Ausgabe 
18.1.1856
 
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Gemeindewald, Diſtrikt Ameishecke(neben der von Friedberg nach Homburg führenden Chauſſee)

38 ½ Stecken Buchen Scheitholz,

91 Eichen

43 1 Prügelholz,

49 Buchen-Stockholz, 811 Eichen⸗

420 Buchen⸗Wellen, 6398 Eichen 7

842 Stamme Eichen-Bau-, Werk- und Nutz⸗ holz von 5-18 ½ Zoll Durchmeſſer und 15-65 Fuß Länge, f

16 Stämme Hainbuchen, deßgleichen von 5 10 Zoll Durchmeſſer und 1525 Fuß Länge,

3 Stämme Buchen, deßgleichen von 13 bis 26 Zoll Durchmeſſer und 10-25 Fuß Länge,

49 Stämme Birken, deßgleichen von 6-11 Zoll Durchmeſſer und 20-45 Fuß Länge und

24 Stück Stangen Eichen, Hainbuchen und Birken,

öffentlich meiſtbietend verſteigert. Gegen vorſchriſtsmäßige Bürgſcheine wird Zahlungsfriſt bis 15. Juli d. J. geſtattet. Bemerkt wird, daß die zwei erſten Tage jedes mal bis gegen Mittag Brennholz und dann Stammholz und den letzten Tag der Reſt zur Verſteigerung kommt. Rodheim am 10. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodheim ni.

Holzverſteigerung. 1721 Dienſtag den 22. Januar J. J., Morgens von 9 Uhr an, ſoll in dem hieſigen Gemeinde wald, Diſtrikt Auwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich meiſtbietend verſteigert werden:

105 Eichen⸗Bau⸗ und Werkhbolzſtämme, 33 Stecken Eichen-Scheitholz,

22 77 1 Prügelbolz, 39½% Stockholz, 738 Stück Wellen.

Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zah lungsfriſt bis Martinitag l. J. geſtattet. Aſſenbeim den 12. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Aſſenheim Schmidt.

Aufforderung. [83] Von dem Anlehen der Gemeinde Büdes. heim über 14,200 fl., d. d. Büdesheim den 20. März 1835, war ſeither der praktiſche Arzt Or. Schäfer zu Aſſenheim im Beſitz der Par⸗ tialobligation Nr. 70 über 100 fl. Von dieſer ſind die beigegebenen Zinscoupons abge laufen und wird die Verabfolgung neuer bean ſtandet, weil der Talon zur Empfangnahme ſolcher abhanden gekommen iſt. Da nunmehr die Amortiſation deſſelben beantragt worden iſt, ſo wird dies unter dem Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß gebracht, daß Anſprüche an den erwähnten Talon ſogewiß binnen 4 Wochen

vom Tage des erſten Erſcheinens dieſer Auf forderung an dahier geltend zu machen find, als ſonſt jener für erloſchen erklärt und die Ab⸗ gabe der Coupons an Dr. Schäfer verfügt werden würde.

Vilbel, den 12. Januar 1856. Großherzogliches Landgericht Vilbel ager, Sartorius,

Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.

Oeffentliche Aufforderung. 84] Nachdem Großberzogliches Hofgericht der Provinz Oberheſſen über das Vermögen des in Amerika befindlichen Heinrich Weil, frühe⸗ ren Wirthes zu Leidhecken, Concurs erkannt hat, werden ſämmtliche Gläubiger deſſelben auf

Mittwoch den 27. Februar, Vormittags 8 Uhr,

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zur Anzeige und Begründung ihrer Forderun gen mit etwaigen Vorzugsrechten, bei Vermei dung des Ausſchluſſes von der Maſſe, ſowie zur Beſchlußfaſſung über fernere Behandlung dieſes Schuldenweſens unter dem Androhen hier her vorgeladen, daß die nicht in Selbſtperſon, oder durch ungenügend legitimirte Bevollmäch tigte liquidirenden Gläubiger als den Beſchlüſſen der Mehrheit der Erſchienenen beitretend ange⸗ ſehen werden ſollen..

Heinrich Weil ſelbſt wird aufgefordert, im Termine ſeine Rechtszuſtändigkeiten zu wahren, widrigenfalls lediglich nach den Anträgen der Gläubiger verfügt werden wird.

Friedberg, am 6. Januar 1856.

Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann, v. Lepel, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.

Nobbi ar Der ſteig e n 185] Mittwoch den 23. l. M., Morgens um 9 Uhr, wird in der Wohnung des Kaufmanns Friedrich Schleuning der Nachlaß der dabier verſtorbenen Frau Pfarrer Wagner von Nie derrosbach, beſtehend in Bettwerk, Weißzeug, Kleidungsſtücken, Eiſen, Blech, Holzwerk, Gold z., meiſtbietend verſteigert. Friedberg, den 15. Januar 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher e

er reg n g. [86] Dienſtag den 4. März l. J., Morgens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſte hende, der Heinrich Mühling's Wwe. dahier gebörende Güterſtücke meiſtbietend verſteigert, als:

Gemarkung Friedberg: O.⸗Nr. Flur. Nr. Klftr. 1 4 91 165 Ackerland im Großwartfeld, gibt 23 kr. Tilgungsrente, 10 33 240 desgl. im Lachenfeld, das

2 Eygen,

3 10 29 208 Lachenfeld, gibt 18 kr. Til⸗ gungsrente,

4 13 276 330 Großgalgenfeld am Dachs pfad, gibt 42 kr. Tilgungs⸗ rente,

5 14 80 177 Großgalgenfeld, gibt 18 kr. Tilgungsrente,

6 14 150 219 hinter der Töpferkaut, gibt 23 kr. Tilgungsrente.

