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8 i petä iegte ſeine Burſchen nannten ihn nur Cap'tän, und er krieg Ausrüſtung vom alten Choteau; was er aber hier außen
in den Bergen ſuchte, hab' ich nie recht'rauskriegen koͤnnen.
a. 5 He re ind ſie Aber's war ein Stück Teufel in dem Burſchen, un ſagten, er hab' ein Dutzend Shians kalt gemacht, als er
des alten Biberſchwanz's Squaw(Weib) aus ihrem Dorfe entführte bene More war er zuvor ſchon
eweſen, Leclere hatte ihn unter den Schwarzfuß⸗Indianern 5 5 im Chippeway⸗Lande ſchon geſehen, und er führte das beſte Pulver, das ich je verbrannt, und 5 Büchſe war meiner Treu ſehr hübſch. Und des a el e Hawkee's Neffe ſagte mir jüngſt, er hab 1 15 kanſas engliſche Büchſen geſehen, ſo ſchon gebaut, aß da⸗ gegen die unſeren nur Indianergewehre ſeyen! g a 1 5 „Gut denn; ich hatte etwa 200 Dollars in der Taſche, als ich in das Lager kam um die e wg zu beſuchen, bevor ſie aufbrachen, und du weißt,— 2— ich zu Euker, Poker und Seven⸗up ſaß, bis 5 5 verſpielt war. Da ſagt der dicke John zu mir 90 aß 15 auf Borge ſpielen, Alter! gilt's zwanzig Dollars%—& gilt! ſag' ich, und verloren waren ſie. Drauf geh ich in die Stadt, hole meine Büchſe und das aue mae ſtecke meine Fallen in Sack, nehm mir ein paar Pfun Pulver auf Credit aus Owin's Kram, und acht 35 ſpäter ſit ich am Bijou Creek, mit einem halben Pa Biberfelle, mir Fleiſch zu holen.— Na,, legt 3 1055 Klotz zu und laßt mich eins rauchen! ſag' ich eines A 1 f Hurrah, Jake, alter Waſchbaͤr! leg! mit Hand an und laßt die Weiber die Biberſchwänze in den Topf legen, denn die Sonne iſt hinunter, und wir haben noch alle Hände voll zu thun, wenn wir bis morgen um dieſe Zeit den „Black Tail erreichen wollen. Wer hat die erſte Wache heute Nacht, Jungen! die verfl n Rajahos haben's heute Nacht auf unſere Thiere abgeſehen, oder ich verſteh' den
Heuler von indianiſcher Liſt. Wie viel habt ihr geſehen,
auricé? frag' ich.—„Enfant de Garce,“ verſetzt der Aller, 1 ich nur geſehen etwa hundert, wenn ich hab' paſſtrt Eichhörnchenfluß; war'ne groß N Kriegszug, hatt' kein Pferde nicht, aber Schlingen zu ſteh Thiere. Vielleicht es waren die Yutes in Bajou Salade.“ —„Wir werden'ne unruhige Nacht haben, denk' ich, wenn die Teufel draußen ſind!“ ſag ich.„Weſſen Bande war's, Maurice?“— ee von 755 daz, 105 9595 agt der Franzos; ſah him ſeer nah, mag aber a 35 15 en Weißem Wolf.“—„Der Weiße Wolf wird ſein Haar verlieren, wenn er und ſeine Bande zu oft hier herumſtreicht ſag' ich; Dieſer Indſchen(Judianer) ſtahl mir letzten Herbſt mein Pferd, als ich am Sandy, drüben jagte bin dem Nigger noch einen Denkzettel ſchuldig, ſag' ich ergrimmt.—„Zur Hölle mit den weiſen Wolfen! ſagt ein Anderer,„geht'mal hinaus, und erſpäht, ob Ihr nicht Einiges von Ihrem Treiben erlauert%—„Habt Ihr gar Nichts von Ihrem Thun geſehen?“—„O wohl, wir haben! ſagte der andere Jäger, der mit Maurice die Streife gemacht. Etliche von ihnen haben ihre Feuerſteine auf dieſer Seite von Pawnee Fork feſtgemacht, und eine Menge Maulthiere waren auf die Wolfsjagd gegangen.— Grad am kleinen Arkanſas ſahen wir den erſten Indſchen; ich und der junge Somes waren voran auf der Hirſchjagd, und ich hatte das alte Maulthier gekoppelt, und beſchlich ein paar Ziegen lſo nennen die Mountaineers zuweilen die Antilopen]; da ſeh' ich plötzlich die Creaturen den Kopf herumwerfen, und gerade vor mir vorüberrennen. Hurrah, Dickb ruf ich, da kommen Rothhäute!' und im Nu mach' ich mein Maulthier von der Koppel los. Der junge Gelb⸗ ſchnabel ſieht die Ziegen grade auf ſich zukommen, und da er die indianiſche Tücke noch nicht kennt, brennt er auf
