Ausgabe 
3.6.1843
 
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8 Intelligenzblatt

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Ii bite für die

10 Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, a. Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen

8 und die 3 Bezirke im Beſonderen.

1843.

Sonnabend, den 3. Juni

Amtlicher Theil.

Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an die Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen. Betreffend: Die Polizeitaxe. Mit Bezug auf das im Amtsblatte des vormaligen Gr. Landraths des Bezirks Hungen vom Jahr 1835, Nr. 14. unterm 28. April 1835 erlaſſene Ausſchreiben benachrichtige ich Sie, daß nunmehr, da

koberg das zu Friedberg erſcheinende Intelligenzblatt fuͤr alle Gemeinden des Kreiſes gehalten wird, Brod und 5 Fleiſch nach den in dieſem Blatte für Butzbach beſtimmt werdenden Preiſen zu verkaufen iſt, im Uebrigen

aber die Beſtimmungen jenes Ausſchreibens beſtehen bleiben. Sie werden daher angewieſen, dieß öffentlich bekannt machen zu laſſen, und darüber zu wachen, daß

Itank. die Taxen nicht überſchritten werden. nagel Hungen am 15. Mai 1843. Follenius. ; Du leiteſt den, der nach dir ſchauet, weiter, P f ien g ſt een. Und führeſt Alle Alle himmelwärts. O Sonnenlicht, das lieblich wieder lächelt, Heil uns! daß uns auch dieſes Licht erſchienen, Wie biſt du doch ſo ſegensvoll, ſo gut! Daß uns die hohe Wahrheit helle ward; Wie kräftig iſt der Strahl, den du entſendeſt, Nun wiſſen wir, wem wir hienieden dienen, 1 Der ſo viel ſchaffet, ſo viel Wunder thut. Nun iſt uns erſt der Vater offenbart, flanzen. In deinem Glanze liegt es herrlich wieder Heil uns! daß Gott uns ſeinen Sohn gegeben, a Vor unſern Blicken dar das Erdenrund, Und durch den Sohn auch ſeinen heil'gen Geiſt, 11 Und Alles, was aus ſeinem Schoße ſprießet, An deſſen Hand wir ſicher geh'n durch's Leben, Jaärtner. Thut uns die Liebe eines Vaters kund. Durch den der Menſch den Vater würdig preiſ't.

Ach ja, ein Vater iſt's, ein guter Vater, Deß Segenshand die Erde alſo ſchmückt;

Der Tauſend Weſen ſchuf zum Sein und Leben,

Und deſſen Liebe Tauſende beglückt.

Ja Vater, du beglückeſt Herz und Sinne Durch deiner guten Gaben reiche Zahl, Machſt ſchon ſo lieblich dieſes Erdenleben, Erfreueſt uns durch deiner Sonne Strahl.

Doch herrlicher und ſchöner ſtrahlt bernieder Das Licht, das du in deinem Sohn uns gabſt; Durch das du freundlicher der Seele lächelſt, Durch das du ſegnender die Herzen labſt.

Ja, Heiland, du haſt Tageslicht und Helle Den finſtern Seelen allen dargebracht;

Du kamſt, da ward es Licht in Aller Herzen, Du kamſt, da wich des Irrthums lange Nacht. Und dieſes Licht, das haſt du einſt gegeben

An dieſem Tage deiner Jüngerſchaar;

Ja heute iſt es aller Welt erſchienen,

Sein Strahl ward heute Allen offenbar. Du biſt das heitre Licht, das Allen, Allen Erquickend ſtrahlet in das trübe Herz;

O preiſet ihn! preiſ't ihn mit mir den Vater, Deß Liebe uns ſo reich geſegnet hat;

Er gab den Sohn, der ward ein Licht der Seelen Durch ſeines heiligen Geiſtes Wunderthat.

O preiſet ihn, den Sohn! deß Lebensworte

Für Alle ſind ein Licht, das wärmt und hellt Das Allen leuchtet auf beglückten Pfaden

Pon hier hinüber in die beſſre Welt.

O preiſet ihn, den Geiſt! der uns auch heute Erfüllet zu der Andacht heil'gem Werk; Dem frommen Herzen gibt er Luſt und Freude Und zu der edeln Tugend Kraft und Stärk Ja Vater, Sohn und Geiſt! dich rühm' und preiſe Heut alle Welt, die dich im Glauben ehrt; O gib uns Kraft, dich auf die rechte Weiſe Hier anzubeten, mach' uns deiner werth! Ja Lob und Dank, dir allerhöchſtes Weſen! Preis dir von deiner ganzen Kinderſchaar! Dir, der du ewig Herrſcher biſt geweſen, Bring' alle Welt ſtets Ruhm und Ehre dar!

Schwalheim im Wonnemonat 1843. 0 J. K.

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