Ausgabe 
10.6.1848
 
Einzelbild herunterladen

ITIntelligenz Blatt

fur die

Provinz Oberheſſen

ff im Allgemeinen, lt. 4

den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke

*

daruch Hecht dredberg, h

im Beſonderen.

55 ſeinen ſchönſten Lohn finden! 2 Wo in den Quellen Heilkraft ruht, Schließlich wird noch bemerkt, daß der Abgeordnete 10 Daß in die Fern' ihr Lob gedrungen, des 8. Wahlbezirks zur Unterſcheidung von zwei andern * Gar vielfach neuer Lebensmuth Deputirten gleichen Namens in der Nationalverſammlung 3. Durch ihre Kräfte ward errungen; als Hofmann von Darmſtadt bezeichnet wird und eine 1 Wo frohGlück auf!, der Bergmann ſingt Verwechslung und Irrung um ſo mehr zu vermeiden ſein 1 Und Brennſtoff aus den Schachten bringt. dürfte, als einem andern Hofmann, dem bekannten Führer 22 Sei mir gegrüßt, du deutſcher Gau! der Pietiſtenpartei in Würtemberg der Aufenthalt an In- Mit deinen Menſchen gut und bieder, des Maines Strande dem Vernehmen nach ſchon hin und 2 Wo Liebe, rein wie Morgenthau, wieder durch Diſſonanzen und Disharmonien verſchiedener 42 In Herzen weilt und ſpricht durch Lieder; Art verleidet worden. 181 Wo die Begeiſt'rung hell entbrannt 0 7 5 1 7. 5 16 Für Ehre, Freiheit, Waterland! Markt Bericht. 118 L. Friedrich. Friedberg, am 7. Juni 1848. 917 1 2 0 0 1 Aus dem achten Wahlbezirke. bt iu g ene nee Nuteprelte 31241 Während über Deutſchlands Zukunft in der con(Mltr.)(ltr.) Ir. 1147 ſtituirenden Nationalverſammlung getagt wird, richtet jeder Walzen 13 6 9 30 1 Deutſche, dem des Vaterlandes Wohl am Herzen liegt, Korn 24 21 3 8 ſeiine Blicke auf die Männer, welche das Vertrauen des 1 40 7255 1 7 65 Volkes nach Frankfurt entſendet, um durch eine ſtaatliche 5 f 5 2 2 2 . Reform die Grundrechte des deutſchen Volkes ſicher zu ſtellen Roggenmehl. 8 85 5

46.

Sonnabend, den 10. Juni

1848.

-

Dies Pfingſtfeſtes wegen, bleibt die nächſte Nummer dieſes Blattes ausgeſetzt.

Gruß an die Wetterau.

Sei mir gegrüßt, du ſchöner Gau, Den blaue Berge ſanft umringen, Wo traute Flüßchen Flur und Au', Gleich einem Silberband, umſchlingen; Und wo, ſo weit das Auge reicht, Sich manches ſchmucke Dörfchen zeigt!

Wo, wenn der Hauch des Frühlings weht,

Ziaäahlloſe Bäume Blüthen bringen,

Durch Feld und Haine früh und ſpät Der muntern Vöglein Lieder klingen; Wo manche Burg von Zeit ergraut, Mit Stolz von ihrem Felſen ſchaut!

Sei mir gegrüßt, du reicher Gau, Mit deiner Flur, der ſegensreichen! Wohin auch nur das Auge ſchau', Sich volle, kräft'ge Aehren neigen; Und blanke Heerden, friſch und ſchön, Auf blum'gen Triften weiden geh'n.

und mittelſt Umgeſtaltung aller politiſchen und ſocialen Ver⸗ hältniſſe den Grundſtein zu Deutſchlands Einheit Größe und Macht zu legen. f

Mit gerechten Erwartungen haben auch die Wahl- männer des achten Wahlbezirks den Mann ihres Vertrauens zur thatkräftigen Mitwirkung bei dem Formen und Bilden des Deutſchlands künftige Geſchicke bedingenden Baues ge rufen und verbürgt deſſen mit Umſicht und Ueberzeugungs⸗ treue verbundene Redlichkeit, daß er die gehegte Erwartung

erfüllen werde.

Bereits hat der geſinnungstuchtige Abgeordnete des 8. Wahlbezirks durch einen Antrag auf Aufhebung der Majorate und Fideikommiſſe in Deutſchland ſein erſpriesliches Wirken bethätigt, indem er, die Intereſſen der Landwirth ſchaft in's Auge faſſend, bemüht iſt, vom deutſchen Grund und Boden einen Krebsſchaden, welcher in der maſſenhaften Anhäufung von Grundbeſitz in den Händen Einzelner zu erkennen iſt, für ewige Zeiten zu entfernen.

Möge der Abgeordnete des 8. Wahlbezirks auf der betretenen Bahn fortwirken und in dem freudigen Bewußt⸗ ſein fur Wahrheit, Recht und Freiheit geſtrebt zu haben,