Comité m 15. Zeichen ſeiner die ge⸗ geboten befon⸗ tu die anſtalt zerhalb

en ge⸗

bis he⸗ ruckte eweis en Le⸗ dieſe wir pruche wenig tiwa Jon tenz

% 345*

ittel auszuführen gedenkt. Es bleibt uns ſonach der Weg ae e Liebe offen, welcher ſchon durch viele Vorgänger erprobt) und nicht ohne Segeu bei wichtigern Unternehmungen) betreten wurde. Wenn in der Schweiz zahlreiche Anſtalten gleicher Art auf dem Boden der chriſt⸗ lichen Liebe erwachſen ſind, die ſich bis auf dieſen Augen⸗ blick ſeit 26 30 Jahren durch milde Beiträge aus der

dürfniſſe der Anſtalt abgeholfen werden kann.) Das un⸗ erzeichnete Comité wird die der Anſtalt zugedachten Gaben, auch die kleinſte, mit Dank in Empfang nehmen und ſie in ſeinen gedruckten Jahresberichten beſcheinigen. Uebrigens möge Gott, der da ſpricht: Gold und Silber iſt mein, und der die Herzen der Menſchen lenket wie die Waſſerbäche recht viele Menſchenfreunde erwecken, die das begonnene Werk nnterſtützen und fördern helfen.

Nähe und Ferne erhalten haben und in Würtemberg bereits 22 ſolcher Rettungshäuſer faſt durchweg auf gleichem Grunde

ruhen, ſo dürfen wir gewiß der Hoffnung leben, daß auch in unſerm Lande die chriſtliche Mildthätigkeit ſich einer ſo wichtigen Anſtalt ernſtlich annehmen, und für das fernere Beſtehen derſelben ihre Kräfte nicht verſagen wird. Wir dürfen deßhalb zum Schluſſe gewiß noch die Bitte an unſere Leſer richten, der wichtigen Sache ihre Aufmerkſamkeit nicht zu entziehen und dieſelbe durch milde Gaben nach Vermö⸗ gen zu unterſtützen; eröffnet ſich doch hier ein ganz neues

Feld der Wirkſamkeit wo nicht blos durch Gaben von Geld, ſondern durch Beiträge von Viktualien(Lebensmittel) aller Art, ſo wie durch Schenkungen von Kleidungsſtücken, Küchen⸗, Stuben⸗, Keller⸗ und landwirthſchaftliche Geräthe dem Be⸗

5) Erlaubte es der Raum, wir wollten ein Dutzend namhaft machen. e Man denke nur an den großartigen Guſtav⸗Adolphs⸗ Verein.

Im Oktober 1846.

Das Comité Anthes, Lehrer zu Lich. Bichmann, Pfarrer zu Lich. Schäfer, Taubſtummen⸗Leh⸗

rer zu Friedberg. Schick, Candidat der Theo⸗

logie zu Laubach. Schwarz, Kaufmanu zu Ech⸗

zell und Reichelsheim. Uhrig, Pfarrer zu Iſenburg.

*) Wir können es unſern Leſern nicht vorenthalten, was uns alles ſchon geworden iſt. Nebſt einer Bettlade, mehrem Weißzeug und alten Kleidungsſtücken ging während wir dieſes ſchreiben ein Brief bei uns ein aus A. bei Gießen, daß ein Nagelſchmied dortſelbſt

jährlich 100 Bandnägel mit Köpfen, und ein Schneidermeiſter

ebendaſelbſt ein Paar Hoſe von Leinen auch jährlich liefern wolle. Es iſt wahrlich rührend!

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. . 1 Aufforderung.

490 ueber Valentin Beckenbaupt's zu 1 9 Vermögen iſt förmlicher Concurs erkannt. Ausſchluß von der aſſe, ohne daß ein Decret deßbalb veröffentlicht wird, wird verfügt, bezüglich aller Forderungen und ſon⸗ ſtigen Anſprüche an dieſelbe, welche nicht im

ermin 1 Donnerſtag den 19. November l. J.,

Vormittags 9 Uhr, 5 dahier zur Anzeige gebracht und begründet werden.

Grünberg am 28. September 1846.

Großh. Heſſ. zum Landgerichte daſelbſt geb. Patr. Gericht der Frhrn.. Eiſenbach.

Welcker.

Hofraithe⸗Verſteigerung. 8 6) Montag den 16. November, Vor⸗ 1 um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die den dahier verſtorbenen Wagner⸗ meiſter Adam Ruppel'ſchen Cbeleuten gehörende in der Schirmgaſſe ſich befindliche Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Hinterbau und Grund au Karl Kiefer und Adam Rauſch J. gelegen, erbvertheilungswegen öffentlich meiſtbietend verſteigert.

