Ausgabe 
5.7.1843
 
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Die Amputation, an welcher auch noch zwei aus⸗ wärtige Aerzte, Profeſſor R. von Marburg und Hofrath B. von S., thätigen Antheil genommen haben, ſoll ſehr glücklich von Statten gegangen ſein; allein deſſen unerachtet hat heute früh der Tod die Leiden des Ungluͤcklichen geendigt.(G. H. 3.

Mittel gegen die Selbſtentzüͤndung des Heues.

Ein leichtes und wohlfeiles Mittel, naß einge⸗ führtes Heu vor der Selbſtentzündung zu ſchützen, wird in England ſchon lange angewendet. Man ſtopft einen großen Sack ſo feſt mit Heu voll, als man kann, und bindet ihn oben zu. Dieſen Sack ſetzt man aufrecht auf den Boden und legt den Heu ſchober rund um ihn her an. So wie der letzte ſo hoch geworden iſt, als der Sack, ſo zieht man dieſen in die Höhe und fährt fort mit dem Baue des Heu ſchobers, und wenn dieſer vollendet iſt, ſo nimmt man den Sack heraus, da dann in der Mitte eine cylinderiſche Höhlung bleibt, welche die Luft-Circu lation im Innern des Heuſchobers unterhalt, und

ſo die Entzündung verhindert.

Bekanntmachungen von Behörden.

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Edictal ladung. (824) Am 8. Novbr. 1841 ſtarb zu Vilbel Clara, Friedrich Freudenbergs Wittwe, eine geborne Becker von Bergen, ohne Teſtament und Hinterlaſſung von Leibeserben. Da, wie ſich ergeben, der einzige nach Ungarn übergezogene Bruder derſelben noch, früher und ebenfalls ohne Kinder zu hinterlaſſen, ge⸗ ſtorben iſt, ſo ſind nun die hierorts unbekannten nächſten ſonſtigen Inteſtaterben der Verlebten zur Erbſchaft gerufen, und werden deßhalb alle diejeni gen, welche an den fraglichen Nachlaß Erbanſprüche bilden wollen, hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche ſogewiß im Termin Mittwoch den 19. Juli, Morgens 8 Uhr, vor dahieſigem Landgerichte geltend zu machen und zu begründen, als ſonſt auf die unangemeldet blei⸗ benden Erbrechte keine Rückſicht genommen und die Erbſchaft den ſich gegeldet habenden nächſten Erben ausgeantwortet werden wird. Groskarben den 9. Juni 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. Edictalladung. (880) Heinrich und Johannes Jung's Eheleute zu Kölzenhain beabſichtigen, ihr, theils in Kölzenhainer, theils in Bobenhäuſer Gemarkung belegenes, Grund⸗ eigenthum ihrem Schwiegerſohne, Johannes Schar mann daſelbſt, käuflich zu überlaſſen, vermögen aber ihre Eigenthumsrechte an folgenden Grundſtücken: 1 Kölzenhainer Gemarkung: % V/72 340[IKlftr. Acker am Hain an Eliſa⸗ betha Dietz,

* 240

7% V/72 172 UKlftr. Acker auf der Hofwieſe an Andreas Appel,

2% IVY75 15 Wieſe, die Dornwieſe an * K. Fink, f Wieſe im Honfeld an K. Jung.

Acker die Großwieſe an Joh. Dietz jun: 5 Acker auf der Schwan an H. Engel,

%% 1/247 210 18% IIL56 328

7% V261 218 wieſe an H. Schneidmüller, Scöff, i Bürgermſt. Schneidmüller, 2) Bobenhaäuſer Gemarkung: 56% XV/60 398[IKlftr. Acker am Steinkopf an

der Gemeinde, e e eee

Acker auf der Schwan an H. Kraft, N26 3%,

Acker vor dem Wald an Heinrich Schleuning, nicht urkundlich nachzuweiſen. Sodann haften auf dem Gute folgende Pfand⸗ ſchulden: J 1) ein Darlehn von 30 fl. bei der Pietanz Grün⸗ berg von Andreas modo Adam Berges von Kölzenhain am 24. Auguſt 1712 und 2) ein Darlehn von 70 fl. bei dem Kirchenkaſten zu Kölzeuhain von Adam Merz daſelbſt am No vember 1794 contrahirt, endlich 3) eine Caution von Johannes Jung der Gemeinde Kölzenhain wegen der ihm übertragenen Ge meindeeinnehmerſtelle am 29. Auguſt 1823 ein⸗ gelegt. g Durch die betreffenden Gläubiger iſt die Tilgung der durch dieſe Urkunden begründeten Verbindlich⸗ keiten beſcheinigt, die Urkunden ſelbſt können aber zum Löſchen der Einträge in den Pfandbuͤchern nicht reproducirt werden. Es werden daher alle diejenigen, welche auf die oben verzeichneten Grundſtücke oder aus den angegebenen Verbriefungen Anſprüche be gründen wollen, aufgefordert, hiervon um ſo gewiſſer binnen vier Wochen a dato Anzeige zu machen, ge⸗ genfalls der anderweiten Dispoſition über das in Rede ſtehende Gut Statt gegeben, die darauf haf tenden Pfandverbindlichkeiten für erloſchenzangefehen und die deßfallſigen Einträge in den Hppothekenbü⸗ chern gelöſcht werden. 1 Ulrichſtein den 18. Juni 1843. 5 f Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ra y ß. Bekanntmachung. 5 (914) Johannes Birx, Fritzen Eidam von Ulrich ſtein iſt von Gr. Hofgerichte der Provinz Oberheſſen für einen Verſchwender erklärt und von dem unter⸗ zeichneten Gerichte unter Curatel des Heinrich Geiß von hier und Heinrich Peuſcher von Langwaſſer ge⸗ ſtellt worden. Man bringt dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß Johannes Birr ohne

Acker auf der Runkels-

Wieſe die Großwieſe an

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Schaaf Verſtei (916)! Uhr, ſoll daſelbſt, ſchorner! und Rac Mittwoe die Woll Selgenho Parthien werden. Gegen lungsfriſt Die 3 Schot

(917) 9 Uhr, f Arbeiten gegeben

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