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ſer-, Glaſer-, Weißbinder-, und Spengler-Arbei⸗ ten, Behufs der Erbauung einer Waſchküche und von 6 Holzſtällen in der Burgcaſerne dahier, auf dem hieſigen Militärverwaltungsbüreau verſteigert. Riſſe und Koſten⸗Ueberſchläge können auf genanntem Büreau eingeſehen werden. Friedberg den 5. Auguſt 1839. In Auftrag: Geöſl tz, Oberquartiermeiſter. Verſteigerung von Brückenbauarbeiten in Nidda. (830) Donnerſtag den 22. Auguſt, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe in Nidda die zur Erbauung der Niddabrücke nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Der Maurerarbeitslohn beträgt nach dem Voran⸗ ſchlag: 1159 fl. 34 kr.
Die Steinhauerarbeit 6022„ 20„ Der Zimmerarbeitslohn am Pfahlroſt 164„ 37„ Die Schloſſerarbeit 403„ 4„ Die Weißbinderarbeit e
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Die Materiallieferung beſteht in dem Brechen, Beifahren und Setzen von 21 Kubikklaftern aus⸗ geſuchter Mauerſteine, in der Lieferung von 4 Cu⸗ bikklaftern Kies und 0,800 Cubikklaftern Ziegelmehl und dem Beifahren von 1500 Cubikfuß Eichenholz zu den Roſtſchwellen und Diehlen und 3024 Cubik⸗ klaftern Buchenholz zu den Roſtpfählen.
Plan, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen 11 dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen.
Nidda den 6. Auguſt 1839. Der großh. heſſ. Kreis baumeiſter Süffert. Edictalladung.
(831) Adam Stahl von Burggräfenrode und deſſen Ehefrau, Anna Katharina, geborne Gerlach, ſind ſchon vor langer Zeit verſtorben. Nach dem Tode der Ehefrau, welche ihren Mann uͤberlebte, wurde das beiderſeitige Vermögen unter curatoriſche Ver⸗ waltung genommen, weil das einzige Kind der be— nannten Eheleute, ein Sohn, Namens Johann Kon⸗ rad Stahl, welcher in ſeiner Jugend bei dem öſtrei⸗ chiſchen Militär Dienſt genommen, unbekannt wo, abweſend war. Nach einem, in der Folge beige⸗ brachten Todesſcheine war indeſſen beſagter Johann Konrad Stahl vor ſeiner Mutter verſtorben, und da letztere die Erbſchaft ihres Sohnes nicht ange⸗ treten hatte, ſonach ſolche auch an ihre Verwandten nicht weiter vererben konnte, ſo ſind nunmehr die nächſten Auverwandten des Sohnes von väterlicher Seite, zu deſſen in dem Vermögenstheile, der ihm von ſeinem, vor ihm verſtorbenen Vater zugefallen war, beſtehenden, die nächſten Anverwandten der Mutter aber zu der letzteren Nachlaſſe als Erben berufen. Von beiden Seiten ſind auch bis jetzt viele
Erbprätendenten aufgetreten; es ſcheinen indeſſen nol mehrere vorhanden zu ſeyn, und namentlich ſollg ſich im Königreiche Preußen, wo ein Bruder de Ehefrau des Adam Stahl, Namens Johannes Gen lach, als Feldwebel in Militärdienſten ſtand, nog Verwandte befinden.
Unter dieſen Umſtänden ſieht man ſich veranlaß, alle diejenigen, welche an eine oder die andere di benannten beiden, ſeither gemeinſchaftlich verwalteten und nach der letzten Rechnung in 2530 fl. 25 f. beſtehenden Nachlaßmaſſen Erbanſprüche machen z können glauben, hiermit aufzufordern, ſich, ſofer ſie noch nicht bei Gericht aufgetreten ſind, um ſl gewiſſer
binnen drei Monaten dahier zu melden und gehörig zu legitimiren, all
ſonſt die Abgabe des Vermögens an die, bis jetz aufgetretenen Intereſſenten, welche ſich uͤber die Au der Vertheilung bereits arrangirt haben, erfolgen wird.
Großkarben den 5. Auguſt 1839.
Großherzogl. heſſ. Landgericht Muhl.
Bekanntmachung,
Heiden⸗ und Ginſtern⸗Verſteigerung in
Revier Oberrosbach betreff. (832) Dienſtag den 20. d. M. Morgens 7 Uhf, werden in dem Gr. Domanialwald Kellerberg: 25,00 Gebund Heiden und Ginſtern, zu Backholz brauchbar, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert und, da
Nachgebote unzuläſſig ſind, der Zuſchlag ſogleich
ertheilt, wenn der Abſchätzungspreiß erlößt wird. Oberrosbach 15. Augſt. 1839. Der Gr. heſſ. Revierförſter Bingmann. Arbeits-Verſteigerung. (833) Montag den 19. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll Maurerarbeit, beſtehend in Aufführung einer Mauer am Brunnenhaus voranſchlagt zu 56 fl. 48 kr., ſodann die Weißbinderarbeit, beſtehend in Tünchen der Umfangswände mit Sandſpeis und Oel⸗ anſtrich der Bekleidung, voranſchlagt zu 65. fl. 13 kr, hierauf eine Bütte von Eichenholz, ohngefähr 20 Ohm haltend, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. 8 Die Voranſchläge ſind täglich von 2 bis 3 Uhr auf meinem Büreau einzuſehen. Friedberg den 15. Auguſt 1839. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung von Plaſterarbeiten in Schotten. (834) Samſtag den 24. August, Vormittags 10 Uhr, ſoll in Schotten im Gaſthaus zum Heſſiſchen Hauſe die zur Vollendung des Gaſſen⸗ und Ban⸗ quett⸗Pflaſters in Schotten nöthige Pflaſterarbeit,
fur etwa 135 Quadratklafter ſchichtenweiſes Pfla⸗
(836)& Uhr/ ſollen menden a ausgeboken,
det Zuſchlag 1 Das ße 2) Das An 9) Das B. 40 Dad K
5) 100 K b) Einfr 1) Zimmei
Y Weißbi 0 Erbau ) Murer 2) Ebäächa 3) Schlaſe 9 Pflaſte Die B liegen in zur Stund ſcht offen. Die h.