die erſte ab und legt ſie im Feuer zu Boden. Zur ſelben Zeit ſah' ich ſieben rothe Köpfe über die Böſchung am Fluſſe heraufkommen und pverd—e Pawnees ſpringen
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ſchreiend auf uns los. Ich ſchneide meinem Maulthier
die Feſſel durch, ſpringe hinauf und wie ich mich umſchaue,
ſeh' ich Dick Somes wie verrückt eine Kugel in ſeinen
Lauf ſtoßen, und die Indianer tüchtig Pfeile nach ihm ſchießen.— Hurrah, Dick! ruf' ich, nimm Deinen Schopf in Acht! fahre mit der Büchſe herauf und leg' einen der Rothhäute hin, der dem Burſchen mit ſeiner Lanze zu Leibe wollte. Er legt ſich prächtig auf den Rücken, und Dick bringt die Kugel endlich hinunter, läßt brechen' und legt einen Anderen in's Gras. Dann ſprengen wir auf ſie
ein und ſie kneifen aus wie läufige Kühe; und ich zieh'
den beiden Burſchen, die wir zu Fleiſch gemacht, die Schoͤpfe
herunter, und die beiden Scalps ſind glaub' ich noch an
meinen alten Beinkleidern. 5
„Dick Somes ſtack voll von Pfeilen wie ein Stachel⸗ ſchwein; der eine ſtack ihm gerade in der Wange, ein an⸗ derer in ſeiner Fleiſchtaſche, zwei weitere in der Gegend der Lenden. Ich zog ſie ihm alle heraus, und fort ging's nun nach dem Lager(denn ſie ſchlugen's eben auf, als wir zur Jagd ausritten), und die Ziege nahmen wir auch mit. Das war'n Hurrah, als wir hereinritten mit den Scalps oben an unſeren Büchſen.„Indſchens! Indſchens!“ riefen die Gelbſchnäbel, heut' Nacht werden wir über⸗ fallen werden, das iſt'ne Binſenwahrheit!“//
(Fortſetzung folgt.)
Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Maͤrz. a Friedberg. 5 i Getraute: ü 3 7—
4. Andreas Gerhardt, hieſ. Bürger und Drehermeiſter, de hier verſtorbenen Bürgers und Handarbeiters Balthaſar
Cajetan Gerhard naͤchgelaſſener ehelicher Sohn, und
Anna Eva Margaretha Södler, des zu Steinfurth,
Reg.⸗Bez. Friedberg, verſtorbenen Ortsbürgers und Leinewebers Johannes Södler nachgelaſſene eheliche
Tochter.
20. Peter Daniel Lebeau, hieſ. Burger und Oeconom, des i
zu Friedrichsdorf in der Landgrafſchaft Heſſen⸗Homburg : Lee Metzgermeiſters Joh. Jakob Lebeau ehelicher lediger Sohn, und Maria Friederike Waas, des hieſ. Bürgers und Oeconomen Heinrich
Waas eheliche ledige Tochter.. Aut ee 28. Nikolaus Bitſch, Gr. Schulvicar in Bonsweiher, R.⸗B. Heppenheim, des daſigen Bürgers und Oeconomen
Georg Bitſch ehelicher lediger Sohn, und Eliſabetha Weckerling, des hieſ. Bürgers und Maurermeiſters Johannes Weckerling eheliche ledige Tochter. Getaufte: f 4. Dem hieſ. Bürger und Tapezierer Georg Wilhelm Klein eine Tochter, Bertha, geb. den 6. Februar.
4. Dem hieſ. Bürger und Schuhmachermeiſter Chriſtoph Friedrich Dieterich eine Tochter, Anna Juliane, geb. den 13. Februar. 5 Dem Gr. Hofgerichtsadvocaten Friedrich Ludwig Wil⸗
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helm Trapp III. eine Tochter, Sophie Philippine
Henriette Charlotte. Amalie, geb. den 23. Januar. 8. Ein unehelicher Sohn, Tobias, geb. den 3. März. 1. Dem Bürger zu Darmſtadt und Buchdrucker dahier Ludwig Friedrich eine Tochter, Eliſabetha Maria Ka⸗ tharina, geb. den 22. Febr. 18. Dem Bürger zu Butzbach und Poſtillon auf hieſiger Pioſt Konrad Leyerzapf ein Sohn, Philipp, geb. den 228. Februar. 6* 24. Ein unehelicher Sohn, Johannes, geb. den 18. Marz.
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