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Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
NN
Immobilien-Verſteigerung.
(190 Montag den 5. Februar, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Chri⸗ ſtian Engel ſchen Immobilien öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert, als: 1) Hofraithe als Wobnhaus, Hinterbau und Stall, an Adam Bender. 2) 112,1 UKlafter, 57 Ruthen Garten in der Langgaß, an Philipp Preußer jun. 3).70,8 U◻Klafter 36 Rutben Garten am alten Mainzerthor an Emmrich Müller. 4) 135,7 UIKlaſter 69 Rutben am Gäßchen, an Friedrich Jakob Oberländer. Friedberg den 3. Januar 1849. Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Frucht Verſteigerung.
(87) Dienſtag den 23. l. M., Mittags um
2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 50— 60
Malter Korn, von dem Fruchtvorrath des ver⸗
einigten Armenfonds, zweimalterweis, meiſtbie⸗
tend verſteigert.
Friedberg den 11. Januar 1849.
Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Curatel und öffentliche Aufforderung.
(39) Johannes Fritzel V., ledig, von Ober⸗ eſchbach wurde, wegen verſchwenderiſchen Lebens⸗ wandels, der Verwaltung ſeines Vermögens entſetzt und ihm Wilhelm Frißel III. zu Ober⸗ eſchbach als Curator beigegeben.
Man bringt dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß gedachter Johannes Fritzel V. von nun an keine auf ſein Vermögen Bezug habende Rechtsgeſchäfte, ohne Zuſtimmung des Curators, mit Rechtsbeſtand abſchließen kann.
Zugleich werden die Gläubiger des Johannes Fritzel V. aufgefordert, ſo gewiß Dienſtag den 27. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, ihre Forderungen dahier anzuzeigen und zu begrün⸗ den, als ſie anſonſten bei der Regulirung ſeiner Vermögensverhältniſſe keine Berückſichtigung fin⸗ den würden.
Groskarben den 8. Januar 1849.
Groß. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius.
Bekanntmachung. (67) Das der Wittwe des Doctors Juris Möbus an dem in 128 Kuxen beſtehenden Braunkohlenwerk Wilhelmshoffnung bei Dorn⸗ aſſenheim, Herzogl. Naſſauiſchen Amts Reichels⸗
beim, gehörige Antheil von 26 ¼ Kuxen, ſoll auf Antrag der Wittwe im Ganzen, oder in einzelnen Kuxen, mit allen Zubehörungen und
Gerechtigkeiten, namentlich an den Gruben und
Muthungsfeldern, Immobilien, Mobilien, Vor⸗
räthen, Betriebskapitalien und Ausſtänden, einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Dieſes Koblenwerk iſt in den Jahren 1839 und 1840 eröffnet, enthält ein Grubenfeld von 1153 Morgen landesherrliches Berglehn und einen Kohlenvorrath von muthmaßlich 24 bis 25 Millionen Centner, wovon ſich der jährliche Abſatz auf etwa 75000 Centner= ein Surro⸗ gat für 3400 Gr. Heſſ. Stecken Buchenholz— beläuft.
Zur Verſteigerung iſt Termin auf Mittwoch den 14. Februar 1849 anberaumt worden und werden Kaufliebhaber eingeladen, alsdann Vormittags 10 Ubr in dem Hauſe des Gaſthalters Trapp zu Friedberg ſich
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einzufinden, ihre Gebote zu thun und bel an⸗ nehmbarem Gebote ſich des Zuſchlags zu ge⸗ wärtigen. Ueber die näheren Verkaufsbeding⸗ ungen, ſowie über die ſpecielle Beſchreibung und die vorliegenden Taxationen des Kohlen— werks, wovon der Werth des Inventars allein zu 48 bis 54000 fl gewürdigt worden iſt— kann vor dem Termin bei der Wittwe des Dr. Möbus oder bei deren Anwalt Gr. Hofgerichts⸗ Advocaten Briel, dahier Auskunft eingezogen werden, wobei zugleich bemerkt wird, daß die Käufer einzelner Kuxen einen nach dem unten ſtehenden Formular ausgefertigten Aetienſchein enthalten. Gießen den 21. December 1848.
Der Gr. Hofgerichts-Commiſſär. Stürz, Gr. Hofg. Secretär.
Lit Nummer Actienſchein
über eine Bergwerks. Kuxe des Braun⸗ kohlenwerks Wilhelmshoffnung bei Dorn⸗ aſſenheim, Herz. Naſſ. Amts Reichelsheim.
