Ausgabe 
28.3.1849
 
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n vorzehlibk schnelles Heilmittel gegen Mopfleiden aller Art, rhieumdilisc lie

416 (827) Von den weit und breit rühmlichst bekannten und bewährten n 9

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Zalnschimersen, Ohirenreissen und Hurthörig heit sind, halte ich stets zu den festgestellten Labrikpreisen, à Paar mit Gebrauchs-Anweisung, in elegantem Carton verpackt 1 Rthlr. pr. Cour.,

Lager und empfehle dieselben zur geneigten Abnahme,

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5. F. Schinittner,

nächst der Burg.

An non de. (528) Guter reingehaltener Pfälzer

Wein, wird fortwährend zu 16, 18,

20 ünd 24 fl. per Ohm, ſowie mehrere andere Sorten billig abgegeben Dön⸗ gesgaſſe Nr. 6 neu(alt H Nr. 163) im Hofe zu Frankfurt a. M.

Zum Vermiethen.

(829) Der mittlere Stock meines Hauses

ſteht zu vermiethen.

Jcob Stam in, Schreinermeſſter.

Ann z e i g e.

(830) Ein zweiſpänniger Wagen, noch in ſehr uſtand, ein einſpänniger neuer Wagen

gutem 8 mit Naſfauer Eſſen beſchlägen, ein leichtes Wägel⸗ chen für ein Paar Kühe zu fahren, Oſterwein, Branntwein und Eſſig iſt zu haben bei, Salomon Schwab, in der Judengaſſe.

Privatlehranſtalt für Knaben in Friedberg.

(331) Die beabſichtigte öffentliche Prüfung

der Schüler meines Inſtituts kann eingetretener

Hinderniſſe wegen vor Oſtern nicht ſtattfinden

und wird ſpäter nachgehalten werden.

Zugleich finde ich mich durch verſchiedenartig verbreitete Gerüchte zu der Erklärung veran⸗ laßt, daß, falls ich Friedberg verlaſſen ſollte, das Inſtitut unter der Leitung tüchtiger Lehrer nach wie vor fortbeſtehen wird.

Friedberg den 26. März 1849. a

Wilhelm Urich.

Zum Vermieth e n.

(832) Eine Familienwohnung, welche ſogleich, oder auch ſpäter bezogen werden kann, hat zu vermiethen Friedberg. Karl Schleuning, dem neuen Schulhaus gegenüber. Ge ſuich.

(833) Ein ſolider und mit den nöthigen theo⸗ retiſchen und practiſchen Vorkenntniſſen verſehener junger Mann von 24 Jahren wünſcht eine An⸗ ſtellung als Gehülſe, Aufſeher ꝛc. in einer größeren Oekonomie in der Wetterau. Er ſieht dabei mehr nur auf humane Behandlung, als auf Honorar; von ſeiner Tüchtigkeit wünſcht er etſt durch die That zu überzeugen. Näheres bei der Expedit. dieſes Blattes unter der Nummer(533).

Zwei Faſelochſen, (33) ſchön gebaut, ein einjähriger und ein zweijähriger, ſehen billig zu verkaufen bei

N Jacob Kölſch II., Gemeinde-Einnehmer in Heuchelheim bei Echzell.

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Höhere Töchterſchule!

3(535 Zu der Montags den 2. April 6 8

ſeiner Wohnung ſtattfindenden, Vormittags präc 8 Uhr beginnenden und Nachmittags um 2 Uhr fortgeſetzten Prüfung, ladet der Unterzeichnete die verehrten Eltern, ſowie die Freunde der Jugendbildung ein.

Zugleich erlaube ich mir, nochmals darauf aufmerkſam zu machen, daß ein neuer Curſus mit dem 16. April beginnt, und bitte die verehr⸗ ten Eltern, welche geneigt ſind, ihre Töchter

Kürze wiſſen zu laſſen. 15 Im Laufe des Schulhalbjahrs ſelbſt werden, außer in beſonders motivirten Fällen, keine Auf⸗ nahmen mehr Slatt finden. f Das jährliche Honorar beträgt, Alles in Allem, 36 Gulden. um& 3 Ian 5 Friedberg den 26. März 1849. 1 01: 1 KK är q.

Zu Art. 423 in Nr. 20 d. Bl.

(536) Zn Holzhauſen reiben ſich ſchon einige Wochen lang verſchiedene Perſonlichkeiten, in ſchwarzer dankler Nacht und der Fürſt der Finſter⸗ niß, der nur allein die Conflicte zu kennen ſcheint, veröffentlicht ſolche in gewohnter dunkler Weiſe durch die Preſſe. Schon überließen wir uns der angenehmen Hoffnung, mit ſolchen myſteriöſen Correſpondenzen verſchont zu bleiben, da erſchien abermals in Nr. 20 d. Bl. ein Artikel in 3 Abſaͤtzen, die alle diei auf das Klarſte beſtätigen, daß der ganze Artikel einem verbrannten Gehirn entſchlüpft ſein müſſe. Der erſte Abſatz entbehrt aller Logik, und enthalt, ſammt den beiden letzten, nichts als dunkle Phraſen und abſurde Redens⸗ arten, deren Zweck kaum zu errathen viel weniger auf dieſe Weiſe zu erreichen ſein wird. Und ſolche Sätze ſollen dem Publikum Aufklärung geben? Und der Verfaſſer eines ſolchen Artikels

