Ausgabe 
21.4.1849
 
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ecmittags 1 7 g b 8 U. rbuiß det 43 5 8 5 9. 1428 un 01718 1 J * Langel. 5 17 35 7 7 5 41 nnn. b e,. 31. Sonnabend den 21. April 1849. 8 111 i pflanzen vom zierlichſten daubwerk und den ſchöuſten Blüthen 1 N A m ˖ li ch e* T 0 E 1. 8 hier Schönheiten entfaltet und die graue oder ne Ii Ae Rinde ihres Standortes mit den prächtigſten Guirlanden Be. an. nta ch Un. g- vom Auma ue Gn Farbenſpiel und Ge⸗ ö.; 3 f tuch umwindet. erſchiedene Gattungen und Arten von en e 1 3 Arum, Curiaſen, den prachtvollen Blüthen der Pathos, der e In dem Groß. Heſſ. Landkalender iſt der dießfährige Bromelien(Ananas), dieſer ſüßduftenden Lieblipgsfrüchte Schotter Walpurgi⸗Markt, irrig doppelt auf, den 30. April der ſüdamerikaniſchen Gärten, und eigenthümlichen Tillaud⸗ HN und 1. Mai und auf den& und 9. Mi eingetragen. ſien, hängen in erſtaunlicher Uleppigkeit und den überraſchend⸗ Es wird daher zur Vermeidung von Irrthümern zur ſten Formen von jedem älteren Baume herab. Ueberdem 2 öffentlichen Kenntniß gebracht, daß dieſer Markt nur einmal ind die Baumſtämme noch die Stauderte 3 ahlloſen 8 und zwar den 8. und 9. Mai d. J. abgehalten werden wird. 5 je f zten un ö Silit un r. e Menge der verſchiedenartigſten Flechten und Mooſe von 2 lung, dee 15. April 1849. ö allen möglichen Farben, die einen glönzend ſcharlach⸗ 1 2 50 Die Großh. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſion daſelbſt? oder roſeurotb, andere grellgelb, weiß, dlütroth, violett u. N l m F uch r. dn Mei w., 8 dem 1 155 Ganzen einen Reichthum 1 a 1 5 und eine Wärme des Colorits eitragen, von dem man ſich 75 Wanderungen in einem, braſt. janiſchen Urwabde. kaum einen Begriff machen kann. An anderen e nnn(Fortſetzung.) men raufen ſich Paſſionsblumen in üppiger Fülle in die ieins, Dringt man noch tiefer in dieſe Wälder, ſo iſt es Höhe und zeigen in einem unbeſchreiblichen Farbenreichthum g keine leere Redeformel, wenn man ſie das Reich der ewigen ihre ſeltſame Geſtalt, die den erſten Entdeckern dieſes Eonti⸗ N ungen. Nacht nennt. Nie unterbricht ein eindringender Sonnen⸗ nents ſo ehrfurcht erweckend und tief myſteribs erſchien. 14 ſtrahl die düſtre Dunkelheit, und das ſchwächere Mondlicht Aber keine Feder vermag das Anſehen der Loranthen, Or⸗ 4 ut Ben iſt hier völlig unbekannt. Der Zeitpunkt, wo die Erde ſich chideen, Miſteln u. ſ. w. zu beſchreiben, welche auf dieſen 4 in aller Pracht der Mittagsſonnenglut eifreut, wird in die⸗ Bäumen leben; hier an einer ſchuppigen Palme, dort auf 5 ſen Abgründen der Pflanzenwelt nur durch eine ſchwache einem mächtigen Aſte anhaftend, dort vom eutfernteſten 4 1 Dämmerung bezeichnet, und man kann dann nur die geraden Zweige herabbaumelnd, gießen ſie ihre unausſprechlich ſüßen 1 . und hohen Stämme der Bäume unterſcheiden; über ihnen und angenehmen Wohlgerüche aus und wetteifern unter 4 cpfchleu, hängt ein dichtes undurchdringliches Dach von Blättern und einander in phantaſtiſcher Schönheit. Der Standort ſolcher I. 16002 Zweigen, vor Dunkelheit nicht zu unterſcheiden, und der Pflanzen ſieht ſich inmitten einer ſolchen Umgebung 4 5 Haupteindruck, welchen dieſer Anblick auf den Reiſenden auf's Haar, doch weit großartiger und herrlicher an, wie 4 macht, iſt der eines ungeheuren, von tauſend ungeſchlachten die ſchönſte künſtliche Sammlung eines Liebhabers in einem 4 Säulen geſtützten Grabgewölbes. Dieſen Eindruck erhöhen Gewüchshauſe. Noch wunderbarer als dieſe Schmarotzer⸗ 1 n Zuch⸗ noch die ſchauerlich tiefe Grabeſtille und ein überwältigend pflanzen ſind aber die Schlinggewächſe und Ranken in die⸗ 1 unheimliches Gefühl der Düſterkeit, die alle Geiſteskräfte ſen Regionen. In Spix's und Martius's Reiſen in Bra⸗ 1 14 lahmen, und den Reiſenden ſchnell wieder zu freundlicheren ſilien befinden ſich etliche treffliche Anſichten ſolcher Gegenden,* 1 3 Scenen und Gegenden hinweg, und aus dieſem Todesthal mit ihrer Vegetation, beſonders einer Waldſtrecke im Orgel⸗ 0 iche forttreiben. Aber des merkwürdigſten und bezeichnendſten gebirge, welche einen ziemlich deutlichen Begriff von der 15 der lie Charakterzuges dieſer uralten Wälder und desjenigen gerade, Zierlichkeit der Blumen und Blättergewinde geben mag, 1. ind ſeine der ihnen die zierlichſte und phantaſtiſcheſte Erſcheinung leiht, mit welchen dieſe Schlingpflanzen den Wald durchweben 4 müſſen wir noch erwähnen: nämlich der zahlloſen unglaub? und ahnliche Bäume untereinander verbinden. Wir ſehen in f lichen Menge von Schlinggewächſen und Schmarotzerpflanzen. ihnen Flora in ihrer muthwilligſten Laune, wie ſie von

Gleich als ob die Erde nicht Raum und Nahrung genug Baum zu Baum Guirlanden ſchlingt und durch ſolche Ge⸗ böte für die Entfaltung und Ernährung aller Erzeugniſfe winde, oft aus mehreren verſchiedenen Pflanzen zuſammen⸗ des von Fruchtbarkeit ſtrotzenden Bodens, ſo iſt jeder alte geſetzt, Bäume vom verſchiedenſten Ausſehen und Charakter Baumſtamm ein Blumengarten, jeder Zweig ein Blumen⸗ mit einander verknüpft. Dieſe Pflanzen ranken ſich in un⸗ ſtand, auf welchem eine unzählbare Mannigfaltigkeit von dähligen Windungen bis zu den oberſten Aeſten hinauf,