Friedberg, den 15. Januar 1856.

In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher B.ei nad e r Arbeits ver ffei gerung. [87] Montag den 21. d. M., des Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die bei Einrichtung einer Arbeits-Anſtalt dahier er forderlichen Arbeiten und Lieferungen an die Wenigſtnehmenden verſteigert, als: 1) Maurerarbeit, vervoranſchl. zu 434 fl. 12 kr.

2) Zimmerarbeit, 524 24 3) Schreinerarbeit, 7 653 16 4) Schloſſerarbeit, 178 44 5) Glaſerarbeit,234 48 6) Weißbinderarbeit,318% 40,

7) das Anliefern von 30,000 Ruſſenſteinen,

8) das Anliefern von 4500 ruſſiſchen Rohr ſteinen,

9) das Anliefern von 903 Quadratfuß ge⸗ ſchliffener Sandplatten,

10) das Anltefern von 40 lfd. Fuß ſandſtei⸗ nernen Treppentritten,

110) das Anliefern von 63 Bütten Kalk,

12) das Anliefern von 3 Cbkklafter Sand.

Friedberg den 15. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.

Blinden-Anſtalts⸗Aktien⸗Verlooſt ung.

88] Bei der beute ſtattgefundenen Aktien-Ver⸗

looſung der Blinden-Anſtalt kamen folgende 6

Nummern heraus: 9, 18, 21, 104, 216 und

246, welche von dem Direktor der Anſtalt ge⸗

gen Rückgabe der Urkunde mit dem 1. April

d. 1 ausgezahlt werden.

Friedberg, den 16. Januar 1856.

Der Großherzogliche Bürgermeiſter Bender.

Der Großherzogliche Beigeordnete Falk. Gemeinderath J. Stein häuſer.

Dolzverſteigerung. 89 Nächſtkommenden Donnerſtag den 24. Jan. l. J., Morgens 9 Uhr, ſoll in dem Ge meindewald Niedermörlen nachbeſchriebenes Holz verſteigert werden, als in dem Schlage Nr. VI, Wehrheimerbabn genannt:

2% Stecken Stock- und Prügelholz,

294 Wellen Birken- u. Eichen⸗Reiſerholz. Im Schlag Nr. XV:

5100 Wellen Birken und Eichen⸗Reisholz,

8 Gebund Ginſter zu Backholz.

In den Schlägen Nr. XVIII u. XIX: 11 Stecken Kiefern ⸗Scheitholz, 37 ½%½ Prügelbolz, 16½ 1 Stockholz,

1150 Wellen Nadelholz,

10 Stämme Nadelbauholz, 76 Kubikſuß enthaltend.

Die Zuſammenkunft iſt auf der Straße am Hühnerkopf und Ockſtädter Weg. Niedermörlen, den 15. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niedermörlen

e y.

Holzverſteigerung. 190] Donnerſtag den 24. l. M., Vormittags 9 Ubr, ſoll in bieſigem Stadtwalde nachſtehen⸗ des Gehölz verſteigert werden:

29 Stecken Kiefern⸗Stockholz, 125 Wellen 1 Reisholz, 56 Stück Kiefern- Stammbolz von 8 64 Cbfß., zuſammen 915 Cbfß. Inhalt, 4 Stück Kiefern Stangen von 5 bis 7 Cbfß., zuſammen 22 Cbfß. Inbalt. Die Zuſammenkunft iſt in der Espaerſtraße. Butzbach, den 14. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Butzbach Seippel.

Holzverſteigerung.

[91] Donnerſtag den 24. d. M., des Vormit⸗ tags um 9 UÜbr, ſollen im Obermörler Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Matzeblacken:

36,988 Stück Ausgätungs-Wellen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden.

Obermoͤrlen am 15. Januar 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen

N Igel g.

Zwei zweiſpännige Wagen [29] mit eiſernen Achſen und allem Zugebör, der eine noch ganz neu und der andere ſchon gebraucht, ſtehen zu verkaufen bei

Friedberg. Har! dg

Lehrlingsgeſuch. 181] Bei einem Buchbinder und Galanterie⸗ arbeiter in einer größeren Stadt iſt eine Lehr lingsſtelle offen. Reflectanten wollen ſich an die Exped. d. Bl. wenden.

Annonce. 182] Auf nächſten Petri werden 1 Pferdeknecht und 1 zweiter Schweizer gegen guten Lohn geſucht von Jacob Fay in Niedereſchbach, Kreis Vilbel.

Treber

192] wird aus meiner Brauerei jede Woche billig abgegeben.

Philipp Windecker.