Ausgabe 
31.1.1849
 
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Dank) für die kräftige Geldunterſtützung, die der⸗

Augeg gie Viehoverſichetungs⸗

44 Für Auswanderer nach Amerika! von Bremen nach New⸗Bork.

(135) Der Unterzeichnete iſt durch ein ſehr bedeutendes Hand⸗ lungshaus in Bremen 1 5 Stand geſetzt: ns N f 5 a am I. u 915. März,

, I. 13. April 8.

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Auswanderer nach New⸗Nork expediren zu können.

E 20 i zur Auswanderung, und über die äußerſt billig geſtellten eberfahrtspreiſe, ertheilt gerne un⸗ entgeldlich Auskunft 3 un Friedberg.

J 118 1477 1 5, 7 5 0 ungen 9 f 4 durch vorzüglich eingerichtete ſchlle fegen d Dreimaſterſchiffe

Fruchtmarkt Nr. 209. LA n ui

0

Einladung. (1500 Sämmtliche beitragende Mitglisder der hieſigen. e ee e au werden hier⸗ mit zu einer Verſammlung guf künftigen Sonn⸗ tag den 4. Februgt h% Nachmittags 3 Uhr, im Saale des hieſigen Rathhauſes, zur Vornahme der Wahl, neuer Commiſſions⸗Mit⸗ glieder, höflichſt eingeladen. Wir bemerken zu⸗ gleich, daß auch die letzte Jahresrechnung ſowie das Verzeichnis ſämmtlicher Spendet der den betreff. Kindern am letzten Chriſtfeſte zugekom⸗ menen Gaben den Mitgliedern zur Einſicht wird vorgelegt werden.% 4 Indem 1 diefe dieſez Auftrages entledigen, benutzen wir dieſe Gelegenheit, dem verehrlichen Vorſtande hiefiger Stadt, unſern herzlichſten

Gegenſtänden wird die liebevollſte Erziehung garantirt. Auf Anfragen über die näheren Bedingungen der Aufnahme, ertheile ich gern mündlich oder ſchriftlich Auskunft

fach gefühlten und ausgeſprochenen Bedürfniſſe abzuhelfen, zu Oſtern meine Anſtalt dahin er⸗ weitern werde, daß auch jüngere. Mädchen, vorausgeſetzt, daß ſie üben den erſten Leſeunter⸗ richt hinaus find, in dieſelbe eintreten können. Ferner iſt der Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten als nothwendiger Beſtandtheil in den Lehrplan mit aufgenommen und wird von einer Franzöſünſgeleitettwerden. Es ſoll

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ſelbe der unſexer, Aüfſicht, bisher anvertrauten

dae e 40 zugeſagk, hiermit

öffentlich auszuſprechen.

Friedberg am 25. Januar 1849.

7715% Die Co man iſſio na für die Kleinkinder⸗Bewahranſtalt,

heit gegeben werden, die franzöſiſche Sprache noch mehr wan bisher moglich war, zu erlernen Der Uebung der franzoſiſchen Con⸗ verſation werden auch gemelnſame, unter Um⸗ 5 Endlich bemerke ich, daß der ſeitherige Lehrplan auch darin eine Veränderungrerleiden wird, daß meine Schülerinnen Vor-und Nachmittags nſtalt zu Hungen. 187) Die ſeit 1844 für den Kreis Hungen beſtandene Viehverſicherungs⸗Anſtalt mit einem jährlichen Umſatz von etwa 6000 fl. beſteht ſeit 1. Januar 1849 unter Zugrundlegung neuer Saßungen und unter dem Namen vallgemeine

bei mir bleiben. 1137 Das Honorar jiſt auf- 36 fl. feſtgeſetzt.

ö drücke ich zugleich denjenigen Eltern, welche zu Biehverſſcherungs⸗Anſtalt zu Hungen z fort. In- Oſtern ihre Töchter mir übergeben wollen, vie dem man die Viehbeſizer der Umsegend hiervon Bitte aus, mich davon rechtlbald avertiren benachrichtigt macht men darauf aufmerkſam, zu wollen. ine nmz 814 20 1 daß nach§. 2 der neuen Satzungen der Wir. Friedberg den 28. Januar 1849. kungskreis der Anſtalt an keine Bezirksein⸗ em 8 a f theilung gebunden iſt Es können daher namentlich auch Gemeinden ꝛc. aus dem Regie⸗ rungsbezirk Gießen, Friedberg und Nidda ꝛc, der Anſtalt beitreten. Die Satzungen können bei den Gr. Bürgermeiſtern derjenigen Gemeinden, welche bisher bei der Anſtalt betheiligt waren, außerdem aber auch im Regierungsbezirk Fried⸗ berg bei den Herren Bürgermeiſtern zu Melbach, Beienheim, Steinfurt, Oppershofen, Rockenberg, Butzbach, Friedberg, Aſſenheim und Staaden eingeſehen und von Herrn Kaſſter Funk dahier bezogen werden. Anmeldungen geſchehen bei dem Unterzeichneten. 5

Hungen eden 25. Januar 18499.

5 5 Der Director der Anſtalt: 75 5 eHlulnfi n'g'elr.

