 190, V 216, V 223, V 303, V 322, V 346, VI 12, VI 28, VI 129, VI 134, VI 136, VI 143, VI 150, VI 207, VI 210, VI 296, VI 314, VI 324, VII 50, VII 106, VII 144, VII 175, VII 177, VII 207, VII 234, VII 238, VII 258, VII 268, VII 325, VII 329, XVIII 154, XVIII 160, XVIII 216, XVIII 249, XVIII 264, XVII 267, XVIII 272, XVIII 307, XVIII 436, XVIII 568, XVIII 569, XVIII 648, XVIII 662, XVIII 858, XVIII 867, XIX 13, XIX 65, XIX III, XIX 132, XIX 153, XIX 164, XIX 178, XIX 209, XIX 220, XIX 376, XIX 402, XIX 419, XIX 484, XIX 701, XIX 783, XIX

15

793, XIX 810, XIX 821, XIX 877, XIX 882, XIX 886, XIX 907, XIX 922, XIX 259, XVIII 2098/0, III 337, IV 194, IV 299, XI 198, XIX 198, 1 204, 1 314, 1 586, I 602, VIII 205, XII 175, XVIII 617, III 10, VII 116, I 692, 1 757, 1 844, 1 977, VIII 213, IX 118, X 310 311, VII 7, VII 165, IX 21, VIII 236, VIII 253, IX 44(nach Meßbrief nicht, wie im Grundbuche angegeben, 764 Klafter, ſondern 788 Klftr. haltend), IX 58, IX 124, V 412, X 63, X 120, XI 3, II 43, II 78, II 230, II 402, III 278, III 315, III 335, IV 135, IV 500, IV 517, IV 544, V 76, V 368, VI 52, M 21, v 27, Ne, 222, VII 46, VII 226, VIII 4, VIII 69, XVIII 129, XVIII 163, XVIII 253, XVIII 282, XVIII 286, XVIII 296, XVIII 390, XVIII 453, XVIII 561, XVIII 785, XVIII 818, XVIII 851, XIX 234, XIX 387, XIX 448, XIX 594, XIX 786, XIX 858, XI 75 XII 53, XII 125, XII 226, XII 562, XIII 161, XIII 502, XIV 87, XIV 155, XIV 181, XIV 202, XIV 268, XIV 271, XVI 4, V 158, XIV 343, XVII 15, XVII 139, XVIII 81, XVIII 930, I 151, XIV 343, XVIII SI, XVIII 522; Gemarkung Ilbenſtadt:

N

Gemarkung Oberwöllſtadt: V 1343

Gemarkung Bruchenbrücken: VII 224 203 90 im Roth.

Ein Theil dieſer Grundſtücke ſteht auf den Namen des Johann Bauſch, welcher mit Jo hannes Bauſch identiſch ſein ſoll, das zuletzt erwähnte Grundſtück in der Gemarkung Ober⸗ wöllſtadt aber auf Johann Heinrich Bauſch Wittwe Namen eingetragen, deren alleiniger Rechtsnachfolger Johannes Bauſch geworden ſein ſoll.

Auf geſtellten Antrag werden nun Alle, welche auf die bezeichneten Grundſtücke Eigenthums⸗ anſprüche zu haben vermeinen, zu deren Anzeige binnen

drei Monaten unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonſt das Grundſtück in Oberwollſtädter Ge⸗ markung, V 134, hinſichtlich deſſen der Uebergang durch Erbſchaft insbeſondere darum zweifelhaft iſt, weil außer der Erblaſſerin des Johannes Bauſch noch eine andere Johann Heinrich Bauſch Wittwe in Niederwollſtadt exiſtirt hat als durch Erbſchaft erworben

auf den Namen des Johannes Bauſch in's Mutationsverzeichniß eingetragen werden wird, hinſichtlich der übrigen Grundſtücke aber die Beſtätigung der Theilzettel und deren Ueber⸗ trag in's Mutationsverzeichniß verfügt, insbe⸗ ſondere auch angenommen werden ſoll, daß die auf den Namen des Johann Bauſch ſtehenden Immobilien dem verlebten Johannes Bauſch gehörig geweſen ſeien.

Sodann will Adam Pflug zu Niederwöll ſtadt das ihm zugeſchriebene Grundſtück 11071 in den kurzen Haingärten durch Theilzettel auf ſeine Kinder übertragen, und Hartmann Kappes in Niederwöllſtadt das Grundſtück in daſiger Gemarkung, XI 250, links-des Wein⸗ bacher Wegs, verkaufen, ohne daß ſie Eigen⸗ thumsurkunden darüber beſitzen. Auch bezüglich dieſer Grundſtücke find Eigenthumsanſprüche binnen

dere i Mon aten unter dem oben erwähnten Präjudiz der Be⸗ ſtätigung der neuen Eigenthumsurkunden und des Eintrags des Erwerbtitels im Mutations verzeichniſſe dahier geltend zu machen.

