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teigluſtigen zu begehrter Zeit die Rinde an Ort und Stelle zu zeigen. Pohlgoͤns den 7. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schöpff. Waldſtreu⸗Verſteigerung. (488) Donnerſtag den 13. d. l. M., des Nach⸗ mittags um 1 Uhr, ſollen in dem Obermörler Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Birkenſpitz und Eichkopf, 147 Houfen Waldſtreu, beſtehend aus Moos und Heide oͤffentlich und an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Obermörlen am 9. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Nicolai. Arbeits⸗-Verſteigerung. (489) Dienſtag den 18. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen nachbeſchriebene Arbeiten und Lieferungen auf dem hieſigen Gemeindehaus an die Wenigſtnehmen⸗ den öffentlich verſteigert werden, als: fl. kr. 10 Steinhauerarbeit, Lieferung von 363 lau⸗ fenden Fuß Mauerdeckel aus fehlerfreien Sandſteinen, 4 Thorpfoſten und 7 Trep⸗
pentritten, voranſchlagt zu 340 20 2) Maurerarbeit 192 18 3) Zimmerarbeit 9— 4) Schreinerarbeit 64— 5) Schloſſerarbeit 108— 6) Weißbinderarbeit 7 40 7) Pflaſterarbeit 12—
8) Lieferung von 60 Büͤtten Kalk Voranſchläge liegen auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen. Hochweiſel am 3. April 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Reuter. Verſteigerung von Bauarbeiten. 490) Die zur Auffuͤhrung eines Anbaues an die Scheune und eines Stalles in der Pfarrhofraithe in Steinbach, Kreiſes Gießen, erforderlichen Arbei⸗ ten beſtehend in Maurer- und Steinhauerarbeit 8
voranſchlagt zu 271 46 Zimmerarbeit 423 38 Dachdeckerarbeit 148 44 Schloſſerarbeit 24.16 Glaſerarbeit 5 36 Weißbinderarbeit— 30
ſollen Montag den 24. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, in dem Schullokal zu Steinbach an die Wenigſtfordernden verſteigert werden.
Indem wan dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man zugleich, daß die Riſſe, Voranſchläge, und Verſteigerungsbedingungen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht der Steigliebhaber offen liegen.
Gießen den 9. April 1843. Der Großh. Heſſ. Provinzialbaumeiſter Müller.
Edictalladun g. (491) Heinrich Schuchmann von Oberſeibertenrod
beabsichtigt, an ſeinen Sohn, Konrad Schuchmann dortſelbſt, ſein Gut in käuflichem Anſchlag zu über⸗
laſſen, kann aber ſeine Eigenthumsrechte an ſeiner
Hofraithe ½ 1/158 79 Ul Klafter, in Wohnhaus,
Scheuer und Schweinſtall beſtehend, ſodann an fol⸗ genden, mit den Kennziffern: 173 395/2 399/30 35/2 150/1 103, 1/152 VII/346 VII/397 1/236 1357 u. 357% V/214
u. 215 7/ 2½/ 228/¼ 256/18 183/19 78/4
Vo vI/14 vIL/575 576 577 VIII/24 1X86 1V/II5 26271 3727 372/ 188/3 309/1 VIL/80 VII/104 VIL105 IX/06 VII/387 bezeichneten, in Oberſeibertenröder Gemarkung gele⸗ genen Grundſtücke, ſowie an denjenigen, die ſich in Ulrichſteiner Gemarkung befinden und mit den Kenn⸗ ziffern 212/5 od. VI/86 210% od. VI/96 bezeichnet ſind, nicht urkundlich nachweiſen. Mit Bezug auf den in den Akten befindlichen Auszug Flurbuchs, der auf Verlangen dahier eingeſehen werden kann, werden daher alle diejenigen, welche dingliche Rechte an dem in Rede ſtehenden Gute begründen können, aufgefordert, ſogewiß binnen 4 Wochen a dato hier⸗ von dahier Anzeige zu machen, gegenfalls der abge⸗ ſchloſſene Uebergabs⸗Contract beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 5. April 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray ß.
Edictalla dung. (492) Konrad Joſt, des Schuſters Kinder und Erben zu Ulrichſtein beabſichtigen, folgende mit den Kennziffern
1531 L469 VII/75 XI/I0 XIVSS5 402% 302 14½10 15/8 1419 XVI/is VIIL2
1IX/19 ½ bezeichneten, in Ulrichſteiner und Köddinger Gemar
kung belegenen, Grundſtuͤcke unter ſich zu vertheilen,
und Georg Walther von Felda will einen, in daſi⸗
ger Gemarkung belegenen, Acker XXI2S od. 499% im Grund⸗ und Flurbuch bezeichnet, 109. Klafter
enthaltend, und ſich auf der Bleichesgall beſchreibend, auf Johannes Kasper Müllers Eheleute daſelbſt käuflich übertragen, vermögen aber insgeſammt ihre, an den bezeichneten Grundſtücken zuſtehenden, Eigen⸗ thumsrechte nicht urkundlich nachzuweiſen, weßhalb alle diejenigen, welche dingliche Rechte an und auf ſolche erworben haben, aufgefordert werden, davon ſogewiß binnen vier Wochen a dato dahier Anzeig zu machen, gegenfalls die deßfallſigen Urkunden bi ſtätigt werden. Ulrichſtein den 6. April 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray ß.
Verpachtungs⸗ Anzeige.
(493) Den 8. Auguſt d. J. ſoll das Fürſtl. Solun, Braunfelſiſche Hofgut zu Stockhausen, Amts Grti⸗ fenſtein, welches Petritag 1844 leihfällig wird, in dem Locale der unterzeichneten Stelle, Vormittags 10 Uhr, öffentlich an den Meiſtbietenden unter Vol behalt höchſter Genehmigung verpachtet werden.
Die Pachtung dieſes Hofguts, welches 2 Stu
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(04) Di laliſchen Schloſſesd mittags 4 in dem ſ. macht. Fried!
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(495) 7 ſung der minar, al hauſe, um wozu diej ſtesbildun lichſt eine
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