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TT 5 dacht wird dem Antrage i N 5

5 Eine Dampfturbine ist für die Abhitzeverwertung im Gas⸗ werk nötig es werden dafstr 882 200 Mark bewilligt. 5

Flir die Besestigung der Straße am Kugelberg wird 1 Million 8 Mark, für Anpflanzung von Obstbäumen an öffentlichen Straßen at 100 000 Mark, für Herstellung von zwei Amts räumen im Standes⸗ 5 amt 10 000 Mark gefordert nnz bewilligt.

Die Erweiterung des Friedhofes am Rodtberg ist notwendig. 5 Für die Ausführung der Wegeanlagen und Anpflanzungen werden 2 100 000 Mark gefordert. Stadtv. Schwieder weist hierbei 10 auf die Notwendigkeit eines Krematoriums hin, das bei Errich⸗ ttung des Friedhoses bereits vorgesehen war. Schmidt stianmmt den Anregungen des Vorredners zu. Er meint, man müsse für die Zukunft darauf Bedacht nehmen daß dein Stllck wertvollen Bodens unausgenutzt bleibe von dem durch die Ausdehnung der 5 1 vel weggenommen wer Von der Verwaltung wird 5 bemerkt daß jetzt schwerlich an Errichtung eines Krematorjums zu denken set. Der Betrag wird bewilligt. g 0 Eein Leihsarg soll probewelse beschafft werden. Die Firma * Seybold in Augsburg liefert solche, die 140 000 Mark kosten. 5 Vetters macht hierbei auf die Notwendigkeit ber Bestattung durch die Gemeinde aufmerksam. Was heute für Beedigungskosten aufzubringen sei könne keine geringer bemittelte Familie leisten. Er ersucht die Verwaltuno um Einbrüngung einer Vorlage. die von sozialdemokratischer Seite schon vor langer Zeit gefordert wurde. Bürgermeister Krenzien macht auf die Schwierigkeit Per Durchführung aufmerksam. Stadtv. Schmahl stimmt der von Vetlers geäußerten Ansicht zu. Der geforderte Betrag wird bewilligt. Für. Dachreparatur. Küchenpl. 5, werden 65 000 Mark bewilligt. 5

Der Baugenossenschaft 1894 wird ein weiterer Baukostenvor⸗ schuß von 10 Millionen Marr gewährt. Für 6 Wohnum an des hess. Staates zwischen der Iheringstraße und Welße Erde soll an Stelle des Gemaindepflichtdarlehens Baustosse aus dem Eigentum der Stadt gelelstet werden. Dem wird zugestimmt.

Die Schlußrechnung des Häuserbaues des Eisenbahner⸗Heim⸗ stättenvereins an der Klinikstraße wird angenommen. Ferner wird die Vergebung eines Anbaues am Geräteschuppen Oswalds⸗ garten an die Bauhlltte gutgeheißen; ebenso die freihändige Ver⸗ gebung der Erd. und Maurerarbeiten für Erbauung eines Auto⸗ schuppens an die Maurermeister⸗Vereinigung mit 1 778 373 Mark.

Litewlen für die Berufsfeuerwehr sollen angeschafft werden, dafür wird ein Kredit von 150 000 Mk. bewilligt. Die Vertre⸗ tung der Stadt in der, Eigenheim⸗Baugenossenschaft sollen Bürger⸗ meister Krenzien, Stadtvv. Becker und Maier ausuben.

Die Rechnung des Gaswerks für 1920 wird nicht beanstandet.

5 Baugesuche. Die Anbringung eines Lichtschildes am Hotel

Viktoria wird nachträglich gegen Anerkennungsgebühr von 100

Mark genehmigt. Errichtung einer Lagerhalle auf dem Grund⸗

stlick der Firma Andr. Euler und der erforderliche Dispens wird

befürwortet. Ebenso der Dispens von 8 18 des Ortsbaustatuts

22 dem Baugesuch der Eigenheim-Baugenossenschast betr. Kugel- 1 und Iheringstraße.

ls Pramien für Freimachung con Wohnungen sollen 1.5 Mil⸗ lionen Mk bereit gestellt werden. Die seit 31. Dezember ein⸗ getretenen Erhöhungen der Arbeiterlöhne machen einen Kredit von 135 Mill Mk. nötig, der bewilligt wird.

. Hierauf erfolgt Schluß der öffentlichen Sitzung.

