Ausgabe 
2.9.1856
 
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Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.

Auffor de nun g. [1410] Die Jacob Wiegands Erben in Bön ſtadt wollen nachſtehende, im daſigen Grund⸗ buche auf den Namen ihres Erblaſſers Jakob Wiegand eingetragenen Immobilien, deren Eigenthum urkundlich nicht genügend dargethan werden kann, unter ſich vertheilen:

XV, 139. 140. XIV, 272. 323. 177. XIII, 125. 43. I, 265, 24. III, 92. XIII, 131. XIV, 161. XV, 455. I, 623. XIV, 20. VIII, 176. IX, 220. XIII, 207. VII, 13. I. 916. 582. XI, 146. IV, 23 1b. VII, 310. XIII, 15 VIII, 125. IX, 32. X, 30. 56. VI. 14. I, 444. X, 126. 62. I. 165. IX, 167. XIV, 367. XV, 2. III, 97. XV, 197. II, 89. 114. IV, 49. 496. XIV, 280. XV, 237. XVI, 57. XIV, 189. 0

Etwaige Eigenthums⸗Anſprüche an dieſe Stücke ſind binnen

4 Wochen

dahier anzuzeigen, widrigenfalls die Theilzettel gerichtlich beſtätigt werden ſollen, und der Ein⸗ trag im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Altenſtadt den S. Auguſt 1856. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt Dr. Gil mer.

Obligations-Verlooſung. 113921 Bei der heute ſtattgebabten Verlooſung der Partialobligationen des am 1. Mai 1835 negociirten Anlehens bieſiger Gemeinde wurde Nummer 43 von 100 fl. auf den l. Novem- ber l. J. zur Rückzahlung gezogen.

Dieſes wird dem Inhaber dieſer Nummer unter dem Anfügen hierdurch mitgetheilt, den Betrag gegen Rückgabe dieſer Obligation und der nicht fälligen Zinscoupons bei der bieſigen Gemeindekaſſe oder bei dem Handlungshauſe Samuel Lindheimer in Friedberg bis zu dem genannten Tage in Empfang zu nebmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen ver⸗ gütet werden.

Rodenbach den 11. Auguſt 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodenbach

Hef ee e

Grummetgras⸗Verſteigerung. 114231 Donnerſtag den 11. September d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Grum⸗ metgras von den hieſigen Gemeindewieſen, circa 180 Morgen haltend, öffentlich meiſtbietend ver ſteigert werden. Die Großherzoglichen Bürger meiſtereien der umliegenden Gemeinden werden

erſucht, dieſes im Intereſſe ihrer Ortsangehö⸗ rigen bekannt machen zu laſſen. Utphe den 27. Auguſt 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Utphe Blöſch er.

Immobilien- Verſteigerung.

11436) Dienſtag den 9. Sept. l. J., Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachbezeichnete, zum Nachlaß der dahier ver⸗ ſtorbenen Philippine Lochmann gehörende Im⸗ mobilien meiſtbietend verſteigert, als:

Gemarkung Friedberg: Ord.⸗Nr. Flur. Nr. d. Grundſt.[JKlftr.

1 4 19 207 Acker am So⸗ denweg, beſät.

2 4 21 116 Acker am So- denweg.

3 2 191 121 Grabgarten im Ohrloch.

4 9 374 374 Acker auf der Sauerweide, gibt 29 kr. abgelöſte Tilgungsrente.

5 10 199 555 Acker im Lachen eld.

6 12 79 309 desgl. im Klein⸗

galgenfeld, gibt 56

kr. abgelöſte Til⸗

gungsrente. Gemarkung Fauerbach II.:

11/19 103½ Ruthen Acker unter dem Dienheimerpfad, gibt abgelöſte Tilgungs⸗ rente 49 und 42 kr.

Friedberg, den 30. Aug 1856.

In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher

enn ede r.

Grummetgras⸗Verſteigerung.

11437] Donnerſtag den 4. Septbr. l. J, des Vormittags um 10 Uhr, ſoll das Grummet⸗ gras von 3 Morgen Gemeindewieſen, 4 bis 5 Morgen Pfarrwieſen und Morgen herr⸗ ſchaftlichen Schäfereiwieſen auf dem Rathhaus zu Oberrosbach öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Oberrosbach, den 29. Aug. 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach

Blecher.

Bekanntmachung.

11438] Nachdem Johannes Boß IV. von Kir- dorf ſeine Inſolvenz angezeigt hat, werden alle diejenigen, welche Anſprüche irgend welcher Art an denſelben zu haben vermeinen, hiermit auf⸗ gefordert, im Termin Dienſtag den 7. Oktober d. J., Vormittags 9 Uhr, 5 ſolche ſo gewiſſer anzumelden und geltend zu machen, als die in dieſem Termin Ausbleiben. den von der vorhandenen Maſſe werden aus⸗ geſchloſſen werden. Das Präcluſiverkenntniß wird nur auf der Gerichtsftube eröffnet. Homburg den 23. Auguſt 1856. Landgräfl. Heſſ. Juſtizamt F. C. Stäube fandt.

