Intelligenz-Olatt
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für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
tak. f 1 Amtlicher Theil. 1392 Der Großherzoglich Heſſiſche — Kreisrath des Kreiſes Friedberg
a beg e an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. 4nd 9% treffend: Die Voranſchläge der Gemeinden des Kreiſes Friedberg . für 1845. witz mie. Ich bringe die Aufſtellung der Voranſchläge für 1845 er Kutzeit. 5 Erinnerung und erwarte, daß ſolche unfehlbar längſtens
rich
dle aa ps Ende Auguſt d. J. bei mir vorgelegt werden.
Man Neben allgemeiner Beobachtung der deßfallſigen In— n kuction vom 2. Mai 1836 bin ich veranlaßt Ihnen nach⸗ i für fUgende Punkte einzuſchärfen: een) Der Gleichförmigkeit wegen ſollen nur Voranſchlags⸗
22 0 formularien von Stahl und Becker gebraucht werden. beigian Neal 2 Bezüglich der Umlagen 3. Claſſe ſind die§§. 8. 9. u.
10. der Inſtruction genau zu befolgen. Es müſſen deß⸗ halb den Bevollmächtigten der Höchſtbeſteuerten, Stan— desherrn ꝛc. vor förmlichem Abſchluß des Voranſchlags von den beabſichtigten Umlagen durch Ueberſendung der Bei—
0 f lage 7. Nachricht gegeben, und erfolgen Einwendungen, 9 das Gutachten des Gemeinderaths darüber eingeholt und demgemäß erſt der Voranſchlag abgeſchloſſen werden. Dem Großh. Rentamte muß der Voranſchlag ſelbſt be— züglich aller derjenigen Gemeinden mitgetheilt werden, in welchen das fiscaliſche Steuerkapital 200 fl. und mehr beträgt.
3) Empfehle ich Ihnen die nöthigen Mittel zur Unterhal— tung der öffentlichen Gebäude und Vicinalwege auf den Grund beizulegender Ueberſchläge des Gemeinde— baumeiſters resp. Bezirkswegwärters in zureichender
-Weiſe vorzuſehen.
4) Wegen der Bedürfniſſe der Kirchen und Schulen haben Sie in Gemäßheit meines Ausſchreibens, Nr. 23. des Intelligenzblattes vom Jahr 1839 zu verfahren und die deßfallſigen ſchriftlichen Anforderungen der Kirchen— und Schulvorſtände an die Gemeinde den Voranſchlä— gen beizulegen.
5) Darf nicht verſäumt werden die Mittel zu den nöthigen
uchhanlu
Einrichtungen, Sprungplätze und dergl., vorzuſehen,
welche erforderlich ſind, um das höchſte Verbot der ferneren Beitreibung der Gemeindebullen zur Heerde zu verwirklichen.
6) Wird Ihnen empfohlen den Vollzug der neuen Unifor— mirung der Polizeidiener zu beachten und
7) Die Hebgebühren der Gemeinde-Einnehmer für außer⸗ ordentliche Einnahmen mit dem Gemeinderath ſchon bei Aufſtellung des Voranſchlags zu beſtimmen. Friedberg den 15. Juli 1844.
Kü ch ber.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.
Betreffend: Verordnung, Maßregeln gegen das Wegfangen der In⸗ ſekten vertilgenden Vögel.
Unter Hinweiſung auf die Verordnung vom 7. April 1837 in Nro. 23. des Regierungsblatts weiſe ich Sie an, die Feldſchützen ernſtlichſt zu bedeuten, über deren genaue Befolgung zu wachen und Uebertretungen anzuzeigen.
ung 8 5 9 zuzeig
Grünberg den 13. Juli 1844.
e
Der Großherzoglich Heſſiſche Steuercommiſſaͤr des Steuerbezirks Hungen
an ſaͤmmtliche Gr. Buͤrgermeiſter dieſes Bezirks. 5 8
Betreffend: Die Abhaltung der Amtstage.
Meinen auf den 25. d. M. fallenden Amtstag habe ich, eintretender Hinderniſſe wegen, auf Montag den 22. verlegt. Sie wollen dieß mit dem Anfügen bekannt machen laſſen, daß die folgende Amtstage, wie gewöhnlich, wieder Donnerſtags abgehalten werden.
Hungen den 13. Juli 1844.
Hunſinger