Ich Endesunterſchriebene Wittwe des ver⸗ lebten Gr. Heſſ. Hofgericht ⸗Secr. Acceſſiſten Dr. Möbus, Louiſe, geb. Büchner von hier, be⸗ urkunde und bekenne hiermit für mich und meine Erben, daß ich von den mir frei und unver— pfändet zuſtebenden 25 Kuxen oder Berg⸗ theilen des Braunkohlenwerks Welhelmshoffnung, an den Inhaber dieſes Actienſcheins
Eine Kuxe
oder einen Hundert und Acht und zwanzigs Theil des lehnbaren Eigenthums an dieſem Braunkohlenbergwerk und allen ſeinen Zube— hörungen und Gerechtigkeiten, namentlich an den Gruben und Muthungsfeldern, Immobilien, Mobilien, Vorräten, Betriebskapitalien, Aus⸗ ſtäͤnden ꝛc. nichts ausgenommen, erb- und eigen- thümlich verkauft, übergeben und abgetreten habe und durch Unterzeichnung und Unterſieg⸗ lung dieſes Actienſcheins reell überweiſe, alſo daß der zeitige Inhaber deſſelden alle und jede Rechte an dieſem Bergtheil an meiner Statt ausuben, die ſich durch die von der Herzogl. Naſſ. Bergmeiſterei zu Weilburg abgehört und abgeſchloſſen werdenden Jahresrechnung ergebende Dividende und Ausbeute zum betreffenden An⸗ theil gegen Vorzeigung dieſer Urkunde bei der Bergkaſſe zu Dornaſſenheim erheben, ſich dieſe Kuxe von der Berggegenſchreiberei auf ſeinen Namen gewähren laſſen und überhaupt alle, mir ſelbſt daran ſtehenden Befugniſſe exercieren kann und ſoll. Zugleich beſcheinige ich hierdurch, das verabredete Kaufgeld vollſtandig baar und richtig vor Aushändigung dieſes Scheins em⸗ pfangen und an den Inhaber dieſer Kuxe nichts mehr zu fordern zu haben, weßhalb ich hierdurch über daſſelbe unter Verzichtung auf alle und jede Einrede beſtens quittire, auch dem Inhaber wegen Eoiction oder jeder ſonſtigen Beeinträch— tigung im Beſitze ſeiner Kuxe Gewähr zu leiſten verſpreche. Dagegen iſt hierbei in Gemäß heit des§. 2 des Gewerkſchaftsvertrags ausdrück⸗ lich ausbedungen, daß jeder Inhaber dieſer Kuxe den vier übrigen Mitgliedern der Geſellſchaft gegenüber ſich durch mich oder meine Erben, oder einen, von den Beſitzern der Kuxen durch Stimmenmehrheit gewählten Bevollmächtigten muß vertreten laſſen, und deßhalb zu den Ver⸗ handlungen der Gewerlſchaft auf ergehende Auf⸗ forderung in öffentlichen Blättern ſich mit den übrigen Kuxenbeſitzern über die zu ertheilende Inſtruction zu vereinigen hat.
Urkundlich meiner eigenhändigen Unterſchrift und meines Familienſieges.
Gießen den
Bekanntmachung.
(9) Mittwoch den 24. 1. M., Morgens um 10 Uhr, würd in hieſigem Rathhauſe der zum
Nachlaß der Konrad Ludwig'ſchen Erben gehö⸗ rende Garten am Schützenrain, haltend 1¼ Morgen, in drei Parzellen à 2 Viertelmorgen, meiſtbietend verſteigert, ſodann kommen die Mo⸗ bilien Nachmittags um 2 Uhr, in der Wohnung des Kaufmanns Chriſtian Vogt dahier, beſtehend in Holzwerk, Bettung, Frauenskleider u. ſ. w., zum meiſtbietenden Ausgebot.
Friedberg den 17. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter
Ben det
Bekanntmachung.
(95) Nächſten Donnerſtag den 25. und in den darauf folgenden Tagen, werden ſämmtliche Mobilien des verſtorbenen Lehrers Bauer in deſſen Wohnung dahier, von Morgens 9 Uhr an, meiſtbietend verſteigert, welche Mobilien weſentlich in Gold, Silber, Zinn, Porcellain ꝛc., Meubel(worunter mehrere Secretäre, nuß⸗ baumene Commoden, gepolſterte Stühle und Sopha, Bettſtellen, Tische ꝛc.), Bettwerk, Weiß⸗ zeug, Kleidungsſtücke, Inſtrumente(worunter ein Wiener Flügel), Bücher(meiſt vädagogiſche Schriften) und in ſonſtigen Hausgeräthſchaften beſtehen.
Bemerkt wird noch beſonders, daß die Bücher Freitag den 26., Nachmittags, zur Verſteigerung kommen.
Friedberg den 17. Januar 1849.
In Auftrag: Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn.
(96) Mittwoch den 24. d. M. Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Bahnhofe zu Friedberg etwa 83,5 Centner 2, und Zzöllige alte guß⸗ eiſerne Röhren, loosweiſe, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen öffentlich an die Meiſtbietenden ver⸗ geben werden.
Friedberg den 16. Januar 1849. Der Gr. Heſſ. Sections Ingenieur
der Section Friedberg
Hochgeſand.
Main- Weſer⸗Eiſenbahn. Section Butzbach.
(97) Die Lieferung von circa 50 Cubikklafter Kalkſteinen aus den Brüchen bei Kirchgöns, zur Erbauung der Viaducte am Hellersberg, in der Gemarkung Langgöns, und an der ſogenannten Weglänge, in der Gemarkung Leibgeſtern, ſoll Samſtag den 27. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, im Gaſthaus zum Stern dahier, in mehreren Looſen, öffentlich an die Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden. Butzbach den 16. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur Sicke meg.
Holz-Verſteigerung.
(98) Dienſtag den 23. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll in hieſigem Gemeindewalde nachſtehendes Nadelholz, als:
73 Bauſtämme, enthaltend 1527 Cubikſuß,
68 Stangen,
16 Stecken Prügelholz,
13½%„ Stockholz und
60„Reisholz, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden.
Södel den 16. Januar 1849.
Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Väth.
Bekanntmachung.
(99) Die Gewerkſchaft des hieſigen Braun— kohlenwerks hat die Fortführung des Betriebes
auf der bisherigen Stelle für unthunlich erkannt und den Unterzeichneten beauftragt, ſaͤmmtliche


