Ausgabe 
18.7.1856
 
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1 Juſammen

De- Adder

eines im dies⸗

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Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.

Güterverpachtung

bei dem Rentamte Friedberg. 111911] Die mit Ende dieſes Jahres leihfällig werdenden fiscaliſchen Güterſtücke und zwar:

a) in der Fauerbacher Gemarkung mit ungefähr in 6 Stücken;

b) in der Stadt Friedberger Ge⸗ markung mit ungefähr 3 in 49 Stücken;

e) in der Burg Friedberger Gemar⸗ kung mit ungefähr 13 in etlichen und 40 Stücken, wo⸗ unter die Grab⸗ und Baum⸗ gärten bei der Burgvorſtadt;

d) in der Ockſtädter und Straßhei⸗ mer Gemarkung mit 10 in 8 Stücken,

werden

8 Morg.

Montag den 21. Juli, von Vormittags 9 Uhr an, in dem Gaſthauſe zum Deutſchen Haus, neben dem Rentamte, auf eine Reihe von Jahren anderweit verpachtet. Pachtliebhaber werden zu dieſem Termine mit dem Bemerken eingeladen, daß auf der Amts- ſtube des Rentamts die Verpachtungsbedingun⸗ gen vor dem Termin eingeſehen werden können, und jede gewünſchte Auskunft über die Lage der einzelnen Grundſtücke ertheilt wird. Friedberg am 9. Juli 1856. Großherzogliches Rentamt Friedberg Hauſer.

Fruchtverſteigerung.'

[1190] Dienſtag den 22. Juli, Nachmittags 2

Uhr, werden in hieſigem Ratbhauſe von dem Speicher des vereinigten Armenfonds 40 45 Malter Korn meiſtbietend verſteigert. Friedberg, den 12. Juli 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.

Bekanntmachung.

[1207] Montag deu 21. Juli l. J., Vormit⸗ tags 8 Uhr, ſollen die zum Nachlaß des ver⸗ ſtorbenen Gr. Majors Moter dabier gehörigen Mobilien, beſtehend in Betten, Kleiderſchränken, Tiſchen, Commmoden, Glasſchränken u. ſonſtigem Hausrath, ſowie Weißzeug und Kleidungsſtücken öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Die Verſteigerung findet in der Wohnung des Großherzoglichen Diſtriktseinnehmers Moter dahier ſtatt.

Grünberg am 14. Juli 1856.

Großberzogliches Ortsgericht Grünberg Arnold.

Bekanntmachung. 11208] In dem Freiherrl. v. Löw'ſchen Wald⸗ diſtrikt am ſog. Krebsberg in der Moxſtädter Gemarkung ſind noch 63 Stecken Eichen-Schäl⸗ prügelbolz mit Rückſicht auf die Qualität um den billigen Preis von 3 fl. 30 kr. bis 4 fl. pr. Stecken durch Herrn Gärtner Steinmetz in Staden verkäuflich abzugeben, was hiermit bekannt gemacht wird.

Florſtadt den 15. Juli 1856. Müller, Rentmeiſter.

Arbelts⸗Verſteigerung.

11209] Dienſtag den 22. d. M., des Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden bei Gaſtwirth Höres dahier nachſtehende Arbeiten und Lieferungen an die Wenigſtnehmenden verſteigert, als: Schreiner-, Schloſſer⸗, Weißbinder⸗, Dach⸗ decker⸗, Pflaſterer- und Handarbeit, das An⸗ liefern von 5 Cubikklftr. Chauſſirſteinen, 0,6 Cbklftr. Pflaſterſteinen und 0,5 Chkklftr. Pflaſterkies. Bauernheim den 15. Juli 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Bauernheim Wai er.

Immobilien-Verſteigerung. [1109] Dienſtag den 19. Auguſt, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſtehende den Wilhelm Netz'ſchen Eheleuten hier gehörende Grundſtücke meiſtbietend ver⸗ ſteigert, als:

Gemarkung Friedberg: Ord.⸗Nr. Flur. Nr. d. Grundſt.[]Klftr.

1 1 12 59% Hofraithe in der Stadt.

2 1 163 124 Grabgarten, die Grabengärten.

3 6 36 418 Grabgarten vor

dem Mainzerthor, gibt 8 Kreuzer abge⸗ löſte Tilgungsrenten. Friedberg den 30. Juni 1856. In Auftrag: Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Der Vorſteher en deer.

Bekanntmachung. 5 11210] Nächſt kommenden Montag den 21. Juli l. J., Morgens 10 Uhr, ſoll das Heugras auf der Kuhau im Niedermörler Gemeindewald am Forſthaus Winterſtein, von ungefähr 20 Mor⸗ gen, in Abtheilungen meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt an Ort und Stelle.

