Ausgabe 
20.5.1843
 
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188*

Ich erſuche die hochlöbl. Juſtiz und Polizeibe⸗ hörden des In⸗ und Auslandes auf dieſe Gegenſtände zu invigiliren, dieſelben im Entdeckungsfalle in Be⸗ ſchlag zu nehmen, und mich hiervon, ſowie wegen etwaiger entdeckter Indicien des Thaters in Kennt⸗ niß zu ſetzen.

Reichelsheim den 13. Mai 1843.

Herzoglich Naſſauiſches Amt

Rullmann. Bekanntmachung.

(682) Auf der Braunkohlengrube Wilhelms-Hoff⸗ nung dahier konnen einige Tauſend Stück nach Kaſ⸗ ſeler Art gebrannte Lehmſteine von verſchiedenen Maaßen, zum Preis von 7, 8, 9, 10 und 15 fl., aus der Hand verkäuflich abgegeben werden.

Dornaſſenheim am 16. Mai 1843.

Fr. Schmidt,

Bergverwalter. Bekanntmachung. (683) Auf Anſtehen der Herrn Vormünder ſoll Montag den 29. d. M. und die folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr an, der Mobilien⸗Nachlaß des Freiherrn von Low in der Behauſung des Sattlers Bechſtein, beſtehend in Tiſchen, Stühlen, Kommoden, Schränken, Spiegeln, Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Eiſen, Blech, Porzellan, Glas und ſonſtigem Haus⸗ geräth, ſodann Weißzeug, Bettung, Weißgeraͤth, Schießgewehren und Kleidern, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Friedberg den 18. Mai 1843.

Der großh. heſſ. Buͤrgermelſter D. Fritz. Bekanntmachung. (684) Die Braunkohlenkonſumenten der Umgegend werden hiermit in Kenntniß geſetzt, daß bei dem diesjährigen Braunkohlenverkauf auf hieſigem Werk für die Braunkohlen, welche bis zum 1. September abgefahren werden, gegen genuͤgende Bürgſcheine Zahlungsfriſt bis Ende dieſes Jahres gegeben wird. Die Bürgſcheine dürfen aber nicht unter 25 Centner und nicht auf verſchiedene Abnehmer geſtellt ſein.

Diejenigen Abnebmer, welche noch Kohlen auf Bürgſcheine bis zu Michaelis beſtellt und nicht ab⸗ geholt haben, werden erſucht, ihre Kohlen entweder auf dieſe Bürgſcheine im Sommer abzuholen, oder neue Bürgſcheine für ihren Bedarf beizubringen, die erhaltenen Gegenſcheine in dieſem Falle aber abzu⸗ liefern.

Die Herrn Bürgermeiſter, welche keine Bürg⸗ ſcheinformulare von hieſigem Werk mehr haben, oder noch keine erhalten haben ſollten, werden gebeten, ihren Bedarf dem Unterzeichneten angeben zu wollen.

Braunkohlengrube Wilhelms⸗ Hoffnung

bei Dornaſſenheim den 15. Mai 1843. Fr. Schmidt, Bergverwalter. Einladung. (685) Künftigen Montag, Dienſtag und Mittwoch, als den 22., 23. und 24. Mai, werden die öffent⸗ lichen Pruͤfungen von 7 Klaſſen der hieſigen Muſter⸗

ſchule, und zwar von Morgens 8 bis 12 und Nach⸗ mitttags von 2 bis 5 Uhr, in hieſigem Rathhaus⸗ ſaale ſtatt haben. Die Eltern der Schulkinder, ſo⸗ wie Gönner und Freunde der Jugendbildung werden hierzu höflichſt eingeladen. Kinder unter 6 Jahren können dagegen an dieſen Prüfungen noch nicht Theil nehmen. Friedberg den 17. Mai 1843. Der Großh. Rektor Profeſſor Ph. Dieffen bach. Arbeits ⸗BVerſteigerung. (686) Samſtag den 20. l. M., Morgens 9 Uhr, ſoll zu Weckesheim mehrere Neparaturarbeit an der Kirche daſelbſt, beſtehend in Maurer- und Glaſerarbeit an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Weckesheim den 12. Mai 1843. In Auftrag des Kirchenvorſtandes Der gr. heſſ. Bürgermeiſter Hofmann. Arbeits ⸗Verſteigerung. (687) Die in dem diesjährigen Kirchenvoranſchlag in Ausſicht genommenen Bauarbeiten ſollen Donner⸗ ſtag den 8. Juni d. J., Vormittags 8 Uhr, auf der Gemeindeſtube wenigſtnehmend verſteigert werden, und beſtehen in:

An der Kirche: Dachdeckerarbeit, voranſchlagt zu 27 fl. Weißbinderarbeit 3

An der Pfarrhofraithe: Maurerarbeit, a., 12 fl. 15 kr. Sandplattenlieferung n Steine⸗, Kalk⸗ und Sandlieferung 11,

Maurerarbeit, b, 16 Ruſſiſche Backſteine zu liefern 70, Kalk und Sand 16 Schreinerarbeit 22, An der Schulhofraithe:

Maurerarbeit 69 fl. 43 kr. Steinhauerarbeit 12 Dachdeckerarbeit 42 34 Zimmerarbeit 1 Schreinerarbeit 48 ˙⁰. Schloſſerarbeit 3 Handarbeit 7 Pflaſterarbeit ee circa 2 Kftr. Mauerſteine zu brechen,

anzufahren und zu ſetzen 66

circa 18 Bütten Kalk zu liefern 36 circa 1,0 Kubklftr. Mauerſand zu liefern 20 Lehm, Stroh, Brechahnen und der⸗ gleichen zu liefern, 12, Lehmſteine* 2800 Sandſteinplatten Lieferung 24 Zu den größeren Arbeiten werden nur wirkliche Meiſter zugelaſſen und iſt bei dem hieſigen Kirchen⸗ vorſtande das Nähere zu erſehen. Obereſchbach den 16. Mai 1843. In Auftrag: Der Gemeindebaumeiſter Ruths.