Ausgabe 
29.8.1835
 
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d zwei⸗ 1. 1 10 fr.. 1 1. 1 1* q œn Intelligenzblatt 5 n für die 5 S rovinz berhes sen ö 8 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 0 N* 8 l. 35. Sonnabend, den 29. Auguſt 1835. 6 Amtlicher Theil. N er großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg luguſt: an die großh. Burgermeiſter des Kreiſes. 75 2 Betreffend: Die Bezeichnung gleichnamiger Ortsbürger.

Von großh. heſſ. höchſtpreislichem Miniſterium des Innern und der Juſtiz bin ich in Kenntnitz uguſt: 5 worden, daß großh. heſſ. Miniſterium der Finanzen von großh. Oberftnanzkammer die Anzeige n halten hat, daß von einzelnen Localbehörden die in der Verordnung vom 27. November 1832 vorge⸗

i riebene Bezeichnung der gleichnamigen Ortsbürger nicht gehörig beobachtet werde, und hierdurch vielerlei Anſtände zum Vorſchein kommen ſollen.

1 Namentlich ſollen ſchon häufig Fälle vorgekommen ſeyn, daß die von den großh. Bürgermeiſtern Aug, affertigten Kaufauſſätze ꝛc., die den großh. Steuerkommiſſarien zu Anfertigung der Flurbuchsauszüge vor- et gelegt zu werden pflegen, die richtigen Namensbezeichnungen nicht enthalten haben.

. Zur Vermeidung der dadurch entſtehenden Irrungen weiſe ich Sie an, ſich künftighin bei Bezeich⸗ kung gleichnamiger Ortsbürger genau nach den Beſtimmungen der allegirten Verordnung vom Pen Member 1832 zu bemeſſen, und wenn es noch nicht geſchehen iſt, ein Verzeichniß über die vorhandenen dbkichnamigen Octsbürger autzuſtellen und pünktlich fortzuführen. Friedberg den 27. Auguſt 1835. i

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2 In Beurlaubung des großh. heſſ. Kreisraths: D. Cameſasca.

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1 f Der Lud wigst a 9 zeichnet, das außerhalb der Stadt, wie im vori 11 1 gen Jahre, unter einem Zelte ſtatt haben ſollte. Wurde diesmal wieder zu Friedberg recht feierlich be Da aber ein gedeihlicher Regen, der an dieſem 10 gen, worüber wir unſern Leſern hier nur kurz Morgen unſere Fluren erquickte, ſolches nicht wohl 2 Agende Mittheilung machen wollen. Schon mit zuließ, ſo verſammelte ſich zur Mittagszeit die Ge

1 Tagesanbruch kündete der Donner unſer ſtädtiſchen ſellſchaft in dem ziemlich geräumigen Saale unſeres Baller den Feſttag an. Sodann hatte eine große Rathhauſes.

ellſchaft, aus den Staatsdienern, dem ſtadtiſchen Während des Mahles, bei welchem Herzlichkeit borſtande und dem bedeutendſten Theile unſerer Bür- und Fröhlichkeit herrſchend waren, wurden nach und

yr beſtehend, ſich zu einem Mittagsmahle unter⸗ nach die verſchiedenen Toaſte auf das Wohl unſers