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* Jur gefälligen Beachtung.
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n Huſern verehrl. Geſchäftsfreunden
I machen wir hiermit die ergebene Anzeige, daß ſich unſer Eiſenmagazin nicht mehr in der Uſergaſſe, ſondern in unſerem neu angekauften Hauſe auf der breiten Straße, neben Herrn Metzger, Windecker, befindet. »Wir unterhalten in demſelben ſtets ein bedeutendes Lager in ächt naſſau Ufinger Eiſen und Achſen, ſowie in allen ſonſtigen Eiſengattungen und Oefen, zu auffallend billigen Preiſen. Unſer Lager in vorzüglich guten Steinkohlen bringen wir ebenfalls in geneigte Erinnerung.
Durch reelle Bedienung und gute Waare, werden wir uns ſtets das Zu— trauen unſerer geehrten Kunden zu erhalten ſuchen.
Friedberg im Januar 1849.
David Groedel Söhne.
Tapeten
(173) in allen nur m
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0 202)
ber Expebitſon d. Bl. ö
Preiſen bei Friedberg
1. Februar 1849.
öglichen Farben und Muſtern, zu außergewöhnlich billigen
David Groedel Söhne.
Deutſcher Volksverein in Friedberg. Statt der gewöhnlichen Samſtags⸗ fißung ͤffentliche Verſammlung Sonntag den 11. Februar im Gerlach'ſchen Saale.
g Verſtei gerung. (208) Nächſten Dienſtag, als den 13. Februar, 3 155 um 2 Uhr, will Unterzeichneter un⸗ gefahr 5 Fuder Roggen, 15 Fuder Waizen, 4 bis 5 Fuder Futterſtroh und 40 bis 50 Körbe voll Spreu und Keil einer öffentlichen Verſtei⸗ gerung aüsſetzen laſſen⸗
Sa ßadt! en, 180 17 1 12 E 5e urtin Grönlnger 11.
Ein Kuhſchweizer,
(201) mit guten Zeugniſſen, wird auf kom⸗
menden petritag in Dienſt geſucht. Wo? ſagt
vie Expedltton dieſes Blattes.
be eie n 020 Ein gut empfohlener Laufbutſche von 1518 Jahren wird geſucht. D f kann ſofort angetreten werden. Näheres bei
7 Zum Verkaufen. (206) Ein Exemplar des ausgezeichneten Kunſtblattes„die lacht,(Ladenpreis 7 fl. 12 kr.) iſt zu ſehr billigem Preiſe zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes.
Abfertigung (207) Der Einſender des Inſerats in Nr. 11 d. Blis. hat die, ihm wahrscheinlich übertragene
Der Dienſt
Rolle jenes Eſels, der einen ihm, vielleicht aus Verachtung, den Rücken kehrenden Mann für ſeinen Gegner hielt und demſelben deß halb
einen Tritt verſetzen zu müſſen glaubte, mit
einer ſolchen Natürlichkeit wiederzugeben ſich bemüht, daß ihm die übel verhehlte Freude, mit einem ſchlechten, von irgend einem alten Poſſenreißer aufgefangenen Witz eine noch ſchlechtere Sache zu verfechten, meinerſeits durch eine weitere Erwiederung nicht verdorben werden* 856 g 3 1 Friedberg im Februar 1849. Nh s.
Eu kl ar un 905
(208) Auf die Anfrage in dem Intelligenz Inſerat 184, erkläre ich venjenigen
blatt Nt. 10, ö 0 ſo lange für einen Verläumder, welcher ſeinen
Nanſen imter P. angegeben hat, bis daß derſelbe
ſeinen Namen und die noch in Ausſicht ſtehende Sache deutlich dargibt, dann werde ich ihm in dieſer Beziehung dienen. 2 Ockſtadt den 7. Februar 1849. Der Grat 00 Bürgermeiſter eien.
Elna dung.
(209) Das Quartett der Gebrüder Hertz von Darmſtadt wird Sonntag den 11. im Gaſt⸗ hauſe zu den drei Schwertern, nach beendigtem Gottesdienſt, eine muſtkaliſche Unterhaltung geben, wozu dieſelben höflichſt einladen.
