Ausgabe 
2.12.1846
 
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) Soda und Pottaſche, g) Seilerwaaren, h) Canephas, 1) Stein- und Holzkohlen, k) Fenſterglas, Glaskugeln und Glas- glocken, ) Arbeits ⸗Utenſilien von Eiſen und Stahl, Wollſchlumpen und Strei⸗ chen, Nadeln und Fingerhüte ꝛc. ꝛc., Lieferungsfäbige Bewerber haben ihre deß⸗ fallſigen Soumiſſionen über ſämmtliche von Nr. 5. bis 9. a J. aufgeführten Gegen⸗ ſtände, oder auch über jeden Einzelnen der⸗ ſelben, laͤngſtens bis zum 15. Dezember l. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Directo⸗

rial⸗Bureau dahier, woſelbſt auch die näheren

Lieferungs⸗ Bedingungen zuvor eingeſehen werden können, verſiegelt und mit der er⸗ forderlichen Aufſchrift verſehen, portofrei ein- zureichen. Marienſchloß am 25. November 1846. c

J. A. Der Verwalter Bauer. Oeffentliche Aufforderung.

(1631) Anſprüche an den geringen Nach⸗ laß der ledigen und kinderlos verſtorbenen Juliana Guckelsberger, Tochter des Peter Guckelsberger zu Rockenberg, ſind im Termin Montag den 7. Dezember d. J., Morgens 9 Uhr, ſo gewiß dahier anzumelden, als ſonſt bei Vertheilung der Maſſe keine Rückſicht darauf genommen werden wird. Butzbach, den 9. November 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Mosler. Calmberg.

L a d u n 3

(167 Zur Regulirung des Nachlaſſes des verlebten J. C. Bermann zu Vilbel, muß man die etwaigen Schulden genau kennen und es werden deßhalb alle, dem Gerichte nicht ſchon bekannte Gläubiger aufgefordert, ihre Anſprüche, ſogewiß im Termin 5

Dienſtag den 22. Dezbr. l. J., Vormit. 9 Uhr, dahier anzumelden, als ſie ſich ſonſt ſelbſt

beizumeſſen haben, wenn ſolche unbeachtet

bleiben. Groskarben am 20. November 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger.

Edicetalladung.

(1671) Cigenthums⸗ oder ſonſtige Anſpruͤche an die von Heinrich Schmirmund und deſſen Ehefrau von Oberſeibertenrod theilweiſe ver⸗ kauften Güterſtücke, worüber Grundbuchsaus⸗ züge den Acten anliegen, ſind binnen vier Wochen von heute an, ſogewiß dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Kaufbriefe be⸗ ſtätigt resp. den Heinrich Schmirmunds Ehe leuten eine, ihr Eigenthum beſcheinigende Ur⸗ kunde zugefertigt werden wird. Ulrichſtein den 16. November 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann.

Bekanntmachung.

(1627) Forderungen aller Art an den Nach⸗ laß der Chriſtian Schmidt's Eheleute von Oberflorſtadt, ſind, bei Vermeidung Ausſchluſ ſes vom Inventar, binnen 14 Tagen von der erſten Bekanntmachung an, bei dem Gr. Bürgermeiſter in Florſtadt zur Anzeige zu bringen. Friedberg am 9. November 1846. Gr. Heſſ. Freih. v. Löw. Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer.

Edictalladung.

(1629) Die Geſchwiſter der ledigen und kinderſos verſtorbenen Barbara Scheibel, Toch⸗

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ter des Stephan Scheibel zu Obermöͤrlen, haben die ihnen von ihrer genannten Schwe⸗ ſter angefallene Erbſchaft unter der Rechts⸗ wohlthat des Inventars angetreteu. Es werden daher Alle, welche Anſprüche an den Nachlaß der Barbara Scheibel bilden wollen, hierdurch aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 60 Ta⸗ gen dahier anzumelden und zu begründen, als ſonſt ſpäter bei Ueberweiſung der Erb⸗ ſchaftsmaſſe keine Rückſicht mehr genommen werden wird. Butzbach den 6. November 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Mosler. Calmberg.

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Privat Bekanntmachungen.

n ß e (1645) Eine ſtarke Parthie ſehr dauerhaf ter Fäſſer, 2 bis 4 Obm haltend, jedes mit 8 eiſernen Reifen, namentlich für Oekonomen zum Transport vorzüglich geeignet, ſind zu verkaufen. Wo? Bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen.

Nicht zu uͤberſehen. (1718) Alle diejenigen, welche noch

Zahlungen für Kalk und Zieglerwaaren

an mich zu leiſten haben, werden er ſucht, dieſes nunmehr doch innerhalb 8 Tagen gütigſt zu bewerkſtelligen. Oſſenheim den 26. Nobr. 1846. Chriſtian Höres. Actien ber Caſinogeſellſchaft.

(1719) Durch heute ſtattgehabte Verlooſung ſind die Actien Nr. 6 und 32 von dem An⸗ lehen der Caſinogeſellſchaft dabier, jede zu 25 fl. rückzahlbar geworden.

Die Herrn Inhaber derſelben werden er⸗ ſucht, ſelbige mit dazu gehörigen Zinscoupons bis zu Ende des Monats Januar künftigen Jahrs an die Caſſe der Geſellſchaft abzugeben, und dagegen die Beträge in Empfang zu nehmen. 2 ö

Vom 1. Februar 1847 an hort deren Verzinſung auf.

Friedberg den 27. November 1846.

Der Vorſtand der Caſinogeſellſchaft.