Direktor Dr. Schnell, der Pädagoge. Herr Dr. Schnell, rektor der Oberrealschule im Ruhestand, hat jüngst in einer Sitzung des Kuratoriums der Höheren Mädchenschule mit amtiect. Wir haben das mit einigem Erstaumen vernommen. Ist er denn nicht freiwillig aus dem Schuldienst geschieden und jetzt in einem Bankgeschäft tätig? Sitz und Stimme im Kuratorium hat er ein⸗ zig als Vertreter der Regierung gehabt. Wir können uns aber 1 1905 gut vorstellen, daß gerade er, der es vor seinem Gewissen nicht verantworten konnte, sich als Leiter einer höheven Schule in die selbstverständlichen Pflichten gegenfiber dem neuen Slaat ein⸗ zu fligen, noch Vertrauensmann der republikanischen Regierung sein soll. Oder ist nur versäumt worden, ihn auch als Kura⸗ toriumsmitglied in den Ruhestand zu rersetzen? Tann wlüirde aber seine Teilnahme an einer wichtigen Sitzung nicht von stark außgeprägtem Taktgefüll zeugen. Doch dies mochte weniger über⸗ raschen, da der Sinn für feinere, vom Geflihl her bestimmte Formen nicht gerade die starke Seite bei dem großen Pädagogen Schnell wax. Bef dem e de Pädagogen, als welchen ihn näm⸗ lich seine Lobredner in der Rechtspresse zu rühmen nicht müde werden. Aber leider muß man feststellen, daß die Veesasser dieser Lobeshymnen jeglicher Sachkenntnis ermangelten, wie z. B. Herr Prof. D. Dr. Schian. An der von Dr. Schnell früher geleiteten Schule scheint man eine andere Meinung zu haben, wie aus einer Zuschrift hervorgeht die uns schon im Dezember im Anschluß an die Weistgerberschen Artikel im Gießener Anzeiger zuging und in der u. g. gesagt wunde:Geht nicht jetzt(nach Dr. Schnells Rück⸗ tritt) ein befreiendes Aufatmen durch einen großen Teil der Lehrer- und Schülerschaft? Wer Herrn Schnell zuweilen morgens vor Schulbeginn am Eingangstor der Oberrealschule 2 sah, um den Einmarsch der Schüler und Lehrer in den Ka ernenhof auf die Minute zu kontvollieren und die Nachzligler anzuhalten, der konnte sich seine eigenen Gedanken machen. Die Würdigung der wirklichen Verdienste des Herrn Schnell um Schule und Staat soll indessen einer späteren Stunde vorbehalten

bleiben. Zur Hilfe für die bedrängten Volks⸗

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Ruhr- und Rheinspende. genossen an der Rubr und am Rhein hat das Hessische Forstarbeits⸗ amt im Einvernehenen mit dem hessischen Waldbesitzerverband und e der Gewerkschaften nachstehenden Aufruf er⸗

1:

Die unterzeichneten im gemeinsamer Arbeit verbundenen Stellen haben beschlossen. die hessischen Waldbesitzer und Wald⸗

arbeiter zur gemeinsamen Beteilkgung an dem großen matfonalen Hilfswerk unserer Tage der Ruhr⸗ und Rhein⸗ spende aufzurufen.

Als Beitrag des hessischen Waldes sollen 10 Prozent der nach dem 5. Februar zur Auszahlung angewiesenen Holzhauer⸗ löhne abgeführt werden. Von dieser Summe gehen 2 Prozent zu Lasten des Arbeitnehmers. 8 Prozent zu Lasten des Arbeit⸗ gebers. Staatsforstverwaltung und hessischer Waldbbesitzer⸗ verband haben ihre Zustimmung erklärt. Wir wenden uns nun⸗ mehr an die waldbesitzenden Gemeinden und an alle Wald⸗ arbeiter unseres Hessenlondes mit der Bitte:

Helft den bedrängten Volksgenossen an der Ruhr und am Rhein!

Beteiligt Euch an der vorgeschlagenen Spende des hessischen Waldes zum Vesten unserer notleidenden Brüder die im schweren Kampfe gegen den französischen Eindringling stehen!

Die Eumahmen aus dem Wald und die Löhne betreffs deren Anpassung an die wachsende Teuerung bereits am 15. ds. Mis. wieber verhandelt werden wird gestatten dem Wald⸗ besiter, wie dem Arbeiter das vorgeschlagene Opfer zu bringen.