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Zur Aufklärung und i Erläuterung. 12 (210) Der im Wetterauer Volksblatt Nr 10 erſchlenene Artikel:„Oeffentlichkeſt der Gemein⸗ derathsſitzungen“, der im Strome ſeines gehäf⸗ ſigen Themas auch meine Perſon für's Auf⸗ ſtecken einer Fahne 16 fl.( 0 berührt, ver⸗ anlaßt mich, dieſen ſo graß ausgemalten Poſſen einer Specification zu unterwerfen, wie dieß auch bereits in einem zur 1840 r Rechnung der Stadt Friedberg gelleferten Beleg geſchehen iſt, und dem ſogar die Atteſtation des vorhienlgen Gemeindebaumeiſters beigefügt iſt, wodurch es
ſich dann ergiebt, daß der Nagel— noch. nicht
richtig auf den Kopf getroffen worden ift. Specification meiner 16 fl Rechnung(1111)
1846. fl. kr.
Juli 23. dem dicken Thurm in der Burg das Dach aufgebrochen, ein Ge⸗ rüſt angemacht, um die Fahnenſtange Fatinbehngen„ne e ee
Die Fahnenſtange, welche 48 Fuß lang, unten 6 Zoll und oben 3 Zoll Durchmeſſer hat, auf die Höhe des Thurmes von 142 Fuß mittelſt Flaſchenzug gebracht und an der Spitze von Außen eingelaſſen
„Dlieſer Poſten wäre wohl etwas „billiger im Anſatz erſchienen, wenn
„ein— Nagel— vorhanden geweſen,
„dem ich den Strick des Flaſchenzugs
unter dem Kopf hätte anſchlingen
„können.“
27. Die Fahne und Stange, mit Beihülfe des Schloſſermeiſters Scheibel, gehörig zum Aufziehen und Abnehmen herge— icht unn 9 0 dF
30. Bei Ankunft des Erbgroßherzogs Königl. Hoheit die 432[J Fuß entbal⸗ tende Fahne mittelſt Flaſchenzug aufge⸗ zogen und nach erfolgter Abreiſe wieder .
Auguſt 6. Die aufgebrochene Oeffnung des Daches am Thurm mil Diehl be⸗ ſchlagen und gehörig mit Schiefer und Blei gedeckt, damit das Waſſer nicht eindringt, ſodann die unfere Kuppel, welche durch das Aufziehen der Fahnen; 5 ſtange etwas beſchädigt wurde, ausge⸗ beſſert, für Nägel und Arbeitslohn 2 48 Auslage für 16 Pfund Blei, à 11 kr. 2 56
Summa 16—
Unter meiner eingerkichten Rechnung befindet
ſich wie oben bemerkt::
„Revidirt mit dem Bemerken, daß vor⸗ „benannte Arbeiten zum Behufe der Auf⸗ pflanzung einer Flagge auf dem großen „Burgthurm erforderlich waren.
Der Gemeindebaumeiſter Rut hes.“
Friedberg den 7. Februar 1849.
C. Fiſcher, Dachdeckermeiſter.
3—
4.18
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1 48
1.10
Gegen gichtiſche, nervöſe und rheumatiſche Uebel aller Art,
210 als; Geſichts⸗, Hals- und Zahnſchmerzen, Kopf⸗, Hand-, Knie⸗ und Fußgicht, Augenfluß, Ohrenſtechen, Harthörigkeit, Sauſen und Brauſen in den Fanz Bruft⸗, Rücken und Lendenweh, Gliederreißen, Lähmungen, Herztlopfen, Schlafloſigkeit u. ſ. w. können die in allen Ländern Europas
als das
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Goldberg e riſchen Galvano-electrischen
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gewiſſenhaft angerathen werden und ſind dieſelben in Friedberg einzig und allein bei dem Unterzeichneten ſtets echt und zu den Fabrikpreiſen vorräthig. Es wird bei mir auch eine gedruckte Brochüre gratis ausgegeben, welche über die Art und Weiſe der Heilkraft, Wirkſamkeit und Anwen⸗
dung diefer Ketten jede wünſchenswerthe Auskunft, ſowie auch mehr denn Zwei berühmter Aerzte und glaubwürdiger Privatperſonen über die Vortrefflichkeit d
Friedberg.
Hundert atteſtirte Erfahrungen und äußerſt günſtige Zeugniſſe er Goldberger'ſchen
P. F. Schmittner,
Ketten enthält.
nächſt der Burg.


