Ausgabe 
14.11.1849
 
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Provinz Oberheſſen

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21.7

7 Sunne Ene eee ere een one Negieragsblatt Auszüge, r. 66 enthält: 1). Verordnung des Miniſteri des Innern dom 18. Ottobet 1849, die pölſzelliche Auſicht Wr d een von Offenbach nach Frankfurt betr. Be jammitihachung! des Miniiſteriums ves Zunern vom 30. October die Zuſammenſetzung der beiden land ffänviſchen Kammern und die Wahlen der Abgeordneten jnsbeſondere die Bildung der Wahlbezirke betr. Unter W e auf das Geſetz vom 3. Sep⸗ tember des laufenden Jahres, dle Zufammenſetzung der deiden landffän⸗ diſchen Kammern betreffend und auf die demfelben beigefügten Ver⸗ zeichniſſe der Wahlbezirke für die Wahlen det Abgeordneten für die erſte und zweite Kammer, wonach dex Ort Zahlbach für die Wahlen zur zweiten Kammer dem IV., Wahlbezirk der Propinz Rheinheſſen Oberolm und für die Wahlen zur erſten Kammer dem X XII. Wahlbezirk Obetolm und Wörrſtadt zugeteilt iſt, werden dieſe Votzeichniffe dahin berichtigt, daß hiermit vieſer Ort Zahlbach, da derſelbe einen integrirenden Beſtculd⸗ theil der Stadt Mainz bildet, für die Wahlen zzur zwelten Kammer dem J. und II. Wahlbezirk Mainz und für die Wahlen zur erſten Kammer dem XX. Wahlbezirk Mainz zugetbeilt wird. 3) Bekanntmachung des Mimniſteriums der Finanzen dom 22. Oktober, die Ausgabe von Grund⸗ rentenſcheinen betr. Nachträglich zu der Bekanntmachung vom 2. Nov. v. J.(Regierungsblatt Nr. 64) wird die folgende Beſchreibung der Grundrentenſcheine für die Beträge von Fünf und Dreißig⸗Gulden und von Siebenzig Gulden veröffentlicht. Beſchreibung der Grund⸗ rentenſcheine. 1. Format. Die Höhe der Stheine verhält ſich zu ihrer Breite wie 2 zu 3, Größe, Oer Fünf und Dreißig⸗Gulden⸗ Ichein iſt 4% heſſ. hoch, G, beff. bryit Der Siebenzig⸗Guldenſchein iſt 4%%/, heſſ. hoch und 6, 6, heſſ. breit, Il, Farbe des Papiers. Bei dem Fünf und Dreſtig⸗Guldenſchein; Nafurfarbe des Hanfpapiers wit grauem Unterdruck. Bei dem Siebenzig⸗Guldenſchein: Nätürfarbe pes Hanfpapiers mit gelblichem Unterdruck. IV. Speclelle Beſchreibung der Vorderſeiten! a) des Fünf und Dreißig guldenſcheins: Zeichnung und Schrift im Drucke ſchwarz. Oben in der Mitte, in einer Reliefver⸗ zierung das Großh. Heſſiſche Wappen; die Reliefverzierung enthält links den Buchſtaben G und rechts den Buchſtaben H; in den beiden oberen Ecken auf guillochirtem Grunde die akabiſchen Zahlen 35, datunter dle Worte:Gulden maweißer Antiqua Versa Schrift Unter dieſen beiden Ecken bildlich dargeſtellt, limbs Archſtectar, Bildhauerei und Malerei, rechts Wiſſenſchaft und Gewerbe; im den beiden unteren Ecken auf gulllochirtem Grunde die grabiſchen Zahlen 20, darüber die Worte: Thaler Und darunter die Wotte im 4 Thaler Fuße, an weißer Antiqua Schrift.- Unten in der Mitte des Schoines in einer Relief⸗ perzierung links die Litera und xechte, die Nummer, des Scheines und in der Mute der, Reljefverzierung, als trockener Stempel, das Großh. Heſſiſche Wappen mit der Uinſchrift:Großherzogthum Heſſen.) Im Innern ves Stheines in Kanzlei⸗Fractur die Worte:Fünf und Dreißig Gulden und darüber in Autiquaz versal- Schrift das Wort: 2Grundrentenſchein Dieruntex die Legende unde pie Unterſchriften wie bei den Ein⸗, Jünf⸗ und, Zehn⸗Guldenſchei en, 9 hg des Siebenzig⸗ Gulpenſcheines,; Zeichnung und Schriſt im 1715 e, ſchwarz. Oben in der Mikte, in einer Reliefverzierung auf weißen Felde das Großh. Haſſiſche Wappen; die Relibfoerzierung enthält hints lden Buchſtaben 6 und techts den Buchſtaben UH; n den beiden oberen Ecken, links Kinder, We Ackerb un Handel vorſtellend, und rechte Kinder, die bildenden Künſte borf lend. Unter denſelben in guillochicten Feldern ſtark hervorttetend die arghiſchen Zahlen 70 unp darlinter auf ebenfulls guillochirtem Gründe die Worte:Gulden in vetzierter Antiqua

