Ads„
* 319
Markt zu Gießen. (1209) Der im Kalender auf den 11. und 12. Oetober angezeigte Vieh- und Kraͤmermarkt zu Cießen wird wegen der juͤdiſchen Feiertage den ). und 20. September d. J. abgehalten werden. Gießen den 5. September 1843. Der Großh. Buͤrgermeiſter G. Reiber. Verkauf einer Heerde Schaafe. (1210) Zu Obertshauſen, zwiſchen Offenbach und Eeeligenſtadt gelegen, werden Mittwoch den 27. Eeptember, des Mittags um 1 Uhr anfangend, 240 Stück vorzüglich ſchöne und geſunde Schaafe, beſtehend if Hämmeln, Jährlingen, Lämmern und Mutterſchaa⸗ fen, theils fett zum Schlachten, theils zur Zucht geeignet, negen Ablauf des Weidepachtes, bei dem Gaſtwirth Michel daſelbſt öffentlich Parthieenweiſe verſteigert. Offenbach den 5. September 1843. Der Steuercommiſſaͤr Freund. Verſteigerung von Bauarbeiten. 6211) Die zur Einrichtung dreier Strafkerker in den Zuchthaus zu Marienſchloß erforderlichen Ar— büten, beſtehend in Maurerarbeit voranſchlagt zu 205 fl. 20 kr.
Steinhauerarbeit 47„ 24„ Zimmerarbeit 98„350, Schreinerarbeit 223% 8„5 Schloſſerarbeit 9 2„ Weißbinderarbeit 66„ 5
Spenglerarbeit 1„ 48„ ſolen Mittwoch den 13. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, auf dem Directorialbureau zu Marienſchloß, woſelbſt die Riſſe, Voranſchläge und Verſteigerungs— bidingungen zur Einſicht der Steigliebhaber offen lügen, an die Wenigſtfordernden verſteigert werden.
Gießen den 4. September 1843. Der Gr. Provinzialbaumeiſter Müller. Bekanntmachung, Grummetgras⸗Verſteigerung im Revier Hochweiſel, Forſts Friedberg betr. (1212) Das dies jährige Grummetgras in dem forſt— fücaliſchen Piſtorteiche, circa 4 Morgen haltend, ſol Montag den 11. d. M., Vormittags präcis 11 Ur, einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden.
Die Herrn Buͤrgermeiſter der Nachbarſchaft er⸗ ſucht man, dieſes mit dem Bemerken, daß Nachgebote nicht angenommen werden, vielmehr der definitive Zuſchlag ſogleich erfolgt, wenn der Abwürdigungs— preis erreicht worden iſt, in ihren resp. Gemeinden gehörig veröffentlichen zu laſſen.
Hochweiſel den 4. September 1843. Der Gr. Revierförſter des Reviers Hochweiſel: Stillgebauer. O bſt⸗Verſteigerung. 1213) Montag den 11. d. M., Vormittags 10
Uhr, ſollen die der Gemeinde Niedermörlen gehörenden diesjahrigen Aepfel parthieenweiſe öffentlich und meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Niedermörlen den 5. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Zwetſchen⸗Verkauf. (1214) Künftigen Mittwoch den 13. J. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen die Zwetſchen in den ſ. g. Zwetſchenalleen bei Wickſtadt, ungefähr 80 Malter betragend, in einzelnen Abtheilungen öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Aſſenheim den 6. September 1843. Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſche Rentei. Obſt⸗Verſteigerung.
(1215) Montag den 18. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde zuſtehende Obſt, beſtehend in circa 206 Malter Aepfel, einer großen Quantität Birnen und Zwetſchen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Man erſucht die Herrn Bürgermeiſter der Um⸗ gegend, dieſes gefälligſt durch die Schelle veröffent⸗ lichen laſſen zu wollen.
Rodenbach den 6. September 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hetterich.
Privat⸗ Bekanntmachungen.
Zum Verkaufen. (1164) Eine ſehr bedeutende Parthie reingehaltener, guter und ſtarker Fäſſer, 3 bis 4 Ohm haltend, welche ſich namentlich zu Lagerfäſſern für Aepfelwein, Bier und Brandwein ſehr gut eignen, iſt bei mir zu äußerſt billigen Preiſen im Ganzen oder auch vereinzelt zu verkaufen.
Auch habe ich noch eine Parthie dauerhafter Fäſſer, zu Pfuhlfäſſern ſehr tauglich, welche ihrer Billigkeit wegen ſehr zu empfehlen ſind.
Großenlinden den 24. Auguſt 1843.
Jean Goſſi. Eine Kartoffelmühle, (1167) ganz neu und ſehr gut gearbeitet, iſt zu verkaufen, und nimmt der Verkäufer Brandwein ſtatt Zahlung an. Wo? ſagt die Expedition d. B.
Aepfel muͤhlen (1178) mit eiſernen Walzen und Trieb⸗ werken, für deren Güte wir garantiren, ſowie
fertige Kelterſchrauben mit Muttern von Eiſen⸗Guß empfehlen zu billigen Preiſen Gebrüder Grödel. Keltern⸗ Verkauf. (1191) 2 neue Buͤtten⸗Keltern mit eiſernen Schrau⸗ ben und Muttern ſtehen zu verkaufen bei Butzbach. Gottfried Zell. Meine Kelter (1196) ſteht gegen billige Vergütung zu Jedermanns Gebrauch bereit, welches ich hiermit zur Anzeige bringe und zugleich um zahlreichen Zuſpruch bitte. Philipp Schmidt, wohnhaft in der Uſergaſſe.


