Ausgabe 
16.12.1846
 
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Obligations-Verlooſung der Ge⸗ meinde Obermörlen.

(1785) Bei der heutigen Verlooſung der für 1846 zur Abtragung beſtimmten 300 fl. hieſiger Gemeinde⸗Obligationen ſind die Num⸗ mern 9. 42. und 31 rückzahlbar, jede mit 100 fl., geworden. 8

Die Inhaber dieſer Looſe werden biermit aufgefordert, daß die Beträge bei dem Hand⸗ lungshauſe Simon Lindheimer in Friedberg, oder bei der Gemeindekaſſe in Obermörlen bis den 1. Januar 1847 in Empfang zu nehmen ſind, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen vergütet werden.

Obermörlen am 9. Dezember 1846.

Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Nicolai.

Verſteigerung von Bauarbeiten.

(1786) Dienſtag den 29. Dezember d. J. ſollen dabier die an dem hieſigen Gemeinde⸗ hauſe erforderlichen Arbeiten, als:

1. Schreinerarbeit,

2. Glaſerarbeit,

3. Schloſſerarbeit,

4. Das Schneiden einer Eiche zu Bohlen, unter den bei der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen an die Wenigſt⸗ nehmenden veraccordirt werden.

Haarbach den 11. Dezember 1846.

Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Münch.

Edietalladung.

(1787) Eigentbums- oder ſonſtige ding⸗ liche Anſprüche an die von Johannes Eisfellers Eheleuten in Felda beſeſſenen, theilweiſe ver⸗ äußerten, Grundſtücke ſind binnen 4 Wochen ſogewiß dahier anzuzeigen, widrigenfalls den⸗ ſelben eine ihr Eigenthum beſcheinigende Ur⸗ kunde zugefertigt, reſp. der Kaufbrief beſtätigt wird. Ulrichſtein am 8. Dezember 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann.

Frucht⸗Verſteigerung.

(1188) Montag den 21. Dezember, Mit⸗ tags 11 uhr, ſollen in des Keller Kleins Wohnung zu Münzenberg nachſtehende Freyh. v. Bellersheimiſche Früchten meiſtbietend öffent⸗ lich verſteigert werden, nemlich: 13 Achtel Waizen 132» Korn und 137 Gerſte. Münzenberg den 13. Dezember 1846. Der Freihl. von Bellersheimiſche Adminiſtrator, Klein.

Edictälladung.

(1789) Konrad Konrad zu Hatten⸗ rod iſt einen Vergleich mit ſeinen Haupt; gläubigern, der Gemeinde Hattenrod und der Kirche Hattenrod, eingegangen, inhaltlich deſſen ihm ſo bedeutende Nachläſſe bewilligt worden ſind, daß die vorher vorhanden ge weſene Ueberſchuldung gehoben worden und worin weiter ſtipulirt iſt, daß er die Erlöſe für ſeine Hofraitbe und den größten Theil ſeiner Feldgüter an jene Gläubiger abtritt. Bevor man dieſe Uebereinkunft beſtätigt und vollzieht, muß man darüber zuverläſſig unter⸗ richtet ſein, ob Konrad Konrad ſeinen Schul⸗ denſtand vollſtändig angegeben habe. Man fordert daher alle Gläubiger deſſelben, welche ſich bisher bei Gr. Landgericht noch utcht gemeldet haben, oder welche durch Voll⸗ zug jener Uebereinkunft in ihren Rechten verkürzt zu werden fürchten, hierdurch öffent⸗ lich auf, ſich binnen 14 Tagen zerſtörlicher

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Friſt bei Gr. Landgericht dahier zu melden, von den Verhandlungen Einſicht zu nehmen und ibre etwaigen Einwendungen gegen Voll⸗ zug der Uebereinkunft vorzutragen, widrigen md dieſelbe beſtätigt und vollzogen werden oll.

Lich am 9. Dezember 1846.

Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Dittmar. ac ι NUN

Privat Bekanntmachungen.

Hoſtien⸗ Verkauf.

(1758) Hierdurch erlaube ich mir ergebenſt anzuzeigen, daß ich den Verkauf meiner be kannten Hoſtien, dem Herrn Buchbinder Louis Weis jun. in Friedberg, neben Herrn Kauf⸗ mann Groß in der Ludwigsſtraſſe wohnhaft, allein übertragen habe, und werden Dieſe durch denſelben eben ſo billig als durch mich bezogen. Der Preis per 1000 Stück, in Holzſchach⸗ teln gepackt, iſt 40 kr., auch können auf Ver⸗ laugen der verehrlichen Abnehmer, beliebig kleinere Quantitäten abgegeben werden. Offenbach den 6. Dezember 1846. W. F. Simeons, Obladen- und Hoſtienfabrikant.

(1759) In Bezugnahme auf obige Anzeige erlaube ich mir den verebrlichen Conſumen⸗ ten dieſes Fabrikats zu bemerken, daß ich ſtets einen bedeutenden Vorrath von Hoſtien in runder und ovaler Form, für evangeliſche und katholiſche Kirchen, letztere mit Einſchnitte zum Brechen verſehen, halten werde, und werde ich durch prompte und reelle Bedienung meine verehrllichen Abnehmer jederzeit zufrie den zu ſtellen ſuchen. Friedberg den 6. Dezember 1846. Louis Weis, Buchbinder und Portefeullenarbeiter.

