erforſter
mittags le Hof, dudaus, verſtei⸗
embatem
chmiede⸗ — ins⸗ ſſioniſten
ermeiſter
8 Uhr, 00 Mor, en. Der Schäfer
meiſter
Der Centner Kloͤtze koſtet von den Trockenreihen auf der Grube Weckesheim vom Juni bis Ende September d. J. 10 kr.(in Abſicht die Kohlen bei guter Witterung und fahrbaren Wegen abzuſetzen) mehrere tauſend Centner Holzkohlen à 12 kr. Auf der Braunkohlengrube bei Wölfersheim die Klötze pro Centuer 11 kr.
Bei einer Abnahme von 100 Centner werden die— ſelben für beide Gruben gegen richtige Bürgſcheine auf 5 Mongate creditirt.
Weckesheimer Bergwerk den 13. Juni 1840. Die fürſtl. Solms⸗Braunfelſ. Bergverwaltung Ludw. Storch. Heugras-Verſteigerung. (628) Montag den 22. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll von circa 200 Morgen hieſiger Gemeinde- wieſen das diesjährige Heugras auf Ort und Stelle
verſteigert werden, und bittet man die Herrn Bür⸗
germeiſter dieſes gefälligſt veröffentlichen zu laſſen. Altenſtadt den 13. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack.
N
Privat- Bekanntmachungen. Bilan a ch un g. (498) Auf der neuen Backſteinfabrik zwiſchen Bonamös und Preungesheim iſt alle Tage friſcher, gut gebrannter Kalk zu haben. Die große Bütte à 1 fl. 36 kr.
Kunſtunterrichts-Anzeige fuͤr Damen. Weibliche Kleiderarbeiten betreffend.
(588) Unterzeichnete Lehrerin empfiehlt ſich auch hier zu dem ſchon in ſehr vielen großen Städten mit gutem Erfolg ertheilten zweckmäßigen Unterricht im Zuſchneiden nach dem Maaße, ſowie zur gründz, lichen Anweiſung zur Garnirung und Zuſammen— ſetzung der Taille der verſchiedenen Damenkleider, ſowie Oberröcke, Mäntel, Nachtjacken, Schnürleiber u. dgl. nach der neueſten Methode.
Damen oder Eltern, welchen daran liegt, dieſe Kunſt in der kurzen Zeit von 6—8 Tagen erlernen zu wollen, werden erſucht, ſich deshalb ſobald als möglich bei mir zu melden, da mein Aufenthalt nur noch von kurzer Dauer ſeyn könnte. Selbſt den— jenigen Damen, die dieſer Kunſt nicht beuöthigt wären, würde doch die Erlernung derſelben viel Vergnügen gewähren. Das Honorar dafür iſt 4 Thaler, welches jedoch dann erſt bezahlt wird, wann ſich jede Dame ſagen kann, ich habe das Verſpro— chene wirklich in dieſem Zeitraum erlernt.
Friedrike Bernſtein aus Quedlinburg, wohnhaft bei Herrn Kappes:
Ober⸗ und untererdige Kohlraben⸗, (629) Weißkraut⸗ und Wirſingpflanzen verkauft Thomas Hanſtein.
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400 fl. (630) Curatelgeld ſind auf einen guten Einſatz zu verleihen bei Wilhelm Gerſter. - Weiße⸗Rübenſaamen, (631) friſcher ſelbſtgezogener, iſt zu haben bei Heinrich Preuſſer.
i Gras-Verſteigerung.
(632) Dienſtag den 23. d. M., Nachmittags gegen 1 Uhr, ſoll das diesjährige Gras von ungefahr 24 Morgen Kirchenwieſen dahier verſteigert werden. Reichelsheim den 14. Juni 1840. Der Kirchenvorſtand. Warnung. (633) Es wird hiermit Jedermann gewarnt, mei— nem Sohn Ludwig auf meinen Namen nichts zu leihen oder zu borgen, indem ich für nichts hafte. Friedberg den 12. Juni 1840. Weſſerlie, Steueraufſeher. 1000 fl. (634) liegen bei dem vereinigten Armenfonds der Stadt Friedberg gegen doppelten Gütereinſatz zum Ausleihen bereit. Friedberg den 17. Juni 1840. Faatz, als Rechner. Empfehlung.
(635) Der Unterzeichnete wird ſich abwechſelnd in Friedberg und Butzbach aufhalten, um in der beliebten neuen Schweizer-Manier Portraite und Landſchaften zu malen. Auch erbietet er ſich, alte Gemälde jeder Gattung zu reſtauriren, ſowie er De— corationen in Kirchen, Sälen u. dergl. beſorgen wird. Zugleich iſt er bereit, Unterricht im Zeichnen zu geben. Da es beſonders fuͤr Gewerbtreibende ſehr erforder— lich iſt, ſo habe ich mich entſchloſſen, ein gemein— nütziges Inſtitut zu errichten.
Sein Aufenthalt in Butzbach iſt bei Herrn Gaſtwirth Sauerbier.— Diejenigen, welche in Friedberg von meinem Anerbieten Gebrauch machen wollen, bitte ich, der Expedition d. Bl. ſolches mitzutheilen.
Friedberg und Butzbach im Juni 1840.
K. Geibel, Maler und Decorateur. Brand weinbrennerei- Verkauf. (636) Ich veröffentliche hiermit, daß bei mir 4 vollſtändige Brandweinbrennereien von 1½, 1½ und zwei 2 Ohm haltend, großh. heſſ. Eiche, zu verkaufen ſtehen. Dieſelben können auch auf Ver⸗ langen in Zahlungsfriſten auf mehrere Jahre abge— geben werden. Anſelm Löſer Oppenheim von Windecken. Bekanntmachung. (637) Dienſtag den 23. d. M., Nachmittags 4 Uhr, ſollen am Schwalheimer Mineralbrunnen 10 Stuͤck beſchlagene Eichenhölzer, von 4½ bis 19 Fuß Länge und 9 bis 12 Zoll Dicke, gegen gleich baare Bezahlung öffentlich meiſtbietend verkauft werden. Schwalheim am 16. Juni 1840.