Sodann werden die Steigerer, welche in dem Niedermörler Gemeindewald, Schlag Nr. 2, von den früheren Holzverſteigerungen noch Holz und Moos ſtehen haben, aufgefordert, daſſelbe an folgenden Tagen, als: jeden Wo⸗ chentag vom 16. bis 31. Juli und Dienſtags, Donnerſtags und Samſtags im Monat Auguſt, von Morgens 7 bis 11 Uhr, aus dem Schlag abzufahren. Diejenigen, welche in den be⸗ ſtimmten Terminen ihr Holz nicht abgefahren haben, verfallen in die geſetzliche Forſtſtrafe.

Niedermörlen, den 16. Juli 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niedermörlen

Dey.

Bekanntmachung,

betreffend: die Parzellenvermeſſung der Gemar⸗ kung Oſtheim.

Der Ortsvorſtand und ſämmtliche Güterbeſitzer

zu Oſtheim haben Zwecks der Parzellenver⸗

meſſung beſchloſſen, die Parzellen nach dem in

der Gemeinde Oſtheim befindlichen alten Meß⸗ buch vom Jahre 1718 ausſteinen zu laſſen.

Es werden daher diejenigen Grundbeſitzer, deren Grundſtücke nicht ausgeſteint ſind, welche etwas dagegen einwenden zu kön⸗ nen glauben, aufgefordert, ſich binnen

5 Tagen bei dem Ortsvorſtand dahier anzumelden und ihre Einwendung zu begründen.

Die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien in Butzbach, Fauerbach J., Hochweiſel, Münſter, Niederweiſel, Obermörlen und Oppershofen werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden be kannt machen zu laſſen.

Oſtheim, den 15. Juli 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Oſtheim 112111] ner

11201] In Folge Auftrags ſollen Montag den 21. Juli, Nachm. 2 Uhr, und die folgenden Tage

im Gaſthaus zum goldenen Löwen in der Vor⸗ ſtadt nachfolgende Gegenſtände, als: Gold, Sil⸗ ber, Zinn, Kupfer, Meſſing, Eiſen und Blech- werk, Porzellan, Glaswerk, Leinengeräth, Tafel- tücher, Tiſchtücher, Servietten, 18 vollſtändige Betten mit Ueberzügen, Bettſtellen, Sophas, Stühle, Tiſche, Nachttiſche, Schränke, ſämmt⸗ liche Wirthſchaftsgeräthſchaften, Kommode, Se⸗ cretäre, Spiegel, ſodann ca. 36 Ohm Aepfel⸗ wein und verschiedene andere Weine, eine Parthie Eſſig, Fäſſer von 113 Ohm, eine große Malſch⸗ und andere Bütten, 4 Effigſtänder mit Aufſatz, eine Aepfelkelter, 2 Faßwinden, eine Fruchtfegemühle, 1 Pflug, 2 Schrotſeiler und dgl. freiwillig an den Meiſtbielenden gegen gleich baare Zahlung verkauft werden.

Der Verkauf von Wein, Aepfelwein, Fäſſern und allen zuletzt genannten Gegenſtänden findet Freitag den 25., Nachmittags 2 Uhr, ſtatt.

Hanau den 10. Juli 1856.

Schmidt, Gerichtstaxator.

11179] Eine Hypothek von 3000 fl. 4a pCt. mit weit über doppeltem Inſatz, in der Ge⸗ meinde Lindheim, wovon die Zinſen pünkt⸗ lich halbjährig bezahlt werden, habe ich einge- tretener Familienverhältniſſe halber zu cediren. B=: T. Biſchoff, beeidigter Senſal zu Hanau.

Braunkohlen⸗Verkauf.

[1114] Auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk bei Dorheim werden nunmehr Braun

kohlen wieder abgegeben.

Die vom 1. Juli bis 31. Dezember d. J. gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft und unter den ſonſt bekannten Bedingungen auf Credit bezogenen Braunkohlen ſind bis Ende März 1857 zu bezahlen. Die Preiſe der Kohlen find wie früher, nämlich 12 Kreuzer pr. Centner für die von Reihen und Haufen und 13 Kreuzer pr. Centner für die aus Schoppen, wobei 14 Klötze für einen Centner gerechnet werden. Die groben Kohlen koſten 14 Kreuzer der gemeſſene Centner.

Die Geſchirre, welche auf dem Dorheimer Bergwerk Kohlen laden, ſind bei der Kurfürſtl. Weggelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großherzoglichen Chauſſeen von

der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit.

Dorheimer Bergwerk den 1. Juli 1856.

Großherzogliches Bergamt Dorheim J Ges e r.

(10561 Ihr Lager in

Ruhrer und Saarer Steinkohlen,

Guano de Peru,

Engliſchem Patent Portland-Cement,

in Tonnen zu circa 420 Pfund Zollgewicht,

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