Empfehlung.

(1790) Neben allen in mein Geſchaͤft ein⸗ ſchlagenden Artikeln empfehle ich noch zu den billigſten Preiſen und in ſchönſter Auswahl, meſſingene Leuchter aller Art, Fruchtmaße, desgleichen lakirte Blechwaaren, Bratpfannen, Aſchenkaſten von Eiſenblech(beſonders em pfehlenswerth beim Braunkohlenbrand), Ofen⸗ rohre ꝛc.

Friedberg. K. Ludwig, Spenglermeiſter. 8 Ein Pferdeteppich

(17910 wurde Sonntag den 13. Dezember, Abends, vom ſ. g. Mainzerthor bis an meine Behauſung verloren. Der redliche Finder wolle denſelben gegen angemeſſene Belohnung an mich abgeben. 5

Friedberg. H. Hanſtein IV. Ein junger Schäferhund,

(1792) ohngefäbr ein halbes Jahr alt, von Farbe ſchwarz, mit vier gelben Pfoten, ein

Halsband um den Hals, iſt mir geſtern ent⸗ laufen. Ich erſuche den gegenwärtigen Be⸗ ſitzer, denſelben gegen eine angemeſſene Be⸗ lohnung an mich wieder abzugeben. Nauheim den 9. Dezember 1846.

Johannes Stürck, Schäfer.

Erwie derung.

(1793) Wenn die Anfrage im Intelligenz⸗ Blatt vom 2. d. M., Nr. 1721, ſich auf die Gemeinderaths⸗Sitzung in Grünberg vom 21. November bezieben ſollte, ſo erwiedern die damals anweſenden Gemeinderaths mitglieder dem Einſender, daß der Grßh. Bürgermeiſter allerdings ſeinen Sohn als Seeretär in dieſer Sitzung benutzte, dieſer ſich aber jeden An⸗ theils an den Perhandlungen, ſo wie jeder Abſtimmung enthalten hat, und hatte Ein⸗ ſender, um ſſch hierüber Gewißheit zu ver⸗ ſchaffen, es näher gehabt, wenn er ſich an einen der Unterzeichneten deßhalb gewandt haben würde, indem dadurch die Kränkung, die durch den vom Einſender gewählten Weg ſeiner Anfrage für unſern verehrten Bürger⸗ meiſter entſtanden iſt, unterblieben wäre, um ſo mehr, da dieſer dieſelbe doch wahrlich nicht verdient, nachdem er eine ſo lange Reihe von Jahren dem hieſigen Bürgermeiſteramt al

Ehrenmann vorgeſtanden hat. 0

Grünberg den 9. Dezember 1846.

H. C. Kißner. ka nk. öckel. U 6

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Literariſche Anzeige.

(1790 Im Verlage von J. C. Mäcken

Sohn in Reutlingen iſt erſchienen und in

allen Buchhandlungen, in Friedberg bei C.

Bindernagel, zu haben.

Dunallan, von Grace Kennedy; aus dem Engliſchen überſetzt von Plieninger. Vier Theile in einem Band. Zweite Auf⸗ lage. 1 fl. 48 kr. Der anerkannte Werth dieſer Schrift ver

bunden mit der eleganten Ausſtattung der

ſelben, macht ſie für chriſtliche Familien zu einem der paſſendſten Weihnachksgeſchenke.

Steeb, Guénons äußere Kennzeichen der Milchergiebigkeit beim Rindvieh, auf⸗ gefaßt und erläutert zur Erleichterung der praktiſchen Anwendung. Eine gekrönte Preis⸗ ſchrift. Mit 2 Tafeln.

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Auszug daraus. Mit Einer Tafel. 5 Ngr. 18 ks,

Koch, Dr. C. A. L. Die beſte Behand⸗ lung des Kindes bei der Geburt und von da bis zu Ende des erſten Zahnens.

2 9 Ngr.= 30 Fre

Allgemeine Rentenanſtalt zu Darmſtadt.

(172 unter Bezugnahme auf unſere Bekanntmachung vom 6. Juli d. J. machen wir darauf aufmerkſam, daß die diesjährige 3. Jabresgeſellſchaft mit dem 31. Dezember J. I. ge⸗ ſchloſſen werden wird und laden wir daher diejenigen, welche ſich bei dieſer Jahresgeſellſchaft noch betheiligen, oder Nachzahlungen auf frühere Einlagen machen wollen, hierdurch ein, ſolches

vor Ablauf jenes Termins zu bewerkſtelligen.

Oieſes kann ſowohl dahier bei unſerm G aupt⸗ bureau als auch auswärts bei unſern Herren Bevollmächtigten geſchehen.

In Fried berg:

bei Hr. obs. Ph. Fritz; in Grünberg: bei Hr. Decanatsrechner Jung; in Hungen: bei Hr. Rentamtmann Kießling; in Lich: bei Hr. Geometer Dietrich; in Laubach bei Hr. Stadtrechner Zöckler; in Butzbach: bei J. J. Seippel Gr. Bürgermeiſter.

Darmſtadt, 23. November 1846.

Die Direction.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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