15 Nadel „ e 83% Cubüh
erſtrigert weren dem Dald rig
dann 1899.
F N Dürgermeißz der. ttung. Demker d. i besen G., egen Schl en, derſtigen
* 40 fl. 8B 6„360 718.
.
EIn.
tines; Dienſſz i 8 Uhr, in ang 1) Bl Wer eine Ge⸗ er 1819.
de Sorſtund: Jeffnet.
Hal 5 blautt
Ein möbelirtes Zimmer mit Kabinet, (1686) gleich beziehbar, hat K vermiethen.
Friedberg. uths.
Anzeige.
(4780) Alle Sorten gute Lebkuchen ſind zu
haben bei Bäcker Stelz in der Uſergaſſe.
Verlorene s.
(1766) Zwiſchen Friedberg und jenſeit Nie⸗ dermörlen iſt dem Fuhrmann Reinhard Kraus- grill ein weißer leinener Sack mit Kleidungs⸗ ſtücken ꝛc. verloren gegangen; der redliche Finder wird gebeten, denſelben gegen eine gute Beloh⸗
nung abzugeben bei
Chriſtoph Hildebrand in Niederweiſel.
Aufforderung.
(1767) Alle diejenigen, welche noch mit den Pachtzahlungen für 1849 im Rückſtand ſind, wer⸗ den hiermit aufgefordert, dieſelben binnen 10 Tagen an mich zu entrichten, indem Martini vorbei iſt und ich es ſpäter dem Gericht über⸗ gebe, wo es Koſten gibt.
Fr. Schweitzer.
Anzeige. (1768) Vorzüglichen 1848r Wein, den Schoppen zu 8 kr., verzapft Friedberg.
Empfehlung.
(1769) Futter⸗Erbſen, feinen Blumenvorſchuß auf bevorſtehende Weihnachten, eine Partie Berg⸗ ſträßer Nüſſe ſind zu haben bei Jacob Map in Friedberg, Frucht⸗ und Mehlhändler, wohnhaft auf der breiten Straße bei Herrn Gaſthalter Supp.
Ge fu ch.
(1770) Ein guter Fahrknecht, welcher ſeit⸗ her bei Pferden gedient hat und ſolche gut zu behandeln verſteht, wird ſogleich in Dienſt ge⸗ ſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes.
Theater in Friedberg.
(4770 Sonntag den 2. Dezember: Die Teufelsmühle am Wienerberg. Große komiſche Zauberoper in 4 Aufzügen, von Mül⸗ ler.— Montag den 3. Dezember;
Zu Nauheim im Saale bei Herrn Fritz: Die verlorene Wette, Oper in 1 Aufzug. Vorher geht: Der gerade Weg der Beſte. Luſt⸗
F. Rodaug.
ſpiel in 2 Aufzügen. Anfang 7 Uhr.
(1741) Bei Louis Weis in Friedberg
iſt zu haben:— Der wohlunterrichtete Pferde⸗
arzt oder leichtfaßliche Anweiſung für jeden Pferdebeſitzer, alle Krank⸗
heiten und Gebrechen ſeiner Pferde
ſelbſt und ſicher zu heilen. Von
Dr. Karl Raimund. Zweite
Auflage. 8. geh.) Thlr.= 36 kr. Der Titel bezeichnet hinlänglich, was in vor⸗ liegendem Werkchen zu finden iſt. Kein Pferde⸗ beſitzer, vorzüglich auf dem Lande, wo in Krank⸗ heitsfällen nicht oft gleich Hülfe bei der Hand iſt, ſollte die kleine Ausgabe ſcheuen, ſich daſſelbe anzuſchaffen.
— 21—
Darmſtadt.
Militaͤr⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt im Großherzogthum Heſſen.
