Ausgabe 
29.9.1849
 
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Die Heuer- Verſicherungs-Geſellſchaft

846

1 Colonia,

(1339) welche durch die Verordnung vom 28. November 1847 der nag er Geſellſchaft, als ein inlänviſches Inſtitut des Großherzogthums ö gleichgeſtellt wurde, bietet die l

und Vortheile dar, 10 jene Geſellſchaft, Die unte

önnen bei denſe

Verficherung

eichneten Agenten find zur Annahme von Verſicherun Gegenſtände e und 75 Ertheilung jeder gewünſchten Auskun

en Garantieen

Hunke, in Hungen.

8 Ruths, in Friedberg.

Friedberg

a Als neuer Beleg W e für vie vortrefllche Wirkſamkeit und Hellktaft der welthetannten und berühmten Goldbergerſſchen * Kaiſerlich Königlich Allerhöchſt privilegirten Galvano- elecirischen Rheumulismus-Heiien, weiche in einzig und allein bei P. F. Schmittner ſtets echt und (148) unverfalſcht zu den feſtgeſtellten Fabrikspreiſen vorräthig find, mögen, ſtatt

den

Eigenlobes, nachſtehende Zeugniſſe hochachtbarer Perſonen dienen. 124

Seit zwölf Jahren litt ich an gichtiſchen Be⸗ ſchwerden und ſtarker Anſchwellung des einen Knies, welches mir zum Oeftern nicht allein dedeutende Schmerzen verurſachte, ſondern mich auch im Gehen behinderte.

Durch die Anwendung und das unausgeſetzte weimonatliche Tragen der Goldberger'ſchen fende aber iſt nicht allein fener Schmerz gänzlich, ſondern auch beinahe die Auſchwellung des Knies ver⸗ ſchwunden, welches ich hiermit zu meiner großen Freude und gern dem Herrn Goldberger be⸗

ſcheinige g ee den 6. Juli 1849. (L. S.) du Troſſel,

Königl. Preuß. Oberſt, Brigadier

der Land- Gensdarmerie, Ritter

des Rothen Adlerordeus, ſo wie des eiſernen Kreuzes ꝛc.

Auf Verlangen beſcheinige ich hiermit, daß die im April 1848 von mir gekaufte Goldber⸗ ger'ſche galvano⸗electriſche Rheumatismus⸗Kette mit ſehr gutem Erfolg don meinem Manne ſeitdem getragen worden iſt, weßhalb ich die

oben benannte Kette allen Leidenden beſtens empfehlen kann. u Wiesbaden den 24. Februar 1849. Pauline Hergenhahn, 5 Gemahlin des Miniſter Präſidenten im ö Herzogthum Naſſau. 5 Vor etwa 4 Wochen habe ich eine Goldber⸗ ger'ſche Rheumatismus⸗Kette von Ihnen erhal⸗ ten, welche bei meiner Frau, die an ſehr hef⸗ tigem Zahn⸗ und Teer im Kopfe litt beides, wie es uns ſchien, rheumatiſchen Ur⸗ ſprungs, die vortrefflichſte Wirkung gethan hat, indem ſie vom Tage an, wo ſie die Kette an⸗ legte, von allen Schule frei geblieben iſt. Dieſen guten Erfolg kann ich gelegentlich zu rühmen nicht unterlaſſen. a Gebbardsheim, den 15. Mai 1849. Franz, evang. Pfarrer.

Die Goldberger'ſche Rheumatismus⸗Kette, die ich vor einigen Tagen für einen Freund bezog, hat ſo vortreffliche Wirkung) daß ich hoffe, den⸗ ſelben binnen Kurzem hergeſtellt zu ſehen.

Bergen bei Kirn a. d Nahe, den 29. Mai 1849.

Fr. Flick, Pfarrer.

Tanzunterricht.

(1485) Auf vieles Verlangen beabſichtigt Unterzeichneter von kommendem Mittwoch an Tanzunterricht in den neueſten und modernſten Tänzen zu ertheilen. Die Annahme der Schüler geſchieht kommenden Dienſtag, Nachmittags um 4 Uhr, im Gerlach'ſchen Saale. Das Honorar für 16 Billet, iſt 2 fl, 3 11 CE. De mu t. h, g Hofs Muſikus und Tanzlehrer im Churſaal zu 5 Homburg. uz Nauheimer Teichhaus: (1486) Sonntag den 30. September und Montag den 1. Oktober wird auf hieſigem Teich⸗ hauſe das Nauheimer Kirchweihfeſt gefeiert. In⸗ dem ich meine 171 5 Freunde zu dieſem Ver⸗ gnügen höflichſt einlade, bemerke ich zugleich, daß ich für gute Weine und Speiſen beſonders vorzügliche Karpfen wie auch für gute Maſik beſorgk ſein werde Aae g N Nauheim den 25. September 1849. Eint s nag gt m ee N NE 0

bn% G Nreis, 42 kt l 1

ö zin Friedberg. 0 1

Alen fer a gel! (1487) Wird die unverſchämte Wolluſt eines verſtockt Verblendeten und eines viel verliebten Burgfräuleins, unter kräftiger Mitwirkung ihrer bange Mutter, auch der geſetzlichen Recht⸗ ertigung Trotz bieten können 21

Leite rariſche Anzelge e 11488) Eo eben i erschienen: Zum Schutze

wier bir Ebolera.

eee Keen 1 Profeſſor der Medien e.

Vorräthigz bei E. Bindernagel 5 31 1 g

14842

6⸗Anträgen auf bewegliche bereit. Antragbogen zur ben unentgeldlich in Empfang genommen werden.. Friedberg und Hungen den 26. September 1849. 28

Die Agenten der. Colonia:

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 17. Sonntag n. Trinit. den 30. Septbr.

Pfarramtliche Functionen verrichtet:

1

b Herr Stadtpfarrer Sell. f

Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: 123 Herr Stadtpfarrer Fertſch.

6 Vormittags predigt in der Burgkirche:

15 Herr Diaconus Baur. 5 Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Diaconus Baur.

Frucht preiſe.

21. Sep.

1 26. Sep 14. Sep. Gattung. Fried⸗; Die⸗ ö berg J Mainz] burg

5fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 640 7 144 6 20 Korn, 15 4521 5 31 4 10 Gerſte 7. 7 3 40* 3 54 3 30 Heer 2140 2457 215

Polizei⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 29. Sptbr. bis 5. Oktbr. 1849.

S I dried⸗ Butz⸗ 5 Brodepreiſe. dere dg e kr. pf. I rt pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 12* 2 2 77/ 4 4 4 7, 81 8. 1 Lth. eth. Milchbrod 165 106 Waſſerweck g 146 5 Gemiſchte(Tafel⸗⸗ Brod 16% 16% . Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch adetes 12 12 üähfleiſch! gemäſtetes 91 9 Kühfleiſch gema Se :; gemäſtetess 9 8 25 Nasse age 7. Kalbfleiſch 8 181 Schweinenfleiſch 12 1124 Hammelfleiſch 68 9 Schagaflfleiſch 7. Wurſt v.blos Schweinen 14. 14 Gemiſchte Wurſt 10 Bratwurſt 16 16 Schwartenmagen 16 16 Geräucherter Speck 24 24 Schinken 174 17 Dörrfleiſch 16 17 % Schweinenſchmalz, 5 5 ausgelaſſen 24. 24 unausgelaſſen 20 120 Nierenfett S eee. % Hammelsfett 16 Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter J * Bien dier Seip vel.

Gedruckt und verlegt unter Ver

antwortlichkeit von C. Binder nagel in Friedberg.

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