1835.
4 igen!
* 0 a für die
n rovi O
Gl 1. i N
a rovinz berhes en
darden im Allgemeinen,
80 05 den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. „ M234. Sonnabend, den 22. Auguſt
chen, b.***
31. Mai.
Finanz⸗Verwaltung des Großherzogthums Heſſen a a von 1830- 1832. Die Finanz⸗Verwaltung von den Jahren 1830 1832 liefert ein ſo erfreuliches Reſultat, daß wir icht umhin können, unſern Leſern eine General⸗
Die Domänen waren im Voranſchlag angege⸗ len zu 4,630,402 fl. 27 kr. und lieferten wirklich
d lieferten 202,163 fl. 18 kr.; die direkten Steuern 5,950,851 fl. und lieferten 6,095,689 fl. 27 kr.;
ien: el. indirekten Auflagen zu 5,275,731 fl. und lie⸗
7. Aug ſerten 5,841,022 fl. 41 kr.; der Zoll zu 1,800,000 aue ind lieferte 2,080,875 fl. 7 kr. Die Geſammt⸗Einnahme belief ſich im Voran⸗
ſchlage auf 18,136,675 fl. 27 kr. und betrug wirk⸗ ich 21,279,407 fl. 17¾ kr., mithin mehr als der Voranſchlag 3,142,731 fl. 50 ¼ kr.
Die ordentlichen Ausgaben waren im Voran⸗ ſhlage 18,490,239 fl. beliefen ſich aber in der Wirk⸗ ſichkeit auf 19,819,711 fl. 26 kr., die außerordent⸗ ichen beliefen ſich auf 941,683 fl. 2 kr, in Ganzen alſo mehr 2,271,156 fl. 18/ kr., zuſam⸗ gien 20,761,395 fl. 18 ¼ kr., es blieb demnach ein Erſparniß von 518,011 fl. 59½¼ kr.
Das Betri 7 welches im J. 1829 auf (., 300,74 fl. 29/ Fr. ſich belief, ſtieg durch das obige Erſparniß Aaß
iſe
zum A.
U 308 —
—
S8
e—
4
7878. 986 fl. 29 kr. Zieht man ſiervon den Ab rir⸗ Fonds von 1,100,000 fl. ab, po blieb auf dir Finanzjahre 1833— 1835 zur Dis⸗ Foſition e 29 kr.
. tete 900, g ö*** — u g
Ng. (Eingeſandt.)
Auf einſamen Spaziergängen habe ich oft im Wetterfluſſe Leichname von Thieren, als Hunden, Katzen, Schaafen, Schweinen ꝛc. welche man hin⸗ eingeworfen, vom Waſſer an ſeichte Stellen geſetzt angetroffen, welche einen furchtbaren Geruch von ſich gaben.
Daß durch ſolchen Unfug das Waſſer, beſon⸗ ders bei geringem Stande und bei gegenwärtiger Wärme, höchſt ungeſund werden muß, iſt nicht zu verkennen.
Wer mag in einem ſo kleinen Fluß wie die Wetter, waſchen, baden, Geſchirre reinigen, den Thieren den Durſt ſtillen, von dem Waſſer brauen, brennen ꝛc. das mit dem Aaſe verpeſtet iſt? Wie mag ein gebildeter Ausländer wenn er dergleichen bemerkt, über unſere Kultur, Reinlichkeit und poli— zeiliche Anordnungen urtheilen?
Zuſatz der Redaction. Wir meinen, die Herren Bürgermeiſter hatten dafür zu ſorgen, daß dergleichen Unordnungen vor⸗ gebeugt werde.
Voͤllerei und Wirthshaͤuſer.
In öffentlichen Blättern leſen wir, daß in dem Parlament zu England von der überhandnehmenden Völlerei die Rede geweſen ſey, daß u. A. in dem Irrenhauſe zu Hamwel von 100 Menſchen, welche dort aufgenommen wurden, 72 durch die Trunken⸗