(1772] Seit dem Aufhören der Staals Aſſecurranz⸗Anſtalt für Militär⸗Stellpertretung macht ſich der Mangel eines Ersatzes für jene ſehr zweckmäßig geweſene Einrichtung in verſchiedener Weiſe fühlbar.— Es iſt nicht ſowohl schwierig für diejenigen, welche ſich vertreten laſſen wollen, tüchtige, zuverläſſige Einſteher aufzuſuchen, als auch für die, welche gerne einſtehen möchten, die dazu nöthigen Einſteller zu finden, und beiderfeits werden oftmals große Opfer aufgewendet, um den deßfallſigen Zweck zu erreichen. Am fühlbarſten aber tritt dieſer Mangel auf dem Lande her⸗ vor, wo durch die Unkenntniß der Verhältniſſe den wucheriſchen Beſtrebungen einzelner Individuen Thür und Thor geöffnet iſt, und auch bereits durch die fehlende Sicherheit wegen Vollzugs der Verträge vielfache Prozeſſe entſtanden find, f
Um dieſe Mißſtände zu beſeitigen, haben die Unterzeichneten, mit Wiſſen Großh. Kriegs⸗ Miniſteriums, eine Anſtalt in's Leben gerufen, deren nächſte Aufgabe für das laufende Con⸗ ſeriptionsjahr iſt, denjenigen Dienſtpflichtigen, welche vertreten ſein wollen, ſolide Einſteher zu beſchaffen durch Abſchluß von, den beſtehenden Geſetzen genügenden Verträgen.
Wir haben, um dies zu erreichen, die Einrichtung getroffen, daß die in einem gewiſſen Zeit⸗ raum ſich anmeldenden Militärpflichtigen, welche ihre Vertretung wünſchen, in eine Geſellſchaft fich vereinigen wofür wir ebenſoviel Einſteher beſchaffen; die ganze Summe der Einſtandsgelder wird dann auf die Anzahl der Geſellſchaftsmitgliever vertheilt, und ſomit eine jedenfalls wohlfeilere Ein⸗ ſtandsſumme für den einzelnen Einſteller erzielt. Die erſte Geſellſchaft begreift diejenigen Einſteller in fich, welche bis zum 15. Dezember d. I., ihre Theilnahme daran bei uns erklärt haben werden.
Unſere weitere und demnächſte Hauptaufgabe ſoll die ſein, nach dem Grundſatz der Gegen⸗ ſeitigkeit, den Conſcriplionspflichtigen vor der Loosziehung die Sicherheit zu gewähren, daß, dei etwaiger Ziehung eines Marſchlooſes, ſie jedenfalls einen Einſte her erhalten und zwar zu einer viel geringeren Summe dadurch, daß bei einer beſtimmten Anzahl Geſellſchaftsmitglieder immer ein kleiner oder größerer Theil ſein wird, welche Freilooſe ziehen. f
Zu dieſer Aſſecurranz⸗Anſtalt können Anmeldungen für die im Jahr 1850 zur Ziehung kom⸗ menden Conſcriptionspflichtigen, vom 1. Dezember d. J. an bei uns gemacht werden, und behalten wir uns vor, in Beziehung hierauf, noch eine weitere Bekanntmachung ergehen zu laſſen.
Die Garantie für die Erfüllung aller wechſelſeitigen Verbindlichkeiten muß zunãchſt im ge⸗ genſeitigen Vertrauen auf Redlichkeit und Gewiffenhaftigkeit, ohne welche die größten Vorſichts⸗ maßregeln unzureichend find, geſucht werden; ſo viel an uns liegt, wird unſer eifrigſtes Beſtreben dahin gerichtek ſein, durch Pünktlichkeit und durch die größte Vorſtcht uns dieſes Vertrauens würdig zu machen und glauben wir in unſerer Geſchäftskenntuſß und in unſern bisher gemachten Erfahrun⸗ gen die Mittel zu beſttzen, eine ſolche Anſtalt zur Zufriedenheit Aller, die ſich daran betheiligen wollen, durchzuführen..
Zugleich bemerken wir, daß wit eine Summe von fl. 5000 als Caution bei hiefigem Stadt⸗ gericht deponiren werden, welcher Betrag, wenn die Ausdehnung des Inſtituts es wünſchenswerth macht, demnächſt entſprechend erhöht werden ſoll.
