Ausgabe 
27.6.1840
 
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d genommen uͤgliche Mei⸗ 5

Bürgermeister

tags 10 Uhr, i gemeinheit⸗ ch verſteigert

10. Bürgermeister ich.

a ſoll Mon⸗ Ahr, in hieſt⸗ nen zwiſchen öchulgebaube, d verſteigert

üͤtgermeiſter

g. ags 10 Uhr,

% 191*

ſoll bei Gaſtwirth Bingmann zu Oberrosbach die zur Erbauung der Grenzbrücke auf der Provinzial⸗ ſtraße von Friedberg über Oberrosbach nach Hom⸗ burg vorkommenden Arbeiten und Materiallieferung, als:

Maurerarbeit, voranſchlagt zu

Steinhauerarbeit

7 Cubikklafter Mauerſteine,

35 Bütten Kalk,

1 Cubikklafter Sand oder Kies an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 24. Juni 1840. i

Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (651) Montag den 8. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſtwirth Haas zu Ilbenſtadt die nachſtehenden Arbeiten zur Erbauung einer hölzernen Brücke über den alten Niddafluß bei Ilbenſtadt:

166 fl. 6 kr. 41 36 1

Zimmerarbeit, voranſchlagt zu 993 fl. 7 kr. Schloſſerarbeit 50 1 Weißbinderarbeit 56 N

an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 24. Juni 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (652) Mittwoch den 8. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Büreau des Unterzeichneten nachſtehende Arbeiten an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. 1) Schreinerarbeit, beſtehend in Reparaturen auf dem hieſigen Kirchthurme, voranſchlagt zu 23 fl. 8 kr. 2) Maurerarbeit, beſtehend in Reparatur einer am hieſigen Schulhauſe befindlichen Mauer, voranſchlagt zu fl 15 kr.

Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend wer⸗ den erſucht, dieſes in ihren Gemeinden zur öffent lichen Kenntniß bringen zu laſſen.

Oſtheim den 19. Juni 1840.

Der großh. heſſ. Bürgermeiſter

Schneider.

Hofraithe-Verſteigerung. (625) Dienſtag den 7. Juli d. J., Vormittags 10 Ubr, ſoll auf hieſigem Gemeindehaus eine Hof⸗ raithe beſtehend in einem 2ſtöckigen Wohnhaus, Scheuer und Stall öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden. Der Zuſchlag wird bei annehmbarem

Gebote ſogleich ertheilt.

In dieſer Behauſung wurde früher die Schmiede⸗ profeſſion betrieben, dazu ſich dieſes Lokal ins⸗ deſondere wegen Mangel hinlänglicher Profeſſioniſten dieſer Art dahier beſonders eignet.

Kaichen den 11. Juni 1840. 5

Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hahn.

Bekauntmachung. Cras⸗Verſteigerung im Revier Hochweiſel, Forſts Friedberg betreffend.

(653) Die 1840r Grasnutzung in den forſtfisca⸗

liſchen Teichen und deren Dämmen, als: 1) In den 3 Forellenteichen nebſt Dämmen bei

Philippseck nächſt Münſter circa 7 Morgen. 2) In dem Piſtorteiche nebſt Damm bei der Loch⸗

mühle circa 4 Morgen und 3) in dem Herrnſee, auch Dammmühlenteich ge⸗

nannt, nebſt Damm, nahe bei Fauerbach I.,

circa 6 Morgen haltend, ſoll Donnerstag den 2ten Juli d. J., Vormittags präcis 9 Uhr, an dem oberſten Forellenteich an⸗ fangend, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Die Herrn Bürgermeiſter der hierauf reflectiren den Gemeinden werden daher erſucht, dieſes Ver ſteigerungsprojekt durch die Schelle veröffentlichen zu laſſen, und zwar mit dem Bemerken, daß Nach gebote nicht berückſichtigt, vielmehr der definitive Zuſchlag ſogleich ertheilt werden wird. Wenn der reſp. Abſchätzungspreis erzielt worden iſt.

Hochweiſel den 17. Juni 1840.

Der großh. heſſ. Revierförſter

Stillgebauer. Gaſthaus- Verkauf.

(654) Die der hieſigen Stadt zuſtehenden unten beſchriebenen Wirthſchaftsgebäuden zum Schwan und zum Stern, welche bis zum 31. Dezember l. J. in Pacht gegeben ſind, ſollen Mittwoch den 1. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhaus oͤffentlich an den Meiſtbietenden verkauft werden.

Auch ſollen in demſelben Termin die darauf ruhende Schild- und Wirthſchaftsgerechtigkeit ent⸗ weder mit verkauft oder öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden auf 6 bis 10 Jahre verpachtet werden.

Indem man dieſes zur allgemeinen Kenntniß bringt, bemerkt man, daß die Verkauf- und Pacht⸗ bedingungen täglich bei der unterzeichneten Stelle erfahren werden können.

Beſchreibung der Gebäude: 1) Das Gaſthaus zum Schwanen iſt in der Mitte der Stadt belegen, und zwar ſo, daß es eine Ausſicht in die Neuſtadt, in die Alt ſtadt, den Marktplatz darbietet, und zu jedem Ge⸗ ſchäftsbetrieb geeignet iſt. Es beſteht aus einem maſſiven dreiſtoͤckigen Haus, worinnen 7 heitzbare Zimmer und 5 Kammern, eine große geräumige Küche, eine Speiſekammer, nebſt 3 Kellern, ſich befinden.

Zu den Nebengebäuden gehören:

10 1 Heubau, worunter zu 20 Stück Pferden die

nöthige Stallung iſt,

2) 1 Rindviehſtall,

3) 2 Schweinſtälle und

4) 1 Hofraum.