Ausgabe 
19.12.1840
 
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1) 25 Stecken nadel Scheid- und Pruͤgelholz,

2) 4012½ nadel Normalwelle und

3) 330 Stück nadel Stangen unter den vor der Verſteigerung eroͤffneten Beding⸗ ungen auf Ort und Stelle öffentlich und an die Meiſtbietenden verſteigert werden.

Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen.

Obermörlen am 16. Dezember 1840.

Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Nicolai. Bekanntmachung. (1281) Dienſtag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline eine Quantität Blei dem Wenigſtnehmenden in Lieferung übergeben wer den, welches den dazu Luſttragenden hierdurch be⸗ kannt gemacht wird. Nauheim den 16. Dezember 1840. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Weiß. Dunker. ofraithe-Verſteigerung. (1282) ontag den 4. Januar 1841, früh 9 Uhr, ſoll auf dem Bürgermeiſterei⸗Büreau dahier auf Antrag der Ludwig Seyfrieds Erben daſelbſt deren Hofraithe, erbvertheilungshalber, an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden.

Dieſelbe iſt am Marktplatz, woran die hier durch⸗ gehende Hauptſtraße vorbeiführt, gelegen, und iſt dieſe Lage auch zu jedem Geſchäft ſehr geeignet. Sie beſteht in Zſtöckigem Wohnhaus, Hinterhaus, Scheuer, Stallung und Hofraum mit beſonderer Einfahrt.

Liebhaber wollen ſich in dem beſtimmten Termin einfinden.

Butzbach den 9. Dezember 1840.

Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Zahn. f

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Privat- Bekanntmachungen.

Geſchaͤfts-Erdffnung. (1265) Der Unterzeichnete beehrt ſich einem hie⸗ ſigen und auswärtigen Publikum ergebenſt anzuzei⸗ gen, daß er heute auf hieſigem Platze ein Waaren⸗ Geſchäft eröffnet hat, beſtehend in:

Glatten und damascirten Thybets, Mousseline de laine, breiten franzöſiſchen Kattunen, gedruckten Zeugen, ſchottiſchem Battiſt, Battiſt-Mouſſeline, Jaconet, glattem und geſticktem Moll, ſelbſtverfertig⸗ ten geſtickten Krägen, Tüll in Stücken und Garnir⸗ tüll, modernen Weſtenzeugen, Barchent und Bettzeu⸗ gen, ſeidenen Damen⸗ und Herrn⸗Tuͤchern, leinenen, wollenen und baumwollenen Taſchen⸗ und Halstuͤ⸗ chern, Mousseline de laine Schürzen, Band, Strick⸗ und Baumwolle und noch vielen andern in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln.

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Eine geſchmackvolle Auswahl verbunden mit reeller Bedienung und billigen Preiſen laſſen mich auf einen zahlreichen Zuſpruch hoffen.

Mein Laden iſt im Hauſe des Herrn Rabiners am Eingange der Judengaſſe an der Freiheit, Nr. 18.

Friedberg den 6. Dezember 1840. d Amſchel Strauß. Zwei tüchtige Ackerknechte, (1283) welche des Fahrens kundig ſind, koͤnnen bei dem Unterzeichneten auf Petritag 1841 eintreten. Helmolt, Poſtmeiſter.

J. C. Nagel auf der breiten Straße, 5 (1284) empfiehlt ſich mit einer geſchmackvollen Auswahl in Goldwaaren(Ohr- und Fingerringe, Pendeloquen, Broſch, Colliers oder Halskettchen, Vorſtecknadeln), ferner in ſeidenen und Stramin⸗ Damen- und Kindertaſchen, Hoſenträger ꝛc., Etuis und Portefeuille-Arbeiten, dabei ſich ſehr billige Stammbücher befinden, da ich dieſe von einer auf⸗ gelösten Fabrik beſtanden, wo ich ſo billig eingekauft, daß ich diefelben unter dem Fabrikpreis abgeben kann(à Stück 30 kr., 36, 48 bis zu 3 fl. 30 kr.)

In Conditorei⸗Waaren iſt wieder eine Sendung bei mir angelangt. Von dem vorzüglichen Branden⸗ und Mandelconfekt trifft mit nächſtem Sonntag die letzte Seudung vor Weihnachten ein. Aechte Nuͤrn⸗ berger Honigkuchen habe ich noch einen kleinen Vor⸗ rath, den Pack von 6 Stück zu 24 kr., großere zu 30 kr.

Zur Nachricht für die geehrten Beſteller der Oel⸗ Gas⸗Lampen: wartet vergriffen iſt, ſo beeilte ich mich, eine Sen⸗ dung noch vor Weihnachten zu erhalten, dieſe trifft beſtimmt mit nächſtem Montage bei mir ein.

Geſtempelte Spielkarten, Piquet das Dutzend zu 1 fl. 4 kr., 1 fl. 8 kr., feinere 1 fl. 12 kr. bis 2 fl., Ehombre⸗ und Whiſt⸗Karten.

Friedberg den 17. Dezember 1840. Erklärung.

(1285) Vor einiger Zeit wurden mir 50 fl. ge⸗ ſtohlen. Dieſen Vorfall zeigte ich gehörigen Orts an, und es entſtand deßhalb eine gerichtliche Unter⸗ ſuchung. Gegen keinen von meinen Gäſten, welche mich ſeit der Wiedereröffnung meiner Wirthſchaft mit ihrem Beſuche beehrt haben und noch beehren, hege ich den geringſten Verdacht.

Um nun auch dem Herrn Adam Rauſch, Bäcker⸗ meiſter dahier, öffentlich zu beweiſen, daß ich ihn nicht im Verdacht habe, wie er das irrthümlich von mir glaubte, fühle ich mich bewogen, auch ihn vor dem Publikum rein von Verdacht in dieſer Sache zu erklären.

Friedberg den 17. Dezember 1840. Anton Burck.

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