1 A ut ue 21 Henne. 70 720%& mo Versal- Schrift. In den beiden unteren Ecken Schilde in Reliefmamier, wormeliuks die Litera und rechts- die Rummer des Scheines! ſteht; dalteben in zwei⸗guillochirten Feldern die zarabiſchen Zahlen 40% darübet die WorteThaletv und darunter die Worteim l Thaler Fußou in heller Antiqua- Schrift; zwiſchen dieſen beiden Guillochen auf weißem Felde als trockenet Stempel, das Großh. Heſſiſche Wappen mit ver Um⸗ ſchrift:Großherzogthum Heſſen, Im Innern des Scheines auf zwei guillochirten Schildern die Worte:Grundrentenſchein in gewöhn⸗ licher Antiga-Versal- Schrift und:Siebenzig Gulden in verzierter Antiqua-Versal- Schrift. Darunter die Legende und die Unterſchriften wie bei den Ein⸗, Fünf⸗, Zehn⸗ und Fünf und Dreißig Guldenſcheinen. Durch die ſchwarz gedruckte Legende ſind in gelblichem Unterdruck die arabiſche Zahl 70 und das Wort:Gulden in großer Antiqua-Versal- Schrift zu leſen. V. Specielle Beſchreibung der Rückſeſten: Die Rück⸗ ſeiten ſowohl des Fünf und Dreißig⸗Guldenſcheines als des Siebenzig⸗ Guldenſcheines ſind nach derſelben Jeichng in Reliefmanier ausgeführt, Wie diejenigen der Eine, Fünf⸗ und Zehn⸗Guldepſcheine und unterſcheiden ſich nur in der Große und in der Bozeichnung. ihres Werthes. In dem mittleren, die gal Breile des Scheines einneymenven Schilde ent⸗ halten die Fünf und Dreißig ⸗Guldenſcheine die Worte?Fünf⸗ und Dreißig⸗Gulden und die Siebenzig⸗Guldenſcheine die Worte: Siebenzig Gulden in altgothiſcher, hell in die Augen fallender Schrift. In der Inteve linken Ecke ſtehen die arabiſchen Zahlen 35 und reſp. 70, darüber die Worte: Fünf und Dreißig und reſp.Siebenzig und darunterGulden in der unteten rechten Ecke die grabiſchen Zahlen 20 und reſp. 40, darüber die Worte: Zwänzig und reſp.Vierzig und darunterThaler in leicht gehaltener Antidua-Versal- Schrift. In dem Schilde zwiſchen den beiden unteren Ecken ſteht die Unterſchrift eineg eamten.. 4) Dienſtnachrichten. Am 4. Auguſt würde der Prov., Packer Ackermann zu Offenbach zum Patker auf der Station. Offenbach etnannt; am 19. Sptbr. wurde dem Pfarrvicar Ftitz zu Battenfeld die bang. Pfarrſtelle zu Kirchlgthe

N.⸗B. Biedenkapf, übertragen zam 26 Septbr. wurde der Buchtaßer bei der Haupiſtaatakaſſe Bonpard zum Rechner der Brandverſicherungs⸗ kaſſe ernanntz am 1. Oktbr. wurde der Phpſikatsarzt Ur. Martin zu Neuſtadt zum Phyſtkatsgrzt des Ph B. Bingen, und der praktiſche Chirurg Oeginder zu Gießen zum Phyſtkatswundarzt in dem Bezirk Romrod ernannt; am 3. Oktbr. wurden der Aſſeſſor hei der Reg Com: des R⸗B.

Giebeg, Regierunggrath Kckſtein, und der Aſſeſſor, bei der Reg.⸗Com. des R.⸗B., Dapluſtadt, Hr. Haxſt zu Regierungsxäthen bei den gedachten

NR. ⸗CC. erngnnt.= 6), Am' 25. Sept. wurde dem Rechner der Braud⸗ verficherungskaſſe Bader die nächgefuchte Entlaſſuntg von dieſer Stelle

zertheilt. 7) Evledigt ſind: die evang. Pfarrſtelle zu Heubach, im

R. B. Dieburg, mit fährl, 797 fl, einſchließlich des Wohnungsanſchlags von 60 fl. und ausſchließlich einer beſonderen Vergütung von 50 fl. für die Abhaltung des Gottes dienſteß in Amorbach(Wohnung guf eigene Koſten); die evang.! Pfarrſtelle zu Sthaafheim, Reſſ⸗Bez! Bieburg, mit jährl. 1009 fl; die evang Schullehrerſtelle zu Braunshardt, Regis Bez.

Darmſtadt, mit jährl. 203 fl. und 30 fl. für, Heizung des Schullocgls.

Net. 67 eithäkt: 1) Verordnüflg, die polizeilichen Befilmmungen bezüglich det Rheinbrilcke Jus Mainz und die Mußregeln zur Verhütung

won Beſchädigungen derſelben het. 2) Bekanntmachung, den Tarif

über den der Stadt Gießen bewilligten Oetroi heir. 3) Promotionen

auf der Gr. Landes- Unſperſität Gießen. Die Doctorſvürde der Philo⸗

ſophie haben erhalte: ain 31. März Emtk Glaſer von Grünberg; am am 24. October Peter Miſchler von Heppentelm 4) Otenfinach⸗

rich ten. Am 7. October wurde der Kreisbaumeiſter des B-⸗Bez: Grünberg,