zu geben, beſtehend in mehreren Ballet⸗ und Na⸗ tionaltänzen.— Da er in Berlin, Mainz, Darm⸗ ſtadt, Mannheim, ſo wie in andern großen Städten Deutſchlands ſich ſowohl als Ballet⸗Tänzer wie auch als Balletmeiſter der großen Zufriedenheit des Publi— kums zu erfreuen hatte(worüber er ſich auf das Vollkommenſte durch ſeine Atteſte legitimiren kann), ſo wird er ſich auch bemühen, die hohen Kunſtkenner Salzhauſens zu befriedigen.
Der Anfang iſt 4½ Uhr. Das Nähere beſtimmt der Anſchlagezettel.
Carl Hummel, Balletmeiſter aus Mainz. Gutbeſetzte Tanzmuſik
(800) iſt Sonntag den 4. Auguſt d. J. in mei⸗ nem Garten anzutreffen und lade ich dazu ergebenſt ein.
Friedberg den 1. Auguſt 1839.
Fr. Chr. Sieck.
Literariſche Anzeige.
Die Heilkräfte des kalten Waſſers, nachgewieſen durch hundert Erfahrungsſätze berühmter Aerzte älterer und neuerer Zeit. 27 kr.
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Adam, L., Pia nofo rte⸗Schule des Conſervato⸗ riums zu Paris. f f 5 fl. 24 kr. Erſte Abtheilung: Einleitung. Von der Kenntniß
der Taſtatur. Von der Haltung des Körpers. Regeln über die Haltung der Hände. Von der Fingerſetzung in der Tonleiter. Uebung um beim Durchlaufen einer
Octave die Hände an einen gleichmäßigen Schritt zu
gewöhnen. Scalen in allen Durtonarten mit Kreuzen. Scalen in allen Durtonarten mit Been. Mollſcalen mit Kreuzen. Mollfcalen mit Been. Uebungen für beide Hände in entgegengeſetzten Läufen. Uebungen von Sca⸗ ſen, welche eine von den Grundſätzen abweichende Ap⸗ plikatur erfordern. Regeln des Fingerſatzes im Allge⸗ meinen. Terzen. Quarten. Quinten. Sexten. Sep⸗ timen und Octaven. Vom Triller. Von den Verzie⸗ rungen. Fingerſetzung der Accorde. Die Accorde zu binden. Fingerſetzung beim Anhalten von Doppelnoten. Uebungen und Beiſpiele für die Fingerſetzung der rechten Hand. Desgleichen der linken Hand. Abkürzungen. Triolen. Uebung die Hände zu kreuzen.
Zweite Abtheilung; 50 fortſchreitende Uebungs⸗ ſtücke beide Hände gleichmäßig zu üben. Stellen ver⸗ ſchiedener Meiſter zu Fingerſatz. Von dem Anſchlage der Taſten und der Art einen Ton hervorzubringen. Von der Bindung der Töne und der dreifachen Art der Abſtoßung. Vom Triller, von den Vorſchlägen und an⸗ dern Verzierungen. Vom Taktmaaße, von den Bewe⸗ gungen und ihren Benennungen. Von dem Gebrauch der Pedale. Schweizerkuhreihen mit Nachahmung des Echo. Pastorale von Adam. Von der Kunſt Partitu⸗ ren zu begleiten. Vom Styl.
Dritte Abtheilung. Sonetten und Fugen von ven⸗ ſchiedenen Meiſtern. 5 Baillot, Profeſſor am Converſatorium zu Paris, die Kunſt des Violinſpieles. 7 fl. 12 kr. Körner, der angehende Organiſt. Sammlung v. kurzen und leichten Orgelſtücken und Chorälen, mit und ohne Pedal zu ſpielen, durch die gebräuch⸗ lichſten Dur⸗ und Moll⸗Tonarten. Ein praktiſches Hand⸗ und Hülfsbuch, ſowohl zum Gebraucht beim öffentlichen Gottesdienſte, ſo wie auch als Schule zur Vervollkommnung fur Organiſten, Land,
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Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 26. Juli: Waizen: 10 fl. 40 kr. Korn: 7fl. 7kr. Gerſte: 5 fl. 54 fr
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32 —ů—
So eben folgende beid
Hafer: 3 fl. 2U kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg un Butzbach vom 3. bis 10. Auguſt 1839.
uſuf⸗ Pa 1 75 igen Re
pf Brod Preiſe. Triedberg Bube kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 2 7 pn 5 8 4 143 4 77 77 9 3 9 2 Loth. 2 — Milchbrod 1* n —[Waſſerweck 11 11— —(Gemiſchtes(Tafel-) Brod 15% Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1(Ochſenfleiſch 11— 111— „ Kübhfleiſch 852 811 „ Rindfleiſch 12 7 1 „Kalbfleiſch 6 0 1 6— „ Schweinenfleiſch 10— 10— „ Hammellleiſch 8* 8 7 Schaaffleiſch 5 714— ae „ Wurſt von blos Schweinen 124— 12— „ Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 15— 14— „ Schwartenmagen 16— 16— „Geräucherter Speck 22 22 „Schinken 15— 15 „ Dörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen] 20— 19— 115 dito unausgelaſſen 17— 16 „ Nierenfett 18— 18 Hammelsfett 15— 115—
Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F.
Küchler.
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Gedruckt Und verlegt unker Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. N 2
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