Ausgabe 
28.3.1849
 
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Oberheſſen * 1 im Allgemeinen, 0 den Regierungsbezirk Friedberg

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Mittwoch den 28. März

1819.

Amtlicher Theil.

Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter ſowie an die Ge. Gens⸗ darmerie des Regierungsbezirks.

Betreffend: Antrag des Abgeordneten Heldmann bezüglich der durch den Transport von Schüblingen und armen Kranken ent⸗ ſtehenden Koſten. g Einem Antrage der Stände entſprechend, ſollen künf⸗ tig die durch den Transport von Schüblingen und armen Kranken entſtehenden Koſten, welche bisher auf die an den betreffenden Straßen gelegenen Gemeinden repartirt wur⸗ den, auf die Großh. Oberpolizeikaſſe übernommen werden. Indem wir Ihnen hiervon Kenntniß geben, beauftra gen wir Sie, ſolche Fuhren nur auf den Grund ärztlicher Zeugniſſe, und wo kein Arzt iſt, nur nach gewonnener Ueberzeugung, daß der betreffende nicht gehen könnne, zu verwilligen. f Die Koſten⸗Verzeichniſſe ſind vierteljährig einzuſenden und die Fuhren von Haupt- zu Hauptſtation d. i. von Friedberg nach Vilbel und umgekehrt ebenſo nach Hungen, Butzbach ꝛc. zu leiſten. 5 Friedberg den 18. Februar 1849. Du vr-ier⸗

Dieſelbe an dieſelben.

Betreffend: Die Verlegung des auf den 26. und 27. April l. J. fallenden Ulfaer Jahrmarktes.

Sie werden veröffentlichen, daß der auf den 26. und

27. April d. J. fallende Vieh⸗ und Krämermarkt zu Ulfa am 26. April d. J. abgehalten wird.

Friedberg den 19. März 1849. a Ou. vii e r.

Diieſelbe an dieſelben. Betreffend: Den Termin für den Abſchluß und die Einſendung der Gemeinderechnungen für 1848.

Durch höchſte Verfügung iſt in Beziehung auf die Gemeinde⸗Rechnungen für 1848 der Termin zum Schluſſe

der Bücher auf den 30. Juni, zur Ablieferung der-Rech⸗ nungen an die Gr. Bürgermeiſter auf den 31. Juli und zur Einſendung der Rechnungen an Gr. Rechnungs⸗Kammer Juſtificatur auf den 31. Auguſt des laufenden Jahres be⸗ ſtimmt und erweitert worden. Wir ſetzen Sie davon zur Nachachtung und alsbaldigen Bedeutung der Gemeinde⸗ Rechner in Kenntniß und bemerken noch, daß die Nicht⸗ einhaltung der Friſten und beziehungsweiſe die Unterlaſſung der deßfalls zu machenden Anzeigen unangenehme Verfü⸗ gungen zur Folge haben würde. Friedderg den 20. März. 1849. O. u. v

Zehnter Jahresbericht der Augenheilanſtalt des prac⸗ tiſchen Arztes Dr. Küchler.

Im Jahr 1848 ſind, laut offen liegendem Verzeich⸗ niſſe, 33 bedeutendere Fälle zur Heilung gekommen, und dieſe kamen aus 28 verſchiedenen Landgemeinden. Es fol⸗ gen die Reſultate: 11

1) Von 7 Fällen der Operation des grauen Staars ſind 4 geheilt, 2 in Heilung, Lohne Erfolg bei gelungener Operation und erhaltener Pupille.

2) Von 3 Fällen des Staphyloms der Hornhaut 3 geheilt. Es iſt beſonders bemerkenswerth, daß in dieſem und dem verfloſſenen Jahr in und außer der Anſtalt eine Reihe dieſer Leiden geheilt wurden, und ſich dabei die von mir erfundene und ſeiner Zeit öffentlich vertheidigte Methode der Heilung auf das entſchiedenſte bewährt hat.

3) Von 4 Fällen ſchwerer Ophthalmien ſind 3 ge⸗ heilt, 1 entlaſſen und der Heilung nahe.

4) Cin Fall von künſtlicher Pupille bei gelungener Mechanik von zweifelhaftem Erfolg für den Geſichtsgebrauch.

5) Von 3 Flügelfällen 3 geheilt.

6) Ein ſchwerer Augenlid und Schläfenkrebs völlig

eheilt. ö 0 7) 4 Balggeſchwülſte in der Umgebung des Aug⸗ apfels geheilt durch Ausſchälung.

8) Eine organiſche Auswärtswendung des Augen⸗ lids durch Transplantation völlig geheilt. 1

9) 3 Fälle von Thränenfiſtel geheilt oder der Hei lung nahe.

10) 2 Fälle von Krampf des Schließmuskels der Augenlider durch Operation geheilt.

100 3 andere Fälle von Muskel- und Sehnendurch

ſchneidung geheilt.