werdende Gut auf anderweite 12 Jahre, von An⸗
fang 1836 an, öffentlich verpachtet. Es beſteht
ſelbiges: g
1) in einer ſehr geräumigen Hofreithe, welche enthält: u) ein wegen ſeiner unmittelbaren Lage an der Straße zwiſchen Friedberg und Hanau zum Wirth⸗ ſchaftsbetrieb geeignetes zweiſtockiges Wohnhaus, in welchem zwei Keller, Küche, ſechs Stuben ꝛc. befindlich ſind;
b) eine mit zwei Tennen verſehene Scheuer;
0) Stallungen;
d) ein hinter der Scheuer gelegener Gemüßgarten von ungefahr 140[IKlafter;
2) in circa 284 Morgen, neuen großh. heſſ. Maa⸗ ßes, Garten, Ackerland und Wieſen;
3) in einer Schäferei-Gerechtigkrit von 300, und
Pferchgerechtigkeit von 500 Stück Schafvieh.
Das Ausgebot geſchieht zuerſt im Ganzen, dann in einzelnen Abtheilungen.
Die Verleihungsbedingungen können ſchon vor dem Verpachtungstermin auf dem Büreau der unter zeichneten Behörde eingeſehen werden.
Friedberg den 20. Januar 1835.
Großherz. heſſ. Rentamt daſelbſt a Buß. Offene Stelle für einen jungen Menſchen. (40) Ein junger Menſch, welcher eine correcte und ſchöne Hand ſchreibt, und mit den noͤthigen Schulkenntniſſen— beſonders im Rechnen— ſowie mit Zeugniſſen über ſein bisheriges gutes Betragen verſehen iſt, kann auf dem Büreau des Unterſchrie— benen gegen angemeſſene Belohnung eine Anſtellung finden. Friedberg den 21. Januar 1835. Buß, Rentamtmann. f Eiſen-Waaren. (41) Donnerſtag den 29. Januar l. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, werden in den Seminargebäuden da⸗ hier 2 eiſerne Läden, 1 eiſerne Thüre und 1 Wer⸗ neriſcher Circulirofen an die Meiſtbietenden unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werden— den Bedingungen öffentlich verſteigert. Friedberg den 22. Januar 1835. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. Brodfrucht-Bedarf. (42) Montag den 2. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der Bedarf an Brodfrucht für das 3. und 4. Quartal d. J. dem Wenigſtnehmenden unter den im Termin bekannt
gemacht werdenden Bedingungen in Lieferung über— geben werden.
Nauheim den 19. Januar 1835. Kurfürſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Wilhelmi. Weiß.
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Holzverſteigerung im Revier Oberrosbach. (43) Im Domanialwalddiſtrikt Kellerberg bei Oberrosbach wird Mittwoch den 28. Januar 1835 nachverzeichnetes Brenn- und Bau-, Werk- und Nutzholz unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Meiſtbietenden öffent— lich verſteigert werden: 15 ½ Stecken Hainbuchen⸗Scheidholz,
2 13%„ Eichen-⸗Scheidholz, 30 20„ Buchen-Prügelholz, 4 17 77 Eichen⸗ 7
5 1„ Aspen⸗ 77
6) 13„ Eichen-Stockholz,
7) 3025 Wellen Buchen-Reiſerholz, 8 1250„ Eichen⸗„ 9 4100 5 Aspen⸗„ MD r Kiefern⸗„ 110 17 Klötze Eichen⸗Stammholz in 908 Cubikfuß, 120 8 Stück Eichen⸗Stangenholz. Der Anfang hat präcis um 8 Uhr ſtatt. Oberrosbach den 19. Januar 1835. Der großh. heſſ. Revierfoͤrſter Bingmann. Holzverſteigerung zu Butzbach. (44) Montag den 26. d. M, Vormittags 9 uhr, ſollen in dem hieſigen Stadtwald, Diſtrikt Haͤuſereck: 54 Stecken Buchen- u. Eichen⸗Scheidholz, 23 7 7* 175 Prügelholz, 110 Haufen„„„ Stock⸗ und Wurzelholz, 65 77 77 77 77 Reisholz Uu. circa 1300 Cubikfuß Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, in 5 Eichſtämmen, 13 Karrenaxen und 15 Leiterbäumen beſtehend, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am Exercierplatz. Butzbach den 19. Januar 1835.
Der Bürgermeiſter B. Küchel. Holzverſteigerung zu Niedermörlen. (45) Montag den 26. Januar 1835, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Niedermör—
len, nahe bei dem Hofe Haſeleck: 10 4 Stecken Birken⸗Scheidholz,
2) 46 5„ Prügelholz, 3) 1950 Stück„ Normal-Wellen, ) 275„ Aspen u. Butzholz⸗Wellen,
5) 46/ Cubikfuß Werk- und Nutzholz in Leiterbaͤumen, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt pracis am oben verzeich⸗ neten Orte im Walde ſelbſt. Niedermörlen den 21. Januar 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Dey. Holzverſteigerung zu Niederrosbach— (46) Dienſtag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr,


