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Rheinbaiern waren gekommen) mag etwa 400 be⸗ tragen haben. Um 10 Uhr begann die Verſamm⸗ lung mit der Aufforderung des Präſidenten des Ver⸗ eins an den Stadtpfarrer Stücker aus Darmſtadt, den Tag durch ein kurzes Gebet zu weihen. Hier— auf erhob ſich der Präſident, ſprach in kurzen Wor⸗ ten den Zweck der Verfſammlung aus und beauftragte den Secretär des Vereins, den Bericht über den Stand des Vereins der Verſammlung vorzutragen. Die Reſultate, welche in dieſem Berichte vorgelegt wurden, waren hoöchſt erfreulich, und mußten auf die Verſammlung einen tiefen Eindruck machen. Nach dieſem Berichte hat bis heute der Verein im Groß— herzogthum für das Jahr 1843 eine Einnahme von 2771 fl., welche noch um ein Bedeutendes ſich er— höhen wird nach den von den verſchiedenſten Orten her eingegangenen Zuſicherungen.(Aus der Stadt Worms ſelbſt ſind weit über 200 fl. in die Vereins⸗ kaſſe gefloſſen, und ein rheinheſſiſcher Dekan über— wies der Kaſſe 140 fl. aus den Gemeinden ſeines Dekanats.) Nach Verleſung des Berichts wurde über die im Lande ſich bildenden Zweigvereine be— rathen, wobei die allgemeine Anſicht dahin ging, daß ſie ſich möglichſt frei nach den örtlichen Verhältniſ— ſen geſtalten möchten.(Bis jetzt beſtehen Zweigver⸗ eine in Gießen, in Friedberg[Wetterauer Zweigver⸗ eiu], in Offenbach, in Worms; als in der Entſteh⸗ ung begriffen ſind angemeldet ein ſolcher im Kreiſe Nidda und im Erbachiſchen.) Hierauf ſchritt man zu mehreren Ergänzungswahlen, da Superintendent Nonnweiler aus Mainz, Reallehrer D. Beck aus Alzey die auf ſie gefallene Wahl zu Gliedern des größeren Verwaltungsrathes abgelehnt hatten, da ferner D. Künzel durch ſeine Verſetzung von Worms nach Darmſtadt aus dem rheinheſſiſchen Verwaltungs— rathe geſchieden, und der um den Verein ſehr ver⸗ diente Dekan Frey aus Umſtadt durch den Tod ihm entriſſen war. Die Wahl fiel fuͤr Rheinheſſen auf Kreisrath v. Dalwigk, Bürgermeiſter Renz, Pfarrer Keim, ſaͤmmtlich in Worms, fur die Provinz Star⸗ kenburg auf Conſiſtorialrath Wolff in Erbach. Zum Ort der Jahresverſammlung von 1844 wurde Gie⸗ ßen und zum Tage der Verſammlung des größeren Verwaltungsraths, worin über die Verwendung der Jahreseinnahme von 1843 entſchieden werden ſoll, der 9. Auguſt d. J. beſtimmt. Der engere Verwal⸗ tungsrath ſprach mit allgemeiner Zuſtimmung der Anweſenden ſeine vorläufige Meiuung dahin aus, die Gelder nicht zu zerſplittern, ſondern, einer oder der andern Gemeinde durch größere Summen nach⸗ drücklich zu helfen. Ferner wurde feſtgeſetzt, daß den Verein betreffende Vorſchläge immer 8 Wochen vor— hei dem engeren Verwaltungsrathe angezeigt werden ſollen. Nach der Verleſung des Protocolls forderte der Präſident den Garniſonsprediger Rinck zum Schlußgebete auf. Bei dem einfachen Mittagsmahle, wozu ſich etwa 150 der Anweſenden vereinigten, brachte Kreisrath v. Dalwigk einen ſinnvollen Toaſt auf S. K. H. den Großherzog in dreifacher Bezie⸗ hung als Enkel Philipps des Großmüthigen, als
Haupt der evangeliſchen Kirche des Großherzegthums und als Landesvater; Dekan Büchner einen an den vorigen ſich aureihenden Toaſt auf S. Hoheit den Erbgroßherzog; Oberconſiſtorialrath D. Ludwig einen Toaſt auf die Stadt Worms und Bürgermeiſter Renz auf den Verwaltungsrath des Vereins aus, anderer noch folgenden Toaſte nicht zu gedenken.— Heiter endete der Tag und hat durch die Verſamm— lung gewiß zur Förderung der Sache des Vereins viel beigetragen.
Bekanntmachungen von Behoͤrden. Edictalladung. (874) Johann Konrad Eiferts Eheleute von Meiches beabſichtigen einen Theil ihres Gut's ihrem Sohne Johannes Eifert im Anſchlag zu überlaſſen, einen anderen Theil deſſelben haben ſie aber öffentlich ver⸗ ſteigern laſſen. Da ſie ſich nicht überall über den Erwerb dieſes Gut's ausweiſen konnen, ſo wer⸗ den alle diejenigen, die auf dieſes zu veräußernde Gut, worüber Flurbuchs-Auszüge in den Acten zur Einſicht offen liegen, dingliche Rechte begründen koͤn⸗ nen, aufgefordert, dieſe ſogewiß binnen vier Wochen a dato dahier anzuzeigen, gegenfalls der anderweiten Dispoſition Statt gegeben und die deßfallſigen Ur⸗ kunden beſtätigt werden. Ulrichſtein den 18. Juni 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Ray 5. Holz ⸗Verſteigerung. (904) Montag den 3. Juli I. J., des Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Obermörler Gemeindewald in den Diſtricten Birkenſpitz, Eichkopf und Hundſeif folgende Holzſortimente, als: 1) 31 ½¼ Stecken eichen Schälholz, 29 6563 ½ Stück eichen Schälholzwellen, 9„ birken Wellen 4) 150„ Dornwellen, 50 8„ Nutzſtämme und 6) 247 birken und eichen Baumſtüuͤtzen öffentlich und an den Meiſtbietenden auf Ort und Stelle verſteigert werden. Der Anfang der Verſteigerung iſt im Diſtrict Birkenſpitz zur beſtimmten Stunde. Obermöorlen am 26. Juni 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Nicolai. Aufforderung. (905) Nachdem die Ehefrau des Georg Schuh in Niedermörlen Sicherſtellung ihres eingebrachten Ver⸗ mögens gefordert hat, werden alle Gläubiger der Georg Schuhs Eheleute auf Mittwoch den 5. Juli, Vormittags 10 Uhr, anher vorgeladen, und ihre For⸗ derungen und etwaigen Vorzugsrechte geltend zu machen. Ausbleibende Gläubiger werden den Be— ſchluͤſſen der erſcheinenden beitretend angeſehen. Friedberg am 17. Juni 1843. Großherzogl. Heſſ. Landgericht Hofmann. Löw.


