Zur Verſteigerung vorbeſchriebener Gegenſtände habe ich Termin auf Dienſtag den 10. März d. J., Vormittags 9 Uhr, in dem bieſigen Rathhaus anberaumt, und erſuche ich die Herrn Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen.
Kaichen den 13. Februar 1840.
Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hahn.
R οενν
Privat⸗ Bekanntmachungen.
Drei ineinander gehende Stuben, (78) eine Manſardſtube, eine Kammer, verſchloſ— ſener Keller und Holzſtall iſt zu vermiethen und kann bis zum 10. April bezogen werden bei
Buchecker. N 3000 fl. zu 4 pCt. (87) liegen zum Ausleihen auf Guͤterſtücke bereit.
Immobilien- Veraͤußerung. (98) Die Unterzeichnete iſt geſonnen, wegen Ge⸗ ſchäfts⸗ und Wohnorts Veränderung ihr nachſtehend beſchriebenes, an der Hauptſtraße gelegenes, vor einigen Jahren erſt neu erbautes Wohn⸗ und Gaſt⸗ haus aus der Hand zu verkaufen. Das Haus ent⸗ hält 10 heitzbare Zimmer, 6 Kammern, 2 Küchen, Sxeicher, Keller, Hintergebäude, Stallung', Kegel— bahn, Kelterhaus, einen Brunnen mit reichhaltigem guten trinkbaren Waſſer und einem großen Hofraum mit zwei Einfahrten. Auf Verlangen kann außrr einem Gemüßgarten noch ein größeres Stück Gar— ten, welches mit den vorzüglichſten tragbaren Obſt⸗ baumen bepflanzt iſt, und unmittelbar an den Ge— müßgarten anſtößt, abgegeben werden. Bemerkt wied hierbei, daß das Gebaude eine ſehr freundliche Lage hat, und daß die Straße, welche nach Grünberg, Gießen und Wetzlar geht, an dem Hauſe vorbei zieht. Auch kann ein anſehnlicher Theil des Kauf⸗ ſchillings auf den zu verkaufenden Qbjecten ſtehen bleiben.
Die nähern Bedingungen ſind bei dem Hand— lungshauſe Herrn Simon Lindheimer dahier genau zu erfahren und mit demſelben auch wegen des Verkaufs in Unterhandlung getreten werden kann. 5
Friedberg den 4. Februar 1840.
Wittwe Sieck. Bekanntmachung. (104) Damit das Reiſen in das Hinterland dem Publikum erleichtert wird, haben die Unterzeichneten eine Ordinär⸗Chaiſen⸗Fuhr nach Gladenbach errich— tet. Nämlich von Montag den 10. d. M. an faͤhrt eine Chaiſe wöchentlich zweimal, Montag und Frei⸗ tag Morgens um 7 Uhr, von Gießen nach Gladen⸗
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bach; ebenſo fährt an den nämlichen Tagen um dieſelbe Zeit eine Chaiſe von Gladenbach nach Gie—
ßen. Beide Chaiſen werden in Frankenbach zu glei- cher Zeit eintreffen und wechſeln. Preis à Perſon 1 fl
Gießen den 3. Februar 1839. Wilhelm Rühl, wohnhaft in der Fliegelsgaſſe. J. D. Plitt, Gaſthalter zum Blankenſiein in Gladenbach. Bekanntmachung. (126) Da ich mein Gaſthaus zum goldenen Lö⸗ wen an meinen Schwager, den großh. Bürgermeiſter Zahn dahier, verkauft habe, ſo wird es noͤthig, alle mir nun entbehrlich gewordenen Wirthſchaftsgeräth— ſchaften und ſonſtige Mobiliargegenſtände, wie ſolche unten verzeichnet ſind, gegen gleich baare Zahlung einer öffentlichen Verſteigerung auszuſetzen, wozu Termin auf Mittwoch den 26. d. M., Vormittags 8 Uhr, feſtgeſetzt iſt. Bezeichnung der zu verkaufenden Gegenſtände: 15 vollſtändige Betten mit Bettgeſtellen, 8 Comode von nußbaum und eichen Holz, 1 Weißzeugpreſſe mit Comod, 1 Weißzeug⸗Mang, 1 kleine Weißzeußpreſſe ohne Comod, 7 nußbaumene Nachttiſchchen, 6 Waſchtiſchchen, 24 Tiſche von eichen Holz, 9 Dutzend Stühle von eichen Holz, mit Rohr ge⸗ flochten, 2 Sopha, 18 gepolſterte Stühle, 10 Spiegel, größere und kleinere, 4 Küchenſchränke, 5 2 1 ſilberne Löffel, mit 2 ſilbernen Vorleg⸗ offel, 2 Dutzend dergleichen Kaffeelöffel, Verſchiedenes Weißzeug, 4 Stückſaß in gutem Zuſtand, 5 Zulaſtfaß, 30 Ohm, in verſchiedenen kleineren Fäͤſſern, 3 Dutzend meſſingene Leuchter. 1 Billard mit Ballen, Queues und Lampen ꝛc. 1 Kronenleuchter, 1 Stück Wein, 18351, 2 fette Schweine, 1 Mutterſchwein mit 4 Ferkel, 5 große Sprünger, 80 bis 100 Zentner Heu, 80 Zentner Krummet. Butzbach den 12. Februar 1840.
Jo h. Heyl. Lehrlingsgeſuch. (131) Es wird ein junger Mann von braven Eltern gegen billige Vergütung der Koſt und
ten und gens 9 Zahlun Zahlun.
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