Wir sprechen die zuversichtliche Hoffnung aus. daß der hessische Wald durch einmütiges Zusammenstehen der Wald⸗ arbeiter und Waldbesitzer mit seinem Opfer hinter Industrse und Lanbwirtschaft keinesfalls zurückbleiben wird!

Darmstadt, den 7. Februar 1923. N

Hessisches Forstarbeitsamt: gez. Heyer. Hessischer Waldbesißer⸗Verband. J. A.: gez. De. Zentgraf. Deutscher Landarbeiter⸗Verband: gez. Nida. Deutscher Bauarboiter⸗Verband: gez. dempel. Zentralverband der Landarbeiter Deulschlands: gez. Späth.

VerwerflicherKleinhandel, Von polizeilicher Seite wird auf eine seit kurzem engexissene Unsitte aufmerksam gemacht die darin besteht, daß eine Menge halbwüchsiger Burschen und Mädchen tagtäglich auf die Dörfer ziehen und Brotgetresde gegen, Knöpfe, Zwirn Schnifre. Löffel vp eintauschen. Diese Frucht wird dann später an hiesige Mühlen und Fruchthändler verkauft. Diese Un⸗ sitte verteuert das Brot. Durch den Tansch wird ein unnützes Glled von Produzent zum Verbraucher eingeschoben. Dabei wird die Jugend auch dadurch verdorben daß sie keiner anderen geregelten Arbeit nachgehen will. Die Abnehmer in Stadt und Land können dem Unfug steuern, wenn sie diesen wilden Händlern nichts mehr abnehmen.

Lollar. Verein. Soz. Wahlverein. 3. Vor tragsabend. Thema:Die neue Erziehung aus dem Charakter der werdenden Gesellschaft. Auch dieser Vortrag findet Dienstag den 20. Februar, abends 8 Uhr in der alten Schule statt. Wir laden alle Genossen, ihre Familien und auch sympathisievende Gäste dam ein. g

Nieder⸗Bessingen. In unserem Gemeindewald kann der Naturfreund noch die letzten Reste von Urwaldeichen. an zwei Stellen sehen. Es sind jetzt nur noch die braun⸗gemaserten 3 veste von Stamm und Wurzeln welche sich kressförmig vom feuch⸗ den Waldboden abheben. Der Durchmesser beträgt zirka 2 Meter. Alte Leute wissen noch daß die eine Eiche drei starke dürre Aus⸗ Uuoe halte und die übrigen Reste 1 Meter hoch waren; noch

eltere erzählten, daß sie sich als Kinder beim Viehhüten darin versteckt hatten. 15 zu 10 Kinder sollen in einen solchen hohlen Baum gegangen sessr. f h. p.

Arbeitsrecht, Gewerkschaftliches, Arbeiterbewegung.

Der französische Bergarbesterstreik. Zu dem in der Humanité angekündigten Generalstreik der fran⸗

zösischen Grubenarbeiter teilt das Ministersum für öffentliche Arbeiten

folgendes mit: Im Departement Pas de Calais sind von 50 000 Ar⸗ beitern höchstens 3000 in den Ausstand getreten. Dieselben, nahezu durchweg Polen, dürften nach Beilegung eines Mißverständnisses die Arbeit wieder aufnehmen. Im Departement Nord streiken im Durch⸗ schnitt 20 Prozent der Grubenarbeiter. Im Kohlenbecken der Loire ist die Lage sehr kritisch. 75 Prozent der Arbeiter sind in den Aus⸗ stind getreten. Nur in zwei Gruben wird vollständig gearbeitet. Aus dem Departement Gard werden 1500 Streikende von 6000 Arbeitern gemeldet. Im anschließenden Departement Tarn wurde die Arbeit nirgends niedergelegt, während um Departement Avignon 10 Prozent der Grubenarbeiter streiken..

Weiter wird aus Paris gemeldet: Trotzdem abgesehen von St. Etienne auch aus Alais eine Streikerklärung der Grubenarbeiter vor⸗ liegt, nehmen die Blätter an, daß der Streik in den französischen Grubenbezirken kaum allgemein werden würde. Es sind noch nicht us allen Grubengebieten Nachrichten über die Streikbewegung einge⸗ troffen. Es handelt sich um einen von Kommunisten angesagten Gene ralstreik, der von den Bergarbeitergewerbschaften abgelehnt wird.

Strafkammer Gießen.