Empfehlung.

(1720) Zur Düngung der Wieſen, ſowie des ewigen Klee's empfehle ich wiederholt mein ſchon bekanntes Dung⸗Pulver oder ſ. g. Knochenmehl und mache noch beſonders meine geehrten Abnehmer auf das Ausſtreuen zur Zeit der Winterfeuchtigkeit, namentlich bei trockenen Wieſen, aufmerkſam, da es alsdann einen doppelten Ertrag verſpricht. Gärtner J. Syre, am Selſer-Brunnen bei Okarben.

Anfrage. (1721) Iſt, wenn ein Bürgermeiſter, ver⸗

möge ſeines hohen Alters, nicht mehr im Stande iſt, die mit ſeinem Amte verbundenen Dienſtverrichtungen ſelbſt zu beſorgen, dem⸗ ſelben wohl geſtattet, dieſe Dienſtverrichtungen in ſeinem Namen, durch einen unverpflich⸗ teten Sohn, ſelbſtſtändig und willkührlich be⸗ ſorgen zu laſſen? und iſt es ferner wohl zu⸗ läſſig, daß dieſer Sohn an der Seite ſeines Vaters, auch Gemeinderathsverſammlungen beiwohne, die zu berathenden Gegenſtände mit beſpreche und mit der Stimme ſeines Vaters wohl gar den Ausſchlag ertheile?

Oeffentlicher Dank!

(1722) Im Jabr 1844 im Monat April wurde ich in Frankfurt M., wegen einer Wechſel⸗Schuld, arretirt und da ich die Schuld nicht bezahlen konnte, wurde ich in Folge deſſen feſt gehalten. Indeſſen war mein Bruder Friedrich Wilhelm Hock von der Scharrmühle bei Rendel ſo gütig und nahm ſich meiner an, legte mir 384 fl. zu meiner Baarſchaft und ſetzte mich ſonach wieder in Freiheit. In demſelben Jahr habe ich Ihm die mir vor⸗ geſtreckte 384 fl., ſowie die Zinſen von dem Tage ſeiner Auslage an, benebſt einem Schrei⸗ ben von mir, worin ich meinen innigſten Dank ausſprach, durch meine Frau zurückerſtattet. Da er ſich aber bis jetzt noch nicht damit be⸗ gnügt, ich von Zeit zu Zeit hin und wieder vernehmen muß, daß mein Bruder die Aeuße⸗ rung gemacht hat, ich ſei gegen dieſe ſeine Handlung undankbar, ja ſogar noch vor eini⸗ gen Tagen wurde mir dieſe Aeußerung zu Theil, ſo ſchlage ich den Weg der Oeffent⸗ lichkeit ein, um Ihm und dem Publikum zu zeigen, daß ich Ihm nicht undankbar dagegen ſein will, und ſage ihm hiermit nochmals mei⸗ nen verbindlichſten Dank, und werde nie vergeſſen, was er an mir damals that. Aſſenheim im November 1846. Heinrich Hock, Müller.

Antwort auf das Inſerat in Nr. 93.(1703).

(1723) Ein Theil von Maurermeiſter Geck's

Leuten, welche hier gearbeitet, ſowohl Tag⸗

löhner, als Geſellen, wie Polir, kochten täͤg⸗ lich Kartoffeln, und wurden theilweiſe Kartof⸗ feln ſtehlend angetroffen, ſo daß ich denſelben die Kröppen wegnehmen und das Brennmaterial verweigern mußte, um dem Nachtraub, worauf ein Theil derſelben mit Speiskarren und Speiskaſten ausging, ein Ende zu machen. Meiſter Geck, der einige ſeiner Kartoffeldiebe wegſchickte und dieſelben nicht auszahlte, ſchickte zu mir, eine Beſcheinigung verlangend, daß dieſe ſeine Leute frei vom Kartoffeldiebſtahl ſeien. Ich ſelbſt habe Geck über den Kartof⸗ feldiebſtahl ſeiner Leute öfters ſtreng zurecht⸗ gewieſen, da dieſelben im angrenzenden Felde in einer Nacht 150 Kartoffelbüſche ausgemacht hatten. Den verehrlichen Leſern das Urtheil überlaſſend, übergehe ich jedes weitere Inſe⸗ rat mit Stillſchweigen. 0 Ludwigshöhe den 27. November 1846. Der Verwalter Barth.

Allgemeine Rentenanſtalt zu Darmſtadt.

(1722 unter Bezugnahme auf unſere Bekanntmachung vom 6. Fuli d. J. machen wir darauf aufmerkſam, daß die diesjährige 2. Jahresgeſellſchaft mit dem 31. Dezember l. J. ge⸗ ſchloſſen werden wird und laden wir daher diejenigen, welche ſich bei dieſer Jahresgeſellſchaft noch betheiligen, oder Nachzahlungen auf frühere Einlagen machen wollen, hierdurch ein, ſolches vor Ablauf jenes Termins zu bewerkſtelligen. Dieſes kann ſowohl dahier bei unſerm Haupt⸗ bureau als auch auswärts bei unſern Herren Bevollmächtigten geſchehen. In Friedberg: bei Hr. Johs. Ph. Fritz; in Grünberg: bei Hr. Decanatsrechner Jung; in Hungen: bei Hr. Rentamtmann Kießling; in Lich: bei Hr. Geometer Dietrich; in Laubach bei Hr.

Stadtrechner Zöckler. Darmſtadt, 23. November 1846.

Die Direction.

Gedruckt und verlegt unter Berantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Fri. edberg.

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