Ausgabe 
29.7.1846
 
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Edietal ladung.

(11050 Salomon Bacharach von Keſtrich iſt am 25. Febr. l. J. mit Hinterlaſſung eines Teſta⸗ ments geſtorben, zu deſſen Eröffnung man Termin auf den 15 October d. J., Morgens 9 Uhr, anberaumt bat. Da ſich drei Kin⸗ der des Salomon Bacharach, nämlich: Aron Bacharach, Löb Bacherach und Fanny Bacha⸗ rach von Haus entfernt haben und deren Aufenthaltsort nicht hat ermittelt werden können, ſo werden dieſelben hiermit öffentlich aufgefordert, in dem zur Eröffnung des Teſta⸗ ments ihres Erblaſſers anberaumten Termin ſogewiß dahier zu erſcheinen, als ſonſt daſſelbe dennoch eröffnet, die ihnen darin etwa defe⸗ rirte Erbſchaft als von ihnen angenommen unterſtellt und für ſie ein Curator beſtellt werden wird, an deſſen Handlungen ſie ge⸗ bunden ſind. Ulrichſtein am 12. Juli 1846. Gr. Heſſ. Landgericht daß,, als

Frhrl. v. Schenkiſches Patri⸗

monialgericht Keſtrich.

Zimmermann. Brück.

Stroh- Lieferung.

(1136) Dienſtag den 11. Auguſt d. F., Vormittags 10 Ubr, ſoll auf dem Directorial⸗ Bureau dabier die Lieferung von 25 Fuder Roggenſtroh für die hieſige Anſtalt, unter den vor der Verſteigerung dekannt gemacht wer⸗

denden Bedingungen, parthieenweiſe öffentlich

an den Wenigſtfordernden verſteigert werden. Marienſchloß am 24. Juli 1846. JA Der Verwalter Bauer.

eta dn

(113˙71) Johann Heinrich Bindewald von Münſter, geb. den 31. October 1741, Sohn von Johann Kloß oder Nikolaus Bindewald und deſſen Ehefrau Eliſabeth Margarethe, oder Maria Margarethe, oder Margaretbe Mickeſin, zu Ruppertsburg wohnhaft, iſt ſeit langen Jahren abweſend, ohne von ſeinen Schickſalen Auskunft gegeben zu haben. Ein Theil ſeines Vermögens wurde ſchon im Jahr 1799 ſeinen Brüdern Kaspar Binde⸗ wald und Johannes Bindewald zu Münſter, Jedem mit 142 fl. 20½ kr., gegen Ver⸗ pfändung von Immobilien, überlaſſen. Spä⸗ ter ermittelte ſich noch eine Forderung des Abweſenden, welche unter curatoriſche Ver⸗

waltung geſtellt wurde, und beſteht dieſer

Permögenstbeil lt. Curatelrechnung vom 4. Februar 1844 in 68 fl. 25 fr. Als nunmehrige nächſte Präſumtio⸗Erben

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dewald, oder nähere Erben deſſelben, unter dem Bedrohen, daß Jener für todt geach⸗ tet und ſein Vermögen an die Präſum⸗ tiverben ausgeliefert wird, auch die vorhin gemeldeten Hypotheken gelöſcht werden; 2) Anna Eliſabeth, Johs. Bindewalds Toch⸗ ter, mit dem Bedrohen, daß ſonſt ein Curator für ſie ernannt, dieſem ihr An⸗ theil an den erwähnten 68 fl. 25 kr. aus⸗ geliefert, auch nach Befund dem Martin Bindewald, Kaspars Sohn, gegen Kaution überlaſſen werden wird, öffentlich aufgefordert, ſich binnen drei Monaten zerſtörlicher Friſt bei unterfertigtem Landge⸗ richt zu melden, gehörig zu legitimiren und Anträge zu ſtellen, beziebungsweiſe auf den Antrag des Martin Bindewald ſich zu erklären. Lich am 30. Juni 1846. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Dittmar.

Mauerſtein ⸗Verſteigerung.

(1138) Dienſtag den 4. Auguſt d. F., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen auf dem Gräflich von Ingelbeim'ſchen Steinbruche dahier circa 20 Tubikklafter Mauerſteine öffentlich meiſtbie tend verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet

Obererlenbach am 25. Juli 1846. Der Domainenverwalter

Ohmeis.

Bekanntmachung.

(1139) Bewerber um die in Erledigung gekommene poſthalterei zu Vilbel werden auf⸗ gefordert, ihre Geſuche unter Beibringung obrigkeitlicher Zeugniſſe binſichtlich ihrer Quali, fication und Vermögens verhältniſſe bei der unterzeichneten Behörde vorzubringen.

Hinſichtlich der dienſtlichen Verhältniſſe die⸗ ſer Stelle wird bemerkt, daß zur Verſehung der Fahrten 28 bis 30 Pferde zu unterhalten ſind und die Einnahme für die regelmäßigen Ritte und Fahrten, ſowie für Extrapoſt. und Beifuhrwerk etwa 9800 fl. jährlich beträgt.

Darmſtadt den 22. Juli 1846.

ö Großh. Heſſ. Ober ⸗Poſt⸗Amt g Breun ing.

vdt. Silz.

