Friedberger Intelligenzblatt
Erſcheint wö⸗
bentlich zweimal, 9 7 3 2 Einrũ 2 geaſe e Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, wee . bre durch 1 2 1 2 4 oder deren Raum ö ee Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. e ammen 7 kr. r.*.
N. 97. Dienſtag, den 9. Dezember. 1856.
N Bekanntmachung.
f Maurer Johannes Morſchel von Butzbach wurde heute als Subſtitut des 8 7 zu Butzbach eidlich verpflichtet, was hiermit zur öffentlichen 8 55 41 75 wird.,„ dee be Friedberg, den 2. December 1856. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.
de Beauclair, Kreisaſſeſſor.
chliſte, Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Oeffentliche Aufforderung. b) auf den Namen: Eliſabetha und Marga⸗ C. Heinrich Höckels Wittwe in Ilben— 118231 Die nachſiehend genannten Perſonen be⸗ retba Walther, erſtere in Frievberg, letztere in ſta dt: abſichtigen die unter ihrem Namen verzeichneten Bauernheim, im Grundbuche eingetragen: Gemarkung Ilb g 8 J 8 1. N 6 1 g Ilbenſtadt: 0 0. zu veräußern, ſind jedoch außer Flur V Nr. 178. Flur 1 Nr. 304. 1. S 7 5 f 0 N ande ibr Eigenthum an denſelben urkundlich 2) Gemarkung Oſſenheim:„ II„ 104. N nachzuweiſen: 15 1 8 8„ VIII„ 122. 0 A. Konrad Walther II. Wittwe in Slur II. 1„ XI 134. Bauernheim: 11 N 15 53. 8„XII 70. 179. 10 Gemarkung, Bauernheim: n 7. 24387 XV. 1. 8 a) auf ihren Namen im Grundbuche einge—„ MI„ 272. 303. 254. D. Peter Haas I. und Conſorten in Hk, 11 388 2 197 20„ VIII„ 34. dae ac letztere find zwar im Grund⸗ 8 Nr. 33. 35. 174. 192. 220. 5 4 ö 5 uche nicht ſpeciell aufgeführt, es ſind jedoch * S8 1 2 B. Konrad Väth in Bauernheim: g. lileratur. g e eee bee eg e, dee 2 30. 6. 8. 25. 212.) Gemarkung Bauernheim: Balthaſer Bickel, Peter Veith, Joſeph Veith, rl zur Durchſicht VPP 54. 58. 189. 195. Auguftin, Paas I., Pbilipp Mssſchel, Dung. 527,5. 547. 550. 638. 288. 642. 227. 299. 353. 380. 463. 490. meiſter Zwier und die Erben des Peter Haas J. 15„ 4,9. 12. 225 76. 83. 71. 592. 615. 2 Gemarkung Ilbenftadt: . a a 105 30. 42. 68. 70. 96. 159.„ II„ 4. 38. 40. 45. 49. 95— 9 885 1 ins zu beziehen, 3„ III I 111. 156. 168. 2. Johanne midt in Bruchenbrücken: 0„ IV„ 8. 54 71. 685 8 1785 1„ IV n 3, 10, 41. 9 182. 255, 273. a Gemarkung Bruchenbrücken: 5 320 22 42 154 5 288. 297. 345 Flur 4 Nr. 117. 0 2 F 179. 188, 19606% e ele 4 5 U Ing* 5 120 3 75 25 107. 203. 224. 276. 317. 373. 389. Auf Antrag werden daber alle, Diejenigen, 1 520 158 5. 183. 22. 25 275. 427. 451. 485. 487. 590. 593. welche Eigenthume⸗ oder ſonſtige Anſprüche an 2 5 289. 329. 365. 404. 416 432. 2) Gemarkung Ofſenbeim: jene Immobilien zu haben vermeinen, aufge- 4s geſuch! 440. 474.513 522. 543. 547. 5 0 3: fordert, ſolche ſogewiß innerhalb 2 567. 585,2. 609,2. 625. 420.„ II„259. 466. 495. 6 Wochen 583.„ VII„ 207. 298. dahier anzuzeigen, als ſonſt die neuen Erwerbs-
* A* 5 5 blätter miſchen; zu dem Schnupftabak wird Torf, See⸗ Von der Verfälſchung N. Nahrungsmittel. taug, geröſtete Cichorienwurzel, Catechu und Werg ge⸗ ö
(Aus Weber's iuftr. Volkskalender. Fortsetzung.) miſcht, und um dieſe heterogenen Subſtanzen im Geruch und
0 Nuſſe Der Tabak kann ſchon deßwegen der Verfälſchung Ausſehen dem Tabak ähnlich zu machen, braucht man noch N nicht entgehen, weil ſein Gebrauch ſo allgemein verbreitet Zuckerrohr, Theriak, Honig, Lakritzen, rothen Rübenſaft,
N Hatteroth iſt. Derjenige, welcher einen hohen Preis dafur bezahlt, Natron, Küchenſalz, Ammoniak, Soda, Pottaſche, Kalk⸗ — könnte ſich vielleicht berechtigt glauben, einen reinen Tabak waſſer, gelben Ocker, Umbra, Walkererde, venetianiſches Anzeigen. zu erwarten; doch ſcheint dieß wenigſtens nicht immer der Roth, Sand, Spießglas ꝛc. Eine genaue Analyſe des 1. Dei Fall zu ſein. Wir wollen zwar nicht apodiktiſch behaupten, Tabaks, um dieſe Fälſchungen zu entdecken, iſt ſehr ſchwer, . daß in Deutſchland die Fälſchungsſucht ſchon ſo weit ge⸗ faſt unmöglich, wenigſtens wurde von der engliſchen Com⸗
. Srndteirche: gangen ſei wie in England, wo man ſich nach und nach miſſion ausdrücklich erklärt, daß dies in manchen Fällen
zu der Anſicht erhoben zu haben ſcheint, daß die höchſte unmöglich ſei. Die unechten Blätter kann man durch das
3 Stufe der Induſtrie gerade darin beſtehe, Dinge zu er— Mikroſkop erkennen, ſobald man mit der Botanik hinrei⸗
1 zeugen, die mit dem natürlichen Erzeugniß nichts als den chend bekannt iſt. Eichorienwurzel iſt gewöhnlich eine Namen gemein haben; doch kann es vielleicht nichts ſcha- Zuthat für die ſchlechteſten Tabaksſorten. Dieſe beſtehen
er Burgkirche f den, wenn wir hier diejenigen Fälſchungen namhaft ma- in ihrem echten Zuſtande meiſt in langen, fadengleichen
ns chen, die hier und da unter den Tabaksblättern gefunden Streifen, und wenn der Tabak noch feucht iſt, laſſen ſich Bazar werden. Die vor einigen Jahren von dem Parlament er⸗ dieſe Streifen mit leichter Mühe herausziehen und an der e 2 nannte Commiſſion, von der wir ſchon oben geſprochen haben, gleichartigen Geſtalt erkennen. Die Cichorie iſt aber
anklichſ on uns vünklic fand nämlich, daß die engliſchen Tabakshändler die Blätter kurz und löſt ſich ſchnell von dem echten Tabak. dlung. des Ampferkrauts, des Rhabarbers, des Huflattigs, des(Fortſetzung folgt.) I 9. Kohls, der Kartoffel und des Lattig unter die Tabaks⸗ f N
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