Ausgabe 
25.3.1848
 
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haus bis an den Knotenpunkt der Bädinger Straße oberhalb Ilbenſtadt, in der Richtung nach Büdingen und Hanau, weder zum Reiten noch zum Fahren gebraucht werden, welches man hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt. Friedberg den 20. März 1848 f Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen.

Holz⸗Verſteigerung.

(402) Künftigen Dienſtag den 28. d. M, des 01 präeis 10 Uhr, ſollen in dem Diſtrict Diebseiche der geſammtherrſchaftlichen Waldun⸗ gen bei Burggräfenrod, i

von fiscaliſcher Seite: 1) ½ Stecken buchen Scheitholz,

1

2 eichen Scheitholz, 3) 2buchen Prügelholz, 4 74 17 birken 1

50 geeichen

6) 1 aspen

2 6 buchen Stockholz, 8). 3 Meeichen 1

9) 2 aspen 10) 2325 Wellen buchen Reisholz, 11) 900 eichen 12) 150 birken 13) 1150- aspen

14) ½ des Cubikinhaltes von 21 eichen Bau⸗ und Werkholz⸗Stämmen von 817 mittl. Durchmeſſer u. 1337 Länge,

15) 13 Stück eichen Stangen von 4 und 5 mittl. Durchmeſſer u. 1721, Länge,

16) 850 Stück buchen Stangen von 1 mittl. Durchmeſſer u 1518 Länge,

von Gräfl. Solms⸗Rödelheim ſcher und

von Gräfl. Elz'ſcher Seite: 1) Stecken buchen Scheitholz,

2) 2 eichen Scheitholz, 3 4 buchen Prügelholz, 4) 1 birken 1

5 18 7 eichen7 8 60 2 aspen 1 712 buchen Stockholz, 8) 6 eichen 1

90 2 aspen 10) 4650 Wellen buchen Reisholz, 110 1800 eichen 125 300 birken

13) 2300 aspen 5

14 ½ des Cubikinhaltes von 21 eichen Bau⸗ u. Werkholz⸗Stämmen von 817 mittl. Durchmeſſer u. 13 37 Länge

15) 26 Stück eichen Stangen von 4 und 5 mittl. Durchmeſſer u. 17-21 Länge 16) 1700 Stück buchen Stangen von 1 mittl.

Durchmeſſer u. 15 18 Länge, meiſtbietend verſteigert werden, was man hier⸗ mit unter dem beſonderen Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß bringt, daß kein Nachgebot an⸗ genommen und gegen vorſchriftsmäßige Bürg⸗ ſchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. September d. J. bewilligt wird. a

Heldenbergen den 21. März 1848. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rumpf.

Garten-Verſteigerung.

(403) Donnerſtag den 30. März, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehender, zum Nachlaß der Friedrich Auguſt Söllner'ſchen Eheleuten gehörender Garten meiſt⸗ bietend verſteigert, als: 76,6 Klafter, 39 Ruthen, von der Hockenmühle, am Eck gegen die Stadt, an Johs, Zobel, gibt in die Stadtkirche 11 ¼ kr. 3 8* 23. Marz 1848. n Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Friedberg: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 3 Bender.

N

10 Privat⸗ Bekanntmachungen.

Zwei bis drei Gymnaſiaſten, Real- oder Gewerbſchüler

(387) können Koſt und Logis erhalten bei Darmſtadt. Zinngießer Sack, Gaſtwirth zum Ochſen.

Lehrlingsgeſuch. (388) Ein braver Junge kann in die Lehre

treten bei Darmſtadt. Chriſtian Sack, Zinngießermeiſter.

Zum Verkaufen.

(391) Ein ganz neuer, ſtark gebauter, zwei⸗ ſpänniger Pferdewagen mit eiſernen Achſen und eines am Vorderwagen angebrachten Hemmwerks ſteht zu verkaufen in Petterweil bei Schmiedemeiſter Göbel. Empfehlung. (386) Meine ſeit vielen Jahren beſtehende Samenhandlung bringe ich für bevorſtehendes Frühjahr wieder in geneigte Erinnerung, und demerke, daß ich wieder mit allen Sämereien beſter Qualität verſehen bin und ſolche ſehr billig abgebe. Preisverzeichniſſe werden gratis abgegeben. Friedberg im März 1848. M. Jung. Eine Chaiſe, (40 weiche ein⸗ und zweiſpännig gefahren werden kann, ſteht billig zu verkaufen bei Friedberg. Chriſtian Ulrich.

Alle Sorten Gemüsſamen

(4055) ſind zu haben bei Ockſtadt. Nicolaus Steiger.