Wir erſuchen diejenigen, welche ſich, reſp. ihre Söhne, die bei der diesjährigen Ziehung ein Marſchloos gezogen haben, vertreten laſſen wollen, ſowie die, welche in der Afſecurranz⸗Anſtalt ſich verſichern wollen, ſich an uns in portofreien Briefen unter der Adreſſe: An die Militär⸗ Stellvertretungs⸗Anſtalt in Darmſtadt wenden zu wollen, worauf weitere Mittheilung zum Zweck der Abgabe einer beſtimmten Beitrittserklärung erfolgen wird. Ebenſo erſuchen wir Diejenigen, welche als Einſteher dienen wollen, fich mit den nöthigen Einſtandsbeſcheinigungen, Einſtandspatenten oder Bürgermeiſtereizeugniſſen verſehen, brieflich oder mündlich bei uns zu melden.
Unfer Bureau iſt: Obere Rheinſtraße Lit. E. Nr. 5 und ſind zu perſönlicher Rückſprache und zu Anmeldungen die Stunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags und 2 bis 4 Uhr Nachmittags beſtimmt.
Darmſtadt den 10. November 1849.
Carl Schwarz, Kaufmann. Fr. Vogel, Dr. Juris.
Wir zeigen zugleich an, daß Hr. Gg. Friedrich Nau aus Friedberg als Agent für den Regierungsbezirk Friedberg anerſt die Anmeldungen der Einſteller und Einſteher annehmen und uns übermachen wird.
Die Obigen.
Schluß Erklärung.
(1773) Das Friedberger Intelligenzblatt Nr. 92 enthält eine Entgegnung des Advokaten Briel von Gießen, welche ſich der lügenhafteſten und abgeſchmackteſten Angriffe, mit der ihm angeborenen Frechheit gegen mich erlaubt.
Obgleich ich Hrn. Briel nicht ſo viel werth halte, als was die Druckkoſten dieſes Inſerats betragen, ſo finde ich mich doch gezwungen folgendes kurz zu entgegnen.
Der Advokat Briel und deſſen Pr. Schwager Metzler ſchloſſen mit mir einen neunjährigen ſchriftlichen Verwaltungs-Vertrag, über dies Bergwerk, die Oeconomie Ludwigshöbe und der Ziegelei ab. Briels gemeines Benehmen gegen meine Gattin und mich, ſeine Gelüſte nach fremdem Eigenthum— was ich durch Briefe und lebende Zeugen beweiſen kann— ſeine beſtändigen Proceſſe mit den Nachbarn, die Erbitterung der beiden Mark⸗Gemeinden, von denen die Eine mir das Wohnhaus zu erſtürmen drohte, veranlaßten mich, Hru. Briel im April 1849 zum Erſtenmal zu kündigen. Jedoch durch die Zähren ſeiner liebenswürdigen Ehehälfte erweicht, und auf ſeine Bitten blleb ich bis am 27. Juni, nach neuen vorhergegangenen Auftritten, ſowie wegen Zumuthungen zu Feld⸗ diebſtahl— resp. Landoccupation— ich ihm kündigte, indem ich weder als Hehler noch als Dieb ihm dienen wollte.
Die meiſten ſeiner mir angedichteten Gemeinheiten glaube ich darum übergehen zu können, weil Hr. Briel durch die Handlungsweiſe in der Storch⸗ und Schmit'ſchen Angelegenheit ſchon genugſam bekannt iſt. 5
Was die Lohnerhöhungen betrifft, die bei Taglöhnern und Knechten ſtattgefunden haben, ſo ſind dieſelben theils durch den höberen Verdienſt auf der Eiſendahn, theils durch die Aufführung von Gebäulichkeiten, theils durch das Urbarmachen von Wüͤſtungen ꝛc. ꝛc. und der damit verbundenen ſchweren Arbeiten hervorgerufen worden. 5