Grummetgras⸗Verſteigerungen. 1439] Das Grummetgras von nachbenannten fiscaliſchen Wieſen des hieſigen Rentamts wird in angemeſſenen Abtheilungen folgendermaßen verſteigert:

1) zu Lindheim in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Bechtold, Montag den 8. Sep⸗ tember, Mittags 12 Uhr, von ungefähr 50. Morgen Wieſen in der Lindheimer und Hainchener Gemarkung;

2) zu Bauernheim in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Solz, Mittwoch den 10. September 1856, Mittags 12 Uhr, von der ungefähr 300 Morgen haltenden Markwieſe in der Oſſenheimer und Bauern⸗ heimer Gemarkung;

3) zu Okarben an dem Mineralbrunnen, Frei⸗ tag den 12. September 1856, Vormittags 8 Uhr, von der ungefähr 50 Morgen hal⸗ tenden Burgwaldswieſe in der Gemarkung Okarben. 0

Friedberg den 26. Auguſt 1856.

Großherzogliches Rentamt Friedberg Hauſer.

Strohlieferung.

1440] Donnerſtag den 4. September, Mor⸗ gens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Anlieferung von ſechs Fuder Roggenſtroh an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 1. September 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.

Pariſer Stiefellack. Man kocht 8 Loth Waſſer mit 1 Loth Blauhelz zur Hälfte ein, lößt hierauf in der Farbbrühe 1 Quentchen Zucker nebſt 3 Quentchen gutes Gummi Arabicum auf und ſetzt dann der Miſchung ſoviel ſchwefelſaures Eiſen(Eiſenvitriol) zu, bis die rothe Farbe derſelben ſchwarz geworden iſt. Zur größeren Haltbarkeit des Lacks miſcht man demſelben zuletzt etwas Weingeiſt bei. Mit dieſem ſehr billig herzuſtellenden Lack kann in wenig Minuten gewöhnlichen kalbledernen Stiefeln das Anſehen

von glanzledernen gegeben werden.

Benutzung der Tabaksaſche. magyariſchen ZeitſchriftMerkur kann man ſelbſt die Tabaksaſche, die doch meiſtentheils ganz unbeachtet weggeworfen wird, noch benutzen. 1) Man gebe ſie den Widdern in mäßiger Quantität zu lecken, und es wird dadurch ihre Verdauungskraft und die Reinheit des Blutes noch mehr befördert als durch Küchenſalz. 2) Sie iſt ein Heilmittel in der Leberkrankheit der Schafe. 3) Sie iſt bei Pferden ein blutreinigendes und den Stuhlgang be förderndes Mittel, wenn ſie manchmal unter das Futter

gemiſcht wird. 4) Sie iſt ein kräftiges Präſervativ gegen Krankheiten für junge Gänſe, wenn ſie jede Woche dreimal zwiſchen ihr Neſſel⸗, Kleien-, Treber- und Gerſtenſchrotfutter gemiſcht wird. 5) In Miſtbeete gebracht, vertreibt ſie die Blattläuſe und Erdflöhe.

Mittel gegen die Ratten. Man miſche eine

T. Quantität Arſenik mit irgend einer Fettigkeit, und ſtreiche

Nach der Peſther

dieſes Gemiſch ziemlich dick um die Löcher, aus welchen die Ratten hervorkommen. freſſen, ſo werden ſie doch ihr Fell damit beſchmutzen, und da ſie wie alle Pelzthiere, ſehr reinlich ſind, und keinen Schmutz auf ihrem Felle leiden können, ſo werden ſie das ſelbe belecken, um den ihnen widrigen Stoff zu entfernen, und auf ſolche Weiſe ſich tödten. Dieſes Verfahren habe ich practiſch bewährt gefunden; in Zeit von vier Wochen war in Haus und Scheune nicht eine Ratte mehr zu ſehen.

Wenn dieſe das Gift nicht

auer n) Oroßhenrsolich

9 Hechte B. Erbauung Maurerarbeit,

2 dus Buchen d Steine das Fahren de das Neeſern vo

5 das Liefern de

6) das Auſſezen das Miſſen de

Niederwöllſ

Gioßßerzoglch

3 Grummetgr Lais! Das de den Gräflich So Altenſtaͤdter, Obe ſoll in Abtheilu werden und wird ſcheine Ctedit bis 1) Die zu Alten von Morgens des eren 2) die qu Ober Tage, Nacht Behausung

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