2000 Gul den (406) ad 4½¼]%, welche getrennt abgegeben werden, liegen zum Ausleihen disponibel. Friedberg im März 1848. B. Hecht. Anzeige. (407) Einem geehrten Publikum mache ich die Anzeige, daß ich die, bei den Leuten in hie⸗ ſiger Gegend einkaſſirten Gelder, namentlich bei Gr. Pfarrer Müller in Bruchenbrücken, an die Rindpieh- und Pferde⸗Direction eingeſandt habe; dieſe das Geld behalten und keine Policen aus⸗ gefertigt hat. Baruch Hecht.

Hens

(408) in ganzen, halben und viertel Centnern verkauft J. Falk.

Gips

(409) habe ich zu verkaufen Friedberg. Jean Huber. Anzeige. (410) ch wohne bei Herrn Apother Wahl, Hauptſtraße Litra 381. Friedberg. Emil Wenck, Doctor der Mediein, Chirurgie und Geburtshülfe. Stelle-Geſuch. (411) Ein junger Burſche vom Lande, im Rechnen und Schreiben geübt und der ſich durch

gute Zeugniſſe ausweiſen kann, ſucht eine Stelle. Näheres zu erfragen bei der Expedition d. Bl. Erllärung. (412) um dem Gerüchte, als habe ich meine Beſchwerden⸗Vorſtellung gegen den hieſigen iſr. Vorſtand vom October v. J. zurückgenommen, zu widerſprechen, gebe hiermit die Erklärung ab, daß ſolches noch nie von mir geſchehen iſt, noch

geſchehen wird, bemerke vielmehr, daß die Sache bei Gericht anhängig iſt. Friedberg den 21. März 1848. Siegmund Simon.

Zum Verkaufen.

(413) Ein Bierkeſſel, 14 Ohm haltend, nebſt

einer Braubütte, beides noch in gutem Zuſtande

befindlich, ſteht zu verkaufen bei Reichelsheim. Wilhelm Kautz Ww.

Zum Vermiethen.

(4120 Der untere Stock des den Georg Groß'ſchen Erben zuſtehenden Wohnhauſes auf dem Haagk iſt nebſt Keller, Speicher, Holz⸗ ſtall ꝛc. zu vermiethen und kann bis zum 15. April d. J. bezogen werden.

Carl Groß.

Zwei ſehr gute Fahrkühe, (415) wovon die eine friſchmelkend und das Kalb dabei iſt, hat zu verkaufen

Friedberg. Karl Müller.

Eingeſandt.

(416) Der Gerber Adam Hinkel in Vilbel ſcheint mir ein rechter uncultivirter Bauernlüm⸗ mel zu ſein, ſonſt wüßte er ſich anders gegen ſeine Arbeiter zu benehmen, und ſcheint er mir zugleich mit dem dortigen Bürgermeiſter gut zu ſtehen, aber demungeachtet hätte letzterer un⸗ partheiiſch handeln und dem Arbeiter ſein ver⸗ dientes Recht widerfahren laſſen ſollen.

Ich für meine Perſon rathe dem Gerber A. Hinkel noch ein paar Jahre in die Fremde zu gehen, damit er Gerechtigkeit kennen lerne.

H. Sommer aus Schlitz. Ein Pferd (417) ſteht zu verkaufen und hat man unter dreien die Wahl bei Ph. Storch. Erwie derung (418) Auf das Inſerat 361 Nro. 23 des Intelligenzblattes erwiedern wir dem Herrn K, daß die gegenſeitige Beſchuldigung auf dem Wege des Rechts verfochten werden wird, und alsdann ſoll die Entſcheidung veröffentlicht werden. Florſtadt den 20 März 1848. Der Gemeinderath. Einen Infanterie-Säbel (419) verlieh ich vor etlichen Jahren an einen mir jetzt unbekannten Freund. Ich erſuche da⸗ her denſelben, mir den gedachten Säbel zu⸗ rückzuſchicken. P. Nau n. W ee (420) Ein geräumiges Logis im unteren Stocke meines Hauſes, welches ſich für jedes Geſchäft zu betreiben eignet, iſt zu vermiethen bei Friedberg. J. P. Mann.

EF Mäßgy z.

(4210 Da der Ranft als ſchlechtes Subjekt ſich zeigt und auf ſeinen Lügen beſteht, ſo for⸗ dere ich den Gartenſchütz Volp auf, ſich zu er⸗ klären. agner.

Daß mich Ranft ſchon im Januar an W. Wagner angewieſen hat, 2 Gulden bei dem⸗ ſelben in Empfang zu nehmen, welchen Betrag ich auch empfangen habe, erkläre ich der Wahr⸗ heit gemäß öffentlich.

Ferdinand Volp, Gartenſchüßz.

Einladung.

(422) Der Unterzeichnet ſieht ſich veranlaßt, die Mitglieder der Friedberger Lehrerconferenz zu einer außerordentlichen Verſammlung auf Mittwoch den 29. d. M., Nachmittags 1 Uhr, im hieſigen ſtädtiſchen Schulhauſe hiermit ein zuladen.

Friedberg den 22. Maͤrz 1848.

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