Ausgabe 
12.7.1843
 
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armen Frau auch eine Kupfermuͤnze zuwenden. Jo⸗ hann hatte etwas kleines Geld bei ſich; er knöpfte, vielleicht mehr aus verzeihlicher Eitelkeit wie aus Mitleid, denn er wußte, daß Maggy ein böſes Weib war, ſein Wamms auf, um einige Pfennige aus der Taſche hervorzulangen. Dabei kamen die Bank⸗ noten zum Vorſchein. Dieſe ſehen und die Hand nach ihnen ausſtrecken, war eins; ſie ſchalt Johann einen Dieb, und fragte, wo er das viele Geld ge⸗ raubt habe. Als aber Johann die Papiere ſich nicht gutwillig nehmen laſſen wollte, packte ſie ihn beim Kragen, der gewandte Knabe indeß wußte ſich ihr zu entwinden und lief fort. Haltet den Dieb! ſchrie ſie ihm nach, aber Niemand hörte ſie, und Johann kam glücklich mit dem Gelde heim, welches er an Gale ablieferte. Fortſetzung folgt.)

Einladung.

Sämmtliche beitragende Freunde unſrer Klein⸗ kinderſchule werden hiermit eingeladen, ſich zu einer Verſammlung auf nächſten Donnerſtag den 13. dieſes Monats, Nachmittags 4 Uhr in dem hieſigen Rath⸗ hauſe einzufinden, um über den Beſtand der Anſtalt zu berathen und die Jahresrechnung abzuhören.

Friedberg den 8. Juli 1843. Der Vorſtand der Kleinkinderſchule: Dieffenbach. Fertſch. Roller. Trapp III.

Bekanntmachungen von Behoͤrden. Edictalladung. (874) Johann Konrad Eiferts Eheleute von Meiches beabſichtigen einen Theil ihres Gut's ihrem Sohne Johannes Eifert im Anſchlag zu überlaſſen, einen anderen Theil deſſelben haben ſie aber öffentlich ver⸗ ſteigern laſſen. Da ſie ſich nicht überall über den Erwerb dieſes Gut's ausweiſen können, ſo wer den alle diejenigen, die auf dieſes zu veräußernde Gut, worüber Flurbuchs-Auszüge in den Acten zur Einſicht offen liegen, dingliche Rechte begründen koͤn⸗ nen, aufgefordert, dieſe ſo gewiß binnen vier Wochen a dato dahier anzuzeigen, gegenfalls der anderweiten Dispoſition Statt gegeben und die deßfallſigen Ur kunden beſtätigt werden. Ulrichſtein den 18. Juni 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray h. Eid ie da lea d un g. (880) Heinrich und Johannes Jung's Eheleute zu Kölzenhain beabſichtigen, ihr, theils in Kölzenhainer, theils in Bobenhäuſer Gemarkung belegenes, Grunv⸗ eigenthum ihrem Schwiegerſohne, Johannes Schar mann daſelbſt, käuflich zu überlaſſen, vermögen aber ihre Eigenthumsrechte an folgenden Grundſtücken: 1) Kölzenhainer Gemarkung: % V/72 340 UKlftr. Acker am Hain an Eliſa betha Dietz, Acker auf der Hofwieſe an Andreas Appel,

rene,

248

1V/75 105[IKlftr. Wieſe, die Dornwieſe an

K. Fink, % 1/247 210 Wieſe im Honfeld an K. 0% 1/141 31

Jung.

Acker die Großwieſe an 16 11156 3290 % V/261 218 75

Joh. Dietz jun.

Acker auf der Schwan an H. Engel,

Acker auf der Runkels⸗ wieſe an H. Schneidmüller, Schoͤff,

Wieſe die Großwieſe an Bürgermſt. Schneidmüller,

2 Bobenhäuſer Gemarkung: % XV/60 398[IKlftr. Acker am Steinkopf an

der Gemeinde, 7% XV/ö35 229 Acker auf der Schwan M XVI/126 337

9% s 89,

an H. Kraft,

Acker vor dem Wald an Heinrich Schleuning, nicht urkundlich nachzuweiſen.

Sodann haften auf dem Gute folgende Pfand ſchuld en: f

1) ein Darlehn von 30 fl. bei der Pietanz Grun⸗ berg von Andreas modo Adam Berges von Kölzenhain am 24. Auguſt 1712 und

2) ein Darlehn von 70 fl. bei dem Kirchenkaſten zu Kölzenhain von Adam Merz daſelbſt am No vember 1794 contrahirt, endlich

3) eine Caution von Johannes Jung der Gemeinde

Kölzenhain wegen der ihm übertragenen Ge

meindeeinnehmerſtelle am 29. Auguſt 1823 ein⸗ gelegt.

Durch die betreffenden Gläubiger iſt die Tilgung der durch dieſe Urkunden begründeten Verbindlich keiten beſcheinigt, die Urkunden ſelbſt können aber zum Löſchen der Einträge in den Pfandbuͤchern nicht reproducirt werden. Es werden daher alle diejenigen, welche auf die oben verzeichneten Grundſtücke oder aus den angegebenen Verbriefungen Anſpruͤche be gründen wollen, aufgefordert, hiervon um ſo gewiſſer binnen vier Wochen a dato Anzeige zu machen, ge⸗ genfalls der anderweiten Dispoſition über das in Rede ſtehende Gut Statt gegeben, die darauf haf⸗ tenden Pfandverbindlichkeiten für erloſchen angeſehen und die deßfallſigen Einträge in den Hypothekenbü⸗ chern gelöſcht werden..

Ulrichſtein den 18. Juni 1843.

Großh. Heſſ. Landgericht daſ.

Ray ß. a Bekanntmachung.

(914) Johannes Birx, Fritzen Eidam von Ulrich⸗ ſtein iſt von Gr. Hofgerichte der Provinz Oberheſſen für einen Verſchwender erklärt und von dem unter⸗ zeichneten Gerichte unter Curatel des Heinrich Geiß von hier und Heinrich Peuſcher von Langwaſſer ge⸗ ſtellt worden. Man bringt dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß Johannes Birx ohn Zuſtimmung ſeiner beiden Curatoren Rechtsgeſchäfte

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