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Intelligenzblatt
für die
Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
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94.
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Sonnabend, den 2. Dezember
1843.
Amtlicher Theil.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg
an die Großh. Burgermeiſter resp. Lokalpolizeibehoͤrden des Kreiſes. Betreffend: Unter Bezugnahme auf die in meinem jüngſten Amtsblatte Nr. 13 zuſammengeſtellten Verordnungen
Die Feuerpolizei.
und Verfügungen binſichtlich der Feuerpolizei, ſchärfe ich Ihnen die genaueſte Nachachtung und Beaufſich⸗
tigung in dieſer Beziehung hiermit ein. Insbeſondere werden ſie bei den eigenthümlichen Verhältniſſen dieſes Jahres darauf ſehen, daß in den Höfen Stroh⸗ und Getraide⸗Haufen nicht in die Nähe von feuer⸗ gefährlichen Anſtalten, als Brennereſen, Waſchküchen, Backöfen, Obſtdörren u. dgl. m. aufgeſchlagen werden, indem ſolches der Feuerordnung(§. 10. zuwider und ſtrafbar ſeyn würde. Ferner haben Sie nach⸗ ſehen zu laſſen, ob jeder Hausbewohner mit einer wohl verwahrten Laterne verſehen iſt(§. 12 der Feuerordnung) und die ſtrengſte Aufſicht auf die vorgeſchriebene Handhabung von Feuer und Licht, ſowie das verbots⸗ widrige Tabacksrauchen(§. 18) zu üben. Friedberg am 29. November 1843. Küchler.
Localſection des Großh. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr den Kreis Friedberg.
Monatliche Sitzung Montags den 4. Dezember Abends um 7 Uhr. Vorlage des Voranſchlags und Wahl des Vorſtandes und des Ausſchuſſes für das Jahr 1844. Mittheilungen aus Journalen über ein neues Mittel zur Unterſcheidung von Baumwollfäden in Leinengeweben und Wollenzeugen— über Chrom⸗ ſchwarz zum Färben aller Arten von Zeuge— Unterſcheidung der ächten Vergoldung— Holzmoſaik zu Fußböden— Branddecken— verbeſſerte Löthkolben— den Nachtheil des Kalks in dem Waſſer zum Waſchen der Zeuge mit Seife— Fidibus und Zündhölzchen ohne Schwefel— Kitt für Steintröge u. ſ. w.
Soldan.
ſondere Erwähnung verdient aber das Feſt, das jährlich in China einmal gefeiert wird. In dieſem von der Natur ſo reichlich geſegneten Lande wird dem Bauernſtande alle Achtung und Ehre erzeigt,
Jaͤhrliches Feſt des Ackerbaues in China.
„Der Bauer iſt ein Ehrenmann, denn er bebaut das Feld!“
Wem iſt dieſes Loblied auf den Bauernſtand nicht bekannt?— wer von ſeinem Inhalte nicht über⸗ zeugt?— Ja, der Landbau ſteht bei uns in ruͤhm⸗ lichem Anſehen. Landwirthſchaftliche Feſte werden gefeiert, Zeitſchriften gedruckt,— alles zur Ermun⸗ terung und Anregung des Landmannes. Auch in andern Ländern wird für die Hebung und Flor der landwirthſchaftlichen Induſtrie viel gethan. Eine be⸗
und diejenigen, welche ſich im Ackerbaue hervorthun, erhalten Ehrenzeichen, wie unſere Krieger und Ge⸗ lehrten. Wir finden das ganz in der Ordnung. Doch mehr als alles dieß wirkt das Beiſpiel des Kaiſers. Dieſer Monarch geht alle Jahre ein Mal aufs Feld. Die Prinzen ſeines Hauſes, die Präſidenten der fünf höchſten Gerichtshöfe und eine große Anzahl Mandarinen hohe Staats⸗