fordert von ſeinen Antagoniſten eine klare mit

Unterſchrift verſehene Erklärung, während er doch ſelbſt nur wie das Krappenmännchen aus truͤbem Teiche, mit dem man die Kinder ſchreckt mit halbem Köpfchen aus ſeiner Dunkelkammer herausguckt? das heißt den menſchlichen Verſtand verhöhnt. Mögte man doch die freie Preſſe, ſo lange wir ſie noch be⸗ ſitzen, auf edlere Weiſe benutzen, als zu ſolchen Anfeindungen im Dunklen, durch niedrige und abgeſchmackte nichts ſagende Redensarten].

er weder auf das Punktum des Fr. Schwalm.

(837) O, wie traurig, und auch noch ſogar von einem Schullehrer, der in ſeinem Punktum angibtes iſt weder Verläumdung noch Lüge, ſondern reine Wahrheit und iſt nicht bei der Sache perſönlich zugegen geweſen, um ſolches geſehen noch gehört zu haben, ſondern hat blos ſeine Veröffentlichung in Nro. 36 von 1848 d. Bl. auf angehörte Klatſchereien oder aus der

Luft Ergriffenes angenommen und mich als be⸗

meiner Anſtalt zu übergeben, mich das in aller

ſchuldigt einrücken laſſen. Auch ſchmeichelt er

ſich für jetzt, es ſtehen Zeugen dieſes Factums

dutzendweiſe zu Gebot, verweigerte jedoch auf

meine Aufforderung und Erklärung vorigen Jah⸗ res ſeinen Namen und Wohnort anzugeben. Damals hat aber wahrſcheinlich der Vogel ge⸗ brüt, da konnte man die Farben der Federn

nicht ſehen, noch Geſang hören; da er aber in

Nro. 19 d. Bl. getroffen wurde, iſt er aus dem Neſt gehüpft und hat zur Hülfe Junge dußend⸗ weiſe als Zeugen zu Gebot geſtellt. 5

Indeſſen erkläre ich Jedem, daß die ganze Aeußerung, wo Franz Schwalm mich in dieſer Sache beſchuldigt, eine boshafte Verläumdung und reine Lüge iſt und zwar ſo lange bis er mich gerichtlich verklagt, und ſtellt mir nur zehn annehmbare Zeugen, wen ich geheißen habe, den im Wirths hauſe verſtorbenen hieſigen Ortsbür⸗ ger wegzunehmen und in einen Schweinſtall zu bringen. 7101 1 2165 Rodenbach den 20. März 1849.

9 Hetterich, Gr. Bürgermeiſter.

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Literariſche Anzeige.

DasFrankfurter Journal (888) und die damit verbundeneDidas⸗ kalia kann vom 1. April an vierteljährlich (bis 1. Juli) pon allen deutſchen, belgiſchen und ſchweizer Poſtämtern bezogen werden. Alle wich⸗ tigen Tages⸗Exeigniſſe werden darin möglichſt ſchnell, das Wichtigſte der Verhandlungen des deutſchen Parlaments 11 ſchon während dem Verlaufe der Sitzungen, die ausführlicheren Be⸗ richte aber gleich nach Beendigung derſelben noch am nämlichen Tage(nicht früher, aber eben ſo früh, als in jedem andern hieſigen Blatte) mitgetheilt. Beide Blätter koſten vierteljähr⸗ lich 2 fl. 30 kr. und werden in den Fürſtl⸗ Thurn und Taxis'ſchen Verwaltungs⸗Bezirken (Kurheſſen, dem Großherzogtum Heſſen, Naffau, den ſächſiſchen Herzogthümern und den Hanſe⸗ ſtävdten) zu demſelben Preiſe von den Poſt⸗ amtern abgelaſſen; im Königreich Würtemberg, den Hohenzollern'ſchen Fürſtenthümern und dem Kanton Schaffhauſen zu 2 fl. 45 kr. Im König⸗ reich Preußen und in den übrigen Staaten Nord⸗ deutſchlands, in Baiern und Baden koſten dieſe Blätter vierteljährlich 3 fl. 8 kr., in der öſter⸗ reichiſchen Monarchie 6 fl. 24 kr. C. M. ein⸗ ſchließlich aller Nebenſpeſen. Für Frankreich, England, Spanien, Portugal und die überſee iſchen Länder abonnirt man ſich bei Herrn G. A. Alexandre, Straßburg, und Paris Rue N. D de Nazareth Nr. 23.

Durch die ungemein ſtarke Auflage des Frank⸗ furter Journals genießen alle Bekanntmachungen darin eine außerordentlich große Verbreitung.

Geprucht und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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