Friedberg, den 2. April 1856.

Großherzogliches Landgericht Friedberg e e ee

Ed ide tea land ung.

1714] Anſprüche an den unter der Rechtswohl⸗ that des Inventars angetretenen Nachlaß des Jakob Köbel IV. von Oberwöllſtadt ſind Dienſtag den 1. Juli, Morgens, hier anzuzeigen, gegenfalls ſie ins Inventar nicht aufgenommen werden und bei der Nach⸗ laßabtheilung unberückſichtigt bleiben. Friedberg am 15. April 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg S o f mann.

Fruchtverſtei gerung. 1833] Freitag den 30. Mai d. J., des Mit⸗ tags um 12 Uhr, ſollen in der Behauſung des Wirths Johannes Hetterich zu Berſtadt, die Sr. Excellenz dem Herrn Oberkammerherrn Freiherrn v. Bock zu Wiesbaden gehörenden 18551 Pachtfrüchte, beſtehend in 12 Malter Waizen, 78 Malter Gerſte und 17 Malter Hafer durch den Unterzeichneten öffentlich meiſt bietend verſteigert werden.

Berſtadt den 16. Mai 1856. Der Verwalter ü hel.

ſich in halber Höhe der Felſenwand hinzog, den Vetter

Hans, der hart an das Geſtein geduckt mit haſtigem, wenn auch behutſamem Schritt über ſeinem Wild in gleicher Richtung daher kam, und ſich offenbar Mühe gab, ihnen auf dieſem Wege zuvorzukommen, während die Gemſen drunten auf dem grünen Raſen der ſchmalen Alm liefen. Ein Schauer überlief beide Zuſchauer, als ſie Hans ſo auf dem ſchmalen Geſims der thurmhohen Felſenwand hin eilen ſahen, bald mit einem Sprung über deſſen größte Lücken ſetzend, bald an irgend einem vorſpringenden Zacken hängend, bald auf Händen und Füßen au der glatten Wand hinkriechend. Es lag in ſo kühnem Gebahren eine gewiſſe ſtolze Geringſchätzung des Unmöglichen, das auch dem Zuſchauer Schwindel verurſachte. Es war ein De lirium, das ihn vorwärts trieb, als wäre er unumſchränkter Gebieter dieſes Raums, ſo daß er nichts ſah und nichts hörte, als nur die Beute vor ihm, von welcher er kein Auge verwandte. Es gelang ihm endlich, dem Gemſen rudel einen kleinen Vorſprung abzugewinnen, und um deſto ſicherer auf den flüchtig vorübereilenden Gemſenkaiſer zielen zu können, welcher das Rudel anführte, ſchwang er ſich auf eine äußerſte Felſenzacke, die ganz von der ſchmalen

Leiſte des übrigen Geſteins getrenut war. Hiob erfaßte bei dieſem Anblick ſeinen Nachbar Ulrich entſetzt am Arme, konnte kaum einen Schrei des Schreckens unterdrücken, und wagte kaum ſich zu rühren. Hans hatte ſich auf dem ſchmalen Sockel, der ihn trug, zuſammengeduckt und den Kolben ſeiner Büchſe zum Zielen an die Wange gezogen. In dieſem Augenblick trabten die Gemſen langſam unter ſeinen Füßen vorüber, der Schuß knallte, der Gemſenkaiſer ſtürzte zuſammen, und der Jäger ſtieß einen Freudenſchrei aus, welcher trotz der großen Entfernung doch noch bis zu dem Kryſtallſucher und ſeinem Gefährten herüberdrang. Als aber Hans, die noch rauchende Büchſe in der Hand, ſich wieder erhob, wich die ſchmale Felſenplatte, auf welche er den Fuß geſtützt hatte, plötzlich er ſtreckte die Arme aus, um ſich feſtzuhalten, aber es war zu ſpät ſeine Hände glitten an dieſer von Reif und halb aufgethautem Eis ſchlüpfrig gewordenen Felſenwand ab, und von Vor⸗ ſprung zu Vorſprung geſchleudert, ſtürzte der tollkühne Jäger mit zerſchmetterten Gliedern in die Tiefe und fiel auf dem ſchmalen Raſengelände nieder, kaum zwanzig Schritte von dem Gemſenkaiſer, welchen ſein Schuß ſo waidgerecht niedergeſtreckt hatte.(Schluß folgt.)

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B. Static 1 Zimmerarbell, 2 Spenglerarbelt 4.

) Zimmeratbeil, ) Spengleratben Pläne, Voran auf dem Geſchd zur Einſicht bere Friedberg de Der Grof

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