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Privat⸗ Bekanntmachungen.

Empfehlung. (1169) Unterzeichneter fährt regelmäßig jeden Dienſtag Morgen mit Frachtfuhrwerk nach Frank⸗ furt und hält daſelbſt bei Herrn Wecker im Diehl hof an, was er mit der ergebenen Bitte zur öffent⸗ lichen Kenntniß bringt, ihn mit gefälligen Aufträgen zu beehren, und bemerkt noch, daß er auch ſonſtige Fuhren übernehmen wird. a Friedberg im November 1840. a Heinrich Möbs, wohnhaft bei Hrn. Netz auf der breiten Straße. Wie Meiſter Botſch, der Saamenhändler und Dachdeckermeiſter, wieder einmal wi derläuft. f (1191) Die Warnung des Meiſter Botſch in Nro. 46 d. Bl., mich betreffend, erkläre ich für eine Verläumdung und Lüge. Ich bin nicht gewohnt zu ſchmarotzen; ſondern bezahle, was ich verzehre: und daß ich auch Herrn Lenz in Büdesheim nichts ſchulde, kann ich durch eine Beſcheinigung von dem⸗ ſelben beweiſen. Friedberg den 16. Nov. 1840. f F. Schwab, Schieferdeckergeſelle. Geübte Stramin- Arbeiterinnen (1192) können dauernde Beſchäftigung erhalten J. Fürth ſeel. Erben. 4550 fl. (1193) liegen in dem evangel. Kirchenkaſten zu Vilbel im Ganzen oder getrennt zum Ausleihen bereit. Vilbel den 17. Nov. 1840. Der Kirchenrechner Jacob. Butzbacher Katharinen-Markt-Ball. (1194) Kommenden Mittwoch den 25. d. M., am Tage des Katharinen-Markts, iſt Ball bei mir,

wozu ich höflichſt einlade.

Butzbach den 18. Nov. 1840. A. Joutz, imHeſſiſchen Hof. Bekanntmachung (1195) Wer etwaige Forderungen an mich hat, wolle ſolche binnen 14 Tagen bei mir eingeben. Großkarben den 19. Nov. 1840. Mätthäus Stelze's Wittwe. Tanzmuſik. (1196) Sonntag den 22. November iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmuſik⸗ anzutreffen, wozu er höflichſt einladet. P. Mann. 100 fl. (1197) liegen in dem Armenfonds zu Petterweil zum Ausleihen bereit. Der Gemeindeeinnehmer Coſt. Weißkraut (1198) verkauft Friedrich Müller in Fried⸗ berg.

Erinnerung.

400 fl. (1199) liegen in der Heldenberger Kirchenkaſſe zum Ausleihen bereit.

Heldenbergen den 13. November 1840. Der Kirchenrechner Franz. Vermißtes. (4200) Ein ſilberner Schluͤſſelhaken, zu einem Strickhaken eingerichtet, wird ſeit etwa vierzehn Tagen vermißt. Der Redliche, bei welchem er ſich gefunden hat, wird gebeten, ſolchen der Eigenthümerin, welche bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen iſt, wieder zukommen zu laſſen.. Mit Lebkuchen

(1201) und Pfeffernüſſen, in allen Sorten, m., empfiehlt ſich wie in früheren Jahren Friedberg den 17. November 1840. Conrad Stelz, neben denDrei Schwerdtern. 2530 Wagen Miſt (1202) konnen zuſammen oder theilweiſe abgege⸗ ben werden. Ausgeber dieſes ſagt wo? 700 fl. (1203) Vormundſchaftsgeld liegen bei dem Un⸗ terzeichneten gegen gerichtliche Sicherheit Theilweiſe oder im Ganzen zum Ausleihen bereit. Oberwöllſtadt den 18. Nov. 1840. 5 Jakob Ihl.

Geſtempelte Spielkarten.

(1204) Piquet das Dutzend 1 fl. 4 kr., 1 fl. 8 kr., feine 1 fl. 12 kr. bis 2 fl., Lhombre zu 2 fl. 36 kr. 155 3 fl. 30 kr., Whiſt 2 fl. 48 kr. bis 4 f 1 k Aechte Nuͤrnberger Honigkuchen, wovon ich keine

Nachſendungen erhalte, ſind angekommen, der Pack zu 6 Stück, à 24, 30 und 36 kr.

J. C. Nagel II.,

auf der breiten Straße.

Oehl-Gas-Lampen.

(1205) Dieſe vorzügliche Lampen nicht rühmlich genug zu empfehlen ſind, welche ein Licht brenuen, wo mit dem Gas⸗Licht nicht unterſchieden werden kann, und die Probe vollkommen beſtanden haben, daß eine ſolche Lampe die Stelle 34 Talglichter erſetzt, wodurch dieſe in Wirthſchaften ſehr vortheil haft ſind, damit auch das Angenehme verbunden, daß ſie gegen andern Lampen ſehr ſparſam, und bei dem Gebrauch des ſchlechteſten Oehl durchaus kein Rauch und Dunſt verbreiten habe ich Vorrath von 55 ſehr billigen Preis von 1 fl. 40 kr. bis 7 fl. 48 kr.

Gleichzeitig bringe ich meine große Auswahl in allen Arten lackirten Blechwaaren in empfehlende

u. dgl.

Friedberg. J. C. Nagel II.,

auf der breiten Straße.