N Sitzung vom 13. Februar.

Die Ehefrau Mario Schneider, Inhaberin der WirtschaftZur Stadt Köln in Gießen wurde wegen Kuppelei zu 9 Monaten Gefängnis und zu 3 Jahren Ehr ver lust verurteilt. Sie hatte mehreve Jahre hindurch geduldet daß die bei ihr beschäftig⸗ ten Kelnerinnen und Busettfräuleins in ihrer Prioatwohnung im, oberen Stockwerk mit den Gästen Unzucht trieben. Die Verhand⸗ lung fand unter Ausschlust der Oeffentlichkeit statt. Gegen den Mitangeklagten Ehemann Schneider konnte nicht verhandelt wer⸗ den, weil er z. Zt. micht verhandlungsfähig ist.

Mitiert für die dberhesssche Lolkszeitung

Kleine Nachrichten. Die Frankfurter Giftmordaffäre Werner. 777 Wenn sich die Verdachtsgründe bestätigen, dann dürfte die Gift⸗ mordaffäre des Umfang annehmen, als der noch in frischer Erinnerung stehende Giftmordprozeß Ka Hopf. Obwohl Werner mit großer Kühnheit leugnet und über jede Einzelheit seiner Vernehmung Notizen macht und Buch führt, häufen sich die Beweise für seine Schuld in daß er das gefährliche

großem Glück täglich viele fleißige Hände N f Schein nach Pian. Jetzt haben die Platinsucher ihre Tätigkeit aber

Ein Mörder erschossen! Am Mittwoch voriger Woche schoß ein gewalttätiger Mensch namens Dagobert Heckendorn, der in seinem Leben schon viel Unheil angerichtet hatte, bei Schopfheim in Baden auf den Holzhänlder Adolf Lapp, als dieser sich auf der Jagd befand. Herr Lapp wurde so schwer verwundet, daß er nach wenigen Stun⸗ 5 den starb. Schutzleute und Gendarmen erschienen. Vor ihnen flüchtete Heckendorn in das Haus seines Vaters und schoß von dort auf die Beamten. Die Feuerwehr sperrte das Haus ab und ging gegen den Mörder mit der Dampfspitze vor. Da trafen Schüsse Heckendorns einen Schutzmann und zwei Gendarmen, die verwundet wurden. Schließlich wurde Heckendorn in diesem Kampfe erschossen. 23 Antisemitenkrawall in Wien. Der bekannte Berliner Sexnal⸗ forscher Magnus Hirschfeld ist in Wien das Opfer antisemitischer l Rowdies geworden. Als er im Großen Konzerthaussaal einen Vor⸗ trag überSexuale Verbrechen halten sollte, brach auf der Galersee ein ohrenbetäubender Lärm los. Mit Gummiknüppeln schlugen jugend⸗ liche Bengel auf das Publikum ein, schleuderten Stühle brennen des Papier in den Saal und brüllten ohne Unterlaß:Juden raus! Schweinebande! und ähnliches. Viele Verletzte brachen unter den Schlägen der wüsten Bande blutütberströmt zusammen. Mehr als dreißig Personen wurden von der Polizei verhaftet, der es erst nach längerer Zeit gelang, die wildgewordenen Antisemiteriche zurlickzu: drängen. Auch auf der Straße versuchten etwa 100 nationalsozia⸗ listische Halenkreuzler mit ihren Gummiknüppeln auf das Publikum einzuschlagen. Sie wurden alsbald von der Polizei zerstreut. f Großfeuer in Triest. 3 In der Triester Mustermesse brach ein Brand aus, den der herr⸗ schende Sturm zu einem riesigen Umfang entfachte. Die Stände wur⸗ den fast restlos vernichtet, ebenso das Verwaltungsgebäude, die Ver⸗ gnügungshalle, die englische Abteilung und die Ausstellungs räume den Diesel motoren. 3 Das Erdbeben im Stillen Ozean. 1 Erst jetzt tressen Nachrichten über das Erdbeben ein, das, wie berichtet, am Sonntag im südlichen Stillen Ozean seaitgesunden hat. Danach sind die Hawai-⸗Juseln von ungeheuern, schnell hinter⸗ e einander folgenden Sturmfluten heimgesucht worden, die den. zahlreicher Menschen und großen Sachschaden im Gefolge hatten. Alle erbindungen, selbst der Funkdienst mit Samoa, sind 5 brochen. In der Hilo⸗Bay, dem Haupthafen der Hawaigruppe, trat das Meer weit zurück und brandete dann plötzlich mit ungeheurer Gewalt zurück. Eine Flutwelle von über 5 Metern Höhe stürzte sich auf das Land und riß alles mit sich fort. Die ungeheure Woge warf sich mit unwiderstehlicher Gewalt auf das Ufer; Bäume wur⸗ den wie Strohhalme geknickt und ausgerissen, Eisenbabnbrücken wie Spielzeug weggefegt und sämtliche kleinen Strandläden waren nach dem Zurückweichen der Flut vom Erdboden wegrasiert. Die Zahl der Umgekommenen und ins Meer geschwemmten Personen läßt sich noch nicht seststellen. Auf dem amerikanischen Kontinent äußerte sich das Erdbeben durch einen 12stündigen, heftigen Aus⸗ bruch des Lassens Peak in Kalifornien, des einzigen Vulkans in den Vereinigten Staaten. 5