Friedberg am 12. Oktober 1846. In Auftrag Großb. Heſſ. Landgerichts

der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter

Bender.

Mobilien ⸗Verſteigerung.

(1320) Die in der Behauſung des Herrn G. Schäfer dahier, der Poſt gegenüber, ſeit her von Zacharias Garde geführte Gaſt⸗ wir thſchaft, beabſichtigt derſelbe in der Kürze aufzugeben und eine Verſteigerung von über⸗ flüſſig werdenden Mobilien zu veranſtalten.

Aus dieſem Grunde wird in obenerwähn ter Behauſung

Dienſtag den 3. November 1846,

g Morgens 9 uhr, eine Verſteigerung von verſchiedenen Mobilien, als namentlich: ſechs gute und vollſtändige Betten mit Bettſtellen, Weißzeug, Haus⸗ und

Küchengeräthſchaften, Faͤſſer und mehrere Ohm reingehaltenen Wein u. ſ. w. ſtattfinden, was ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringe. Friedberg den 22. Oktober 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Verſteigerung von Handarbeiten.

(13520 Montag den 2. November d. J., Vormittags um 10 Ubr, ſoll die Anfertigung der zur Bewäſſerung der Straßbeimer Wieſen erforderlichen Gräben und Planirung auf Ort und Stelle in Accord gegeben werden. Friedberg am 27. Oktober 1846. Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Arbeits ⸗Verſteigerung. (1553) Mittwoch den 4. November d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen die bei An⸗ legung eines neuen Gemeinde-Brunnens zu

Ilbenſtadt erforderlichen Arbeiten, als: Steinhauerarbeit, veranſchlagt zu 24 fl.

Maurerarbeit 10 Gußröhrenlieferung 90 Brunnenmacherarbeit 35 Pflaſter- und Handarbeit 16

auf daſiger Bürgermeiſterei an übernahms fäbige Meiſter öffentlich in Akkord gegeben werden. Friedberg am 28. Oktober 1846. Der Gemeindebaumeiſter Ruths.

Veraccordirung.

(1530 Die Lieferung von 100 Gebund Roggenſtroh, à 16 Pfund Gewicht, für das Lazareth in Friedberg, ſoll auf dem Sou miſſions⸗Wege an den Billigſtfordernden in Accord gegeben werden.

Diejenigen, welche zur Uebernahme dieſer Lieferung geneigt ſind, haben vor dem 4. künf⸗ tigen Monate, ihre Forderungen verſiegelt in die vor dem Lazarethbureau angebrachte Sou miſſionskapſel niederzulegen. Zugleich werden Sie darauf aufmerkſam gemacht, daß unleſer⸗ liche, nicht mit Wohnorts. und Namensunter ſchrift verſehene, oder an Bedingungen geknüpfte Forderungen unberückſichtigt bleiben müſſen, und daß keine Nachgebote angenommen werden.

Den 4. November, Vormittags um 10 Uhr, geſchieht die Protocollirung der eingegangenen

Soumiſſionen, wobei die Soumittenten oder

Bevollmächtigte derſelben zugegen ſeyn können. Bis dahin liegen die Lieferungsbedingungen an jedem Tage zur Durchſicht offen. Friedberg den 28. Oktober 1846. J. A.: Fu hr, Hauptmann. Holz ⸗Verſteigerung. (1355) Mittwoch den 4. November l. J., Morgens 9 Ubr, ſollen in dem Privatwald Eichberg bei Niedermörlen circa 6000 Wellen Nadel⸗Erdreiſer und 1500 Stück Bohnenſtangen meiſtbietend an Ort uad Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt bei der ſogenannten alten Kapelle, nabe an dem Frauenwald.

Es wird noch bemerkt, daß die Abfahrt bis nach Niedermörlen vorzüglich annehmbar iſt. Niedermörlen am 28. Oktober 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Dey.

N

Privat⸗ Bekanntmachungen.

Verſteigerung. (1530 Montag den 16. November d. J. wollen die Vormünder der Erben des ver ewigten Heinrich Wolf I. zu Rockenberg die jährigen Pachtgefälle im Gaſthaus zum weißen Roß unter den dabei bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigern, als:

14 Malter Korn,

14 Malter Gerſte, 12 Meſten Weißmehl, 5 Malter Kartoffel,

200 Krauthäupter.

300 Stuͤck Hopfenſtangen

(1550) ſind auf bieſigem Hofe zu verkau⸗ fen. Dieſelben haben eine Dicke von bis 2% Zoll und eine Länge von 2428 Fuß. Burghof Cleeberg bei Butzbach im Oktober 1846. Friedrich Freiherr von Bibra.

Ge ſu ch.

(135˙7) In einen guten Dienſt nach Fried⸗

berg wird eine brave Köchin geſucht.

ä