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Intelligenzblatt
fuͤr die
Probinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
—
26. Sonnabend,
den 1. April 1843.
Grünberg den 16. Februar 1843. (Verſpätet.)
—— Der Kreis Grünberg zaͤhlt nach der neuſten Zählung 27,438 Seelen, und liegt in dem nördlichen Theile der Provinz Oberheſſen, und ſeine Aus deh— nung erſtreckt ſich auf 54 Gemeinden, welche in 2 Landgerichtsbezirke, nämlich in den von Grunberg und Ulrichſtein eingetheilt ſind. Derſelbe iſt begrenzt, oöſtlich vom Vogelsberg, weſtlich von dem Allen⸗ dorfer Grund und dem Kurheſſiſchen Gebiete, ſud— öͤſtlich vom Buſeckerthale, und mehr nach Süden von dem Gräflich Laubachiſchen und Fürſtlich Solmſi⸗ ſchen Gebiete. Der Boden beſteht aus einem let⸗ tenartigen Thon, welcher in den Orten im Vogels⸗ berg mit zerbröckelten Baſaltſteinen vermiſcht iſt. Grünberg ſelbſt liegt auf einer Baſaltkuppe, welche nach einer Meſſung 940 Fuß über der Meeresfläche erhaben iſt. Die die Stadt umgebenden Anhöhen ſind die Höllerswarte von 1030 Fuß, der Tannen⸗ kopf von 1100 Fuß, die Warte 1000 Fuß. Der Boden lieſert übrigens gute Früchte, und die Be⸗ wohner des Kreiſes wenden allen Fleiß auf den Ackerbau an; die Stadteinwohner ſelbſt legen ſich wegen des Stockens der Gewerbe auf den Feldbau, und würde die Mehrheit ohne ſolchen ſonſt gar nicht beſtehen konnen, da wie geſagt, die Gewerbe ſtocken, was durch den Hauſirhandel kommt, der namentlich hier ſehr ſtark, nicht nur von den benachbarten Juden, ſondern auch von vielen Ausländern betrieben wird.
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Ferner iſt für den erblindeten Zimmer in Niederweiſel eingegangen: Von K. M. 30 kr., von J. W. II. 30 kr., von K. P. 5 fl. 24 kr. von W. M. zu B. 1 fl.
C. Binder nagel.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
N ννν Mühlen ⸗ Verkauf. (286) Freitag den 21. April laufenden Jahres, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die hieſiger Stadt ge⸗ hörige, am linken Ufer des Mains zu Sachſenhauſen
gelegene, zu fünf, von zwei Waſſerrädern getriebenen Gängen eingerichtete, und in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, nebſt daran gebautem gleichfalls zwei⸗ ſtöckigem Mühlhaus beſtehende Fruchtmühle in dem Amtslocal unterzeichneter Stelle— an den Meiſt— bietenden in Zeitpacht gegeben werden. Die Ver— ſteigerungsbedingungen können täglich in den Vor⸗ mittagsſtunden bei unterzeichnetem Amt eingefehen werden, wohin man auch wegen Beſichtigung der Mühle ſich zu wenden hat. Frankfurt am Main den 3. März 1843. Stadtkämmerei. Arbeits ⸗Verſteigerung.
(303) Dienſtag den 4. April l. J., Vormittags 10 Uhr, werden in Utphe in der Wohnung des Wirths Heil die zu dem Abbruch und der Wieder— erbauung eines neuen Rindviehſtalles in dem Gräf— lichen Oekonomiehof daſelbſt erforderlichen Bauar— beiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſtei⸗
gert, als: fl. kr. hell. 1) Maurerarbeit voranſchlagt zu 248 41 1 2) Zimmerarbeit 113—— 3) Steindeckerarbeit 40 5— 4) Schreinerarbeit 126—
5) die Lieferung des noͤthigen Kalkes 10115— Zuſammen 515 7 1 Deßgleichen ſoll die Lieferung des etwa noͤthig werdenden Kalkes bei der Reparatur der Gräflichen Gebäuden zu Laubach, Obbornhofen und Münzen— berg pro 1843, alsbald hier mitverſteigert werden. Es wird dieſes mit dem Anfügen zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß nur ſolche Handwerker zur Verſteigerung zuläſſig ſind, welche die nach der Ver⸗ ordnung vom 31. Januar 1828 vorgeſchriebene Prü⸗ fung beſtanden haben, oder bereits vor Erlaß der— ſelben Meiſter geworden waren. Riſſe, Voranſchläge und Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen. Laubach den 8. März 1843. Der Gräflich Solmſ. Bauaufſeher Löffler.