Briefkasten.

Holzheim. In Bezua auf die Ausschlußgründe eines Gemeinde⸗ ratsmitgliedes wegen Verwandtschaft mit einem anderen Mitglied derselben Körperschaft haben wir in unserem Blatte wiederholt ausführliche Erläuterung gegeben. Nach der Landgemeindeordnung dürfen weder die Gemeinderäte unter sich noch mit dem Bürger⸗ meister oder Beigeordneten in gerader Linie ver⸗ schwägert sein. Es kommen da also in Betracht: Schwieger⸗ vater. Schwiegersohn ufsw. Schwäger können zu gleicher Zeit dem Gem.-Nat angehören.

Versammlungskalender

Gießen. Arbeiterwohlfahrtsausschuß. Mittwoch den 21. Februar, abends 8/ Uhr im Gewerkschaftshaus Sitzung Erscheinen aller Mitalieder ist Pflicht.

8

Dollarstand Samstag mittag 12 Uhr: ca. 20 000 Mark.

Soeben erscheint

eine für den tobenden Kampf um die Erhalt des Achtstundentages sehr wichtige ein

Arbeitszeit, Arbeitslohn und Arbeitsleislung.

Tatsachen über die sogialpolitische und volks⸗ wirtschaftliche Bebeutung des Achtstunden⸗ tages in Deutschland und im Auslande. Von Paul Hertz und Richard Seidel. Preis 1600. Mark. Allen Gewerkschaftsorganisationen, sowie Be- triebsräten zur Anschaffung dringend empfohlen.

Neu! Neu!

Der Jascismus in Deutschland von Paul Kampffmeyer. Bisher fehlte es an einer Auftlärungsschrift, die gegen die vorhandene große Fascistengefahr ein reiches und gut gesichteles Tatsachenmaterial von schlagender Beweiskraft zusammenfaßte. Die Waffenstreckung der bayerischen Staatsregierung vor den nationalsogialistischen Fascisten zwingt die deulsche Arbeiterschaft zur großten Wachsam⸗ keit gegenüber der staatsumstürzlerischen terrori stischen Fascistenbewegung. Diese Schrift muß in den Kreisen der Arbeiter, Ungestellten und Beamten, wie überhaupt der republitanischen Bevölkerung gelesen werden. Preis 350. Mart. 5

Auchhandlg. Oberg. Pollszeitung. 1

1286

Pereinigte Sozialdemokr. Partei

Montag, den 19. Februar, abends Uhr

im großen Saale des Gewerkschastshauses

Heffentliche ersanmlung

Tagesordnung:

Die Nuhrbesetzung und die Sozialdemokratie Referent: Reichstagsabgeordneter Dr. Quessel-Darmstadt. Arbeiter, Beamte, Angestellte, Bürger! Erscheint in dieser Versammlung und ver⸗

nehmt aus berufenem Munde die Bedeutung der Ruhrbesetzung, ihre inner⸗ und außenpolitischen Folgen und die Stellung der Sozialdemokratie hierzu

Zur Deckung der Untosten werden 30 Mk. erhoben. Restauration]!

findet nicht statt.

Der VBorstand: J. A.: Moosdorf.

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Gestorbene. 15. Febr. Kurt 30 Jahre alt, Giften teen

16. Febr. Kurt 1 0 Sdilbenftade 1 85 caus, 7 Monate alt, Beerdigung: 19. Jebruar, Uhr nachm.