Ausgabe 
18.2.1843
 
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Intelligenzblatt

Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen

und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

M14.

Sonnabend, den 18. Februar

1843.

B iet te.

Die Unterzeichneten haben ſchon vielfältig die Erfahrung gemacht, daß bei Kranken, welche der Unterſtützung bedürfen, es meiſt an dem nöthigen Weißzeuge zum Wechſeln fehlte, und da die uns bewilligten Geldmittel zu andern Bedürfniſſe verwendet werden mußten; ſo waren wir außer Stand altes Weißzeug anzukaufen oder einzuloͤſen, und demnach manch⸗ mal genöthigt, eine oder die andere Familie um altes Bett⸗ zeug oder um Hemden anzuſprechen, welche uns auch bereit willig mittheilten. Indeſſen wiederholen ſich dieſe Falle, und da wir dieſſelben Familien nicht immer wieder beläſtigen können noch dürfen, ſo erlauben wir uns, die Bewohner Friedbergs und der Nachbarſchaft, welche ja bei jeder Gelegenheit ſo gerne bereit ſind Gutes zu thun, zu bitten, wenn ſie ab⸗ gelegte Hemden oder Bettzeug entbehren können, (auch alte Kleider werden dankbar angenommen), daſſelbe an Eine der unterzeichneten Frauen abzugeben. Wir dürfen wohl nicht erſt verſichern, daß wir die geſpendeten Gaben treulich berwalten werden.

Friedberg den 16. Februar 1843. a

L. Wolf. B. Ensling. Ch. Keim. Th. Dieffenbach.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

1 νο

Arbeits-Verſteigerung.

(127) Montag den 20. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen in der Wohnung des Gaſtwirths Schall zu Aſſenheim nachſtehende bei Erbauung einer Brücke über die Nidda bei Aſſenheim in der Provin⸗ zialſtraße von Ilbenſtadt uber Aſſenheim nach Dorn⸗ aſſenheim vorkommenden Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: 1 Maurerarbeit voranſchlagt zu 5054 fl. 29 kr. 2) Steinhauerarbeit 7 8594 14 3) Zimmerarbeit 70 5 1063 34 4) Schloſſerarbeit*, 5) Fundamentausgraben,

Waſſerſchöpfen voranſchlagt zu 2718 7%

Zuſammen 17500 Riſſe, Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 5. Februar 1843. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen.

Scheuer verkauf. (145) Auf freiwilliges Anſtehen des Großh. Ober⸗ finanzrathes von Krug zu Gießen ſoll deſſen, in Geisnidda belegene, 70 Fuß lange, 40 Fuß tiefe und mit dem Dache ohngefähr 50 Fuß hohe Schruer Dieuſtag d. 28. Feb. l. J., Vorm. um 11 Uhr, in Geisnidda auf den Abbruch öffentlich verſteigert werden. Man bemerkt noch hierbei, daß Geisnidda durch einen/ Stunde langen chauſſirten Vicinal weg mit der, durch Salzhauſen führenden Chauſſee verbunden und die Scheuer von Eichenholz iſt, das ſich zu Bauten jeder Art vorzüglich eignen dürfte. Die Verkaufsbedingungen können einſtweilen in dem Bureau des Buͤrgermeiſters zu Geisnidda ein geſehen werden und wer die Scheuer einſehen will, kann ſich dieſerhalb nur an den Gemeinderechner Kammer zu Geisnidda wenden. Nidda den 2. Februar 1843. Gr. Heſſ. Landgericht daſ. Kattrein. Dr. v. Grolmann. Güter⸗Verpachtung. (151) Dienſtag den 21. Februar, Morgens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe auf Antrag der Frau Philipp Gerth Wittwe die derſelben gehorenden Güterſtücke, in Friedberger und Fauerbacher Ge markung liegend, auf ſechs nacheinander folgende Jahre in drei Abtheilungen a 6% Morgen öffentlich meiſtbietend verpachtet. Die Verzeichniſſe der zu verpachtenden Grundſtücke ſind bei der Frau Verpachterin einzuſehen. Friedberg den 8. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender. Hofraithe-Verſteigerung. (169) Auf Antrag der Martin Philippi'ſchen Ehe⸗ leute dahier, wird Dienſtag den 28. Februar, Mor- gens um 10 Uhr, in hiefigem Rathhauſe deren Hoſ⸗ raithe, Pag. n, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Schweinſtall, an Michael Bauer und Philipp Jacob Groß, öffentlich freiwillig an den Meiſtbieten⸗ den verſteigert. Friedberg den 14. Februar 1843. Der Beigeordnete Bender.