2 4 2 190 Höhere Töchter ſchule zu Friedberg.

158) Eltern, welche geneigt ſind, mir ihre Töchter in Penſion zu geben, diene zur Nach⸗ richt, daß nach Oſtern l. J. ein neuer Curſus in meiner Anſtalt beginnt, und daß noch einige junge Mädchen in meinem Haufe Aufnahme

Nothgedrungene Erklärung. (159) Der giftige Erguß, welchen Leopold

Märztagen, in Nr. 8. des Wetterauer Volks⸗ blattes gegen mich hat einrücken laſſen, dürfte eben nur ein neuer Beweis der alten Wahrheit ſein? daß es der im Finſtern ſchleichenden Ver⸗ käumdung leichter iſt, einem Manne die Ehre rücklings abzuſchneiden, als es dem Angegriffenen wird, ſolche menſchenfreundliche Beſtrebungen zu enthüllen. 1 Meinen Freunden meine Feinde werde und will ich nicht belehren die Verſicherung, daß ich hinlänglichen Grund hatte, beſagten Leopold Goldbeck für den freundlichen Colporteur eines, bald nach der denkwürdigen Volksverſammlung vom 20. Altguft v. J. gegen mich ausgeſprengten hämiſchen Gerüchtes zu halten weßhalh ich eine Unterſuchung beantragte, die allerdings, wie ſo manche andere, zu keinem Reſultat geführt hat, in Folge deren aber doch jenes boshafte Gerücht ſofprt verſtummte.

e Wilhelm Feitſch,

ſinden, Neben dem Untetrichte in allen für höhere Bilsüng junger Mädchen erforderlichen

Zugleich bemerke ich, daß ich um einem mehr⸗

dadurch den mir anvertrauten Mädchen Gelegen.

das Nähere wird der Lehrplan beſtimmen

Indem ich hoffe durch dieſe Erweiterung resp. Veranderung meiner Anſtalt, des mir ſeither bewieſenen Vertrauens mich werther zu machen,

18 2 K. K r ſt, 15 9 Vorſteher der höheren Töchterſchule.

Goldbeck, der bekannte Volksredner aus den

Indem der beſagten L. G. ſich nicht ſcheut, dieſe gewiſſermaßen moraliſche Nothwehr eine rivole Denunciation zu nennen,, giebt er

elbſt einen Beweis von der Frivolitäf ſeines Charakters. Uebrigens hätte er nicht übel ge⸗ than, ſich, bevor er ſeiner Gale den Zügel ſchießen ließ, daran zu erinnern, daß er ſchon unangenehmere Dinge vor den Gexichten erlebt hat, als das, worüber er jetzt ſo 0. ſchwerde führt. Dazu gehört ſeine vor ziniger Zeit erfolgte rechtskräftige Verurtheilung in drei Monate Corxectionsbausſtrafe, wegen Unterſchlagung von Pfandſchei⸗ nen, deren wirklicher Verbüßung dieſer Demo⸗ krat vom reinſten Waſſer nur durch aller⸗ höchſte Gnade in Folge allexunterthänig⸗ ſten Supplieirens und Lamentirens entgangen iſt, indem dieſelbe in eine entſprechende

Gelvſtrafe verwandelt wurde. Dies iſt nicht etwa eine üble Nachrede, ein Gerücht, ſondern

kann jeden Augenblick bei Gr. Landgericht da⸗ hier actenmäßig erwieſen werden. Was meine Ausflüge nach dem ſtandesherr⸗ lichen Orte Bruchenbrücken anlangt, welche Orn. Goldbeck beſonders zu geniren ſcheinen, ſo daͤrf er 1285 daß ſie allerdings vortheilhafter für mich ſind, als diejenigen, welche er an die Spielbank zu Homburg gemacht hat, dem Ver⸗ nehmen nach für ihn geweſen ſein ſollen?! Das Publikum wird es mir hoffentlich er⸗ laſſen, den öffentlichen Streit mit einem Men⸗ ſchen fortzuſetzen, der wogen ſoziglen Irrthums dem Arm der Strafgerechtigkeit bereits verfalle war; ich werde auf etwaige Weller Augriſt deſſelben kein Wort erwied ern. Friedberg den 29. Januar 1849. fte eee en ieee ee tr wm LAL ie IId l 2

1 H ef nd 17 ⁰α⁰νfen f Literariſche Anzeigen. en aeg unn cine

ſtänden tägliche, angemeſſene Spaziergänge diene.. 0

(160) So eben haben die Preſſe verlaſſen 27 l ind in ſchöner Ausſtattung vollſtändig zu erhalten: en&

Verhandlungen Nung dine 1 des 11 min e Bezirksraths des Regierungsbezirks Friedberg, in 10 Sitzungen, Ai aid ue H mitndent ning 124 erforderlichen Anträgen, Eingaben und Ausſchuß berichten, ſowie, einer An⸗ ſprache an die Orts vorſtände,

11 Bogen in Quartformat, ſteif broſchürt

a zu 13 fl., 12 kr. Butzbach den 29, Januar 1849,

11130

mit Belehrungen und Erläuterungen. Preis 11 kr.

Gedruckt und verlegt unter Verautwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.