N

Ein pferd n (11420) iſt in Friedberg zu verkaufen. Di Expedition d. 85 ſagt 5 13885 5 1

f Warnung. (1113) Ich warne hiermit Jedermann auf meinen Namen etwas zu borgen, indem ich für nichts hafte.

Butzbach den 25. Juli 1846.

8 Der Gr. Steueraufſeher

1 i Weil.

An; eig e. (114 aus der zum bieſigen Gräfl. Gute gehörigen Schaafheerde iſt vor Kurzem ein fetter Hammel, welcher oberhalb des Schwanzes mit 8 gepicht war und in das linke Obr das⸗ ſelbe Zeichen eingeſchnitten hatte, abhanden

gekommen. Da derſelbe aller Wahrſcheinlich⸗

keit nach geſtohlen worden iſt, ſo verſpreche

ich demjenigen, der mir den Thäter namhaft

machen kann, biermit eine gute Belohnung. Aſſenheim. Ger o ß.

Zur Nachricht der Auswanderer nach Nordamerika,

(1143) welche ſich dem Schiffscontracte der Oſtheimer Geſellſchaft angeſchloſſen haben, werden hiermit aufgefordert, den 14. Auguſt d. J. in Bremen unkehlbar einzutreffen um dann Tags darauf den 15. die Expedition mit dem ſchönen, 500 Laſt großen, amerikaniſchen Schiffe Mancheſter, Cap. Bosworth zu beſchaffen.

Gleichzeitig expedire neue angemeldete Ge⸗ ſellſchaften aus Ober- und Kurbeſſen Ende Auguſt und September, wo unter Bezugnahme auf die Verfügung Großh. Heſſ. Miniſteriums des Innern und der Juſtiz vom 17. Juni d. J. den Auswanderern die größte Sicherheit wird und in den Stand geſetzt bin, nach den bil⸗ ligſten Bedingungen nach allen Seehäfen Nord⸗ amecika's Kontracte zur Ueberfahrt abſchließen zu können. f

Friedberg den 25. Juli 1846.

Chr. Hecht.

Literariſche Anzeige.

(1146) In allen Buchbandlungen, in Fried⸗ berg bei C. Bindernagel, iſt zu haben:

Der Ban dwurm und deſſen ſichere Heilung binnen

Privat Bekanntmachungen. 3 ur Nachricht.

des Abweſenden ſind urkundlich legilimirt Mar⸗ tin Bindewald zu Münſter, ein Sohn des gedachten Kaspar Bindewald, und Anna Cliſa⸗ beth Bindewald, eine Tochter des gedachten Johannes Bindewald zu Münſter. Dieſe Inna Eliſabeth Bindewald ſoll ſeit 1829 nach England gereiſt ſein und ſeitdem keine Nach⸗ richt von ihr in ihrer Heimath eingetroffen ſein. Auf Anſtehen des Martin Bindewald, Kas⸗ pars Sohn, zu Münſter, werden hiermit

1) Eingangs erwähnter Johann Heinrich Bin⸗

*

(1140) Mittwoch den 5. Auguſt findet eine Caſino- Partie im Oſſenheimer Wäldchen Statt. Der Vorſtand.

Kapital aufnahme.

(1141) Zemand beabſichtigt ein Kapital von 4000 fl. gegen doppelte Sicherheit aufzu⸗ nehmen. a

Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes.

zwei Tagen,

oder neu erfundenes, ſicheres und in allen Fällen bewährt gefundenes Mittel, den Band⸗ wurm nicht nur unter allen Umſtänden bei Erwachſenen, wie bei Kindern von jedem Alter und jedem Geſchlecht, ſondern auch ohne die geringſte Unbequemlichkeit und mindeſte nachtheilige Folge für den menſchlichen Körper unfehlbar in zwei Tagen abzutreiben. Zum Beſten aller am Band⸗ wurm Leidenden, ſo wie für Aerzte.

In Umſchlag, verklebt 12 Nar. oder 42 kr.

Allgemeine Nentenanſtalt zu Darmſtadt.

(1070) Der Rechenſchaftsbericht dieſer Anſtalt für das Jahr 1845 iſt erſchienen und kann d Herren Agenten derſelben(in Friedberg: Joh. Ph. Fritz; Grünberg: Decanatsrechner Jung;

Dietrich; Laubach: Stadtrechner Zöcklerz Butzbach: Gr. Bürgermeiſter Seippel,) unentgeldl Zugleich macht man darauf aufmerkſam, daß die Jahresrente, welche die im Jahr 18

Schluſſe deſſelben Jahres ergänzten Einlagen für 1846 zu beziehen haben, im letzten Quartal des rente beträgt dieſelbe für alle Altersklaſſen 3 fl. An dieſe Bekanntmachung knüpfen wir noch die Einl

ahier durch den Rechner, ſowie auswärts durch die Hungen: Rentamtmann Kießling; Lich: Geometer ich bezogen werden.. l

44 beigetretenen Inhaber von vollen, reſp. bis zum laufenden Jahres ausbezahlt wird. Als Anfangs⸗

36 kr., wegen deren Erhebung man auf die§§. 4447, 50 und 114 der Statuten hinweiſt.

ſchaft, welche am 31. Dezember d. J. geſchloſſen werden wird.

Darmſtadt, 6. Juli 1846.

adung zur Betheiligung bei der mit dem 1. Februar d. J.

Die Direetion.

eröffneten 3. Jahresgeſell⸗

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg.

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