Dankfagung.
81) Allen denen, welche meinen verſtorbenen
Groß hn Georg Andreas zu Grabe geleiteten und mir und meiner Familie bei unſerm Schmerze ſo c neuen ozle Theilnahme bezeigten, ſage ich meinen gerühr⸗
f lad een Dank. Möge Jeder vor gleichem Verluſte, wie N uns ward, bewahrt bleiben.
Einen ganz beſonderen Dank rufe ich aber dem⸗ igen noch nach, welcher ſich vor ſeiner Abreiſe ſo n benommen hat.
1 Friedberg den 18. November
5
er 1816
1835. Ströhlein.
Empfehlung.
. 782) Allen meinen hieſigen und auswärtigen inz teunden und Gönnern mache ich die ergebenſte n/ eige, daß ich das Haus, welches ich ohngefähr math. if Jahre bewohnte, gegenwartig nicht mehr bewohne, 1% bedern mein eigenes, neben Hrn. Kaufmann Hauch⸗ : 9, ädt und Hrn. Gaſtwirth Supp, bezogen habe, 8 empfehle mich mit folgenden Zucker bäckerei⸗ hau Paaren
2*) Beßte Sorte Honig⸗Kuchen, N Su, 2 Baseler und Nürnberger Honig⸗Kuchen, „, Zuckerplätz, Se, 5 Biskuit, . uleil) Pfeffernüſſe, Del 8) Makronen Fru) 1 belegte 7 ben ud 8) Geröſtete Mandeln, Wieden, 8) Pappilloten, 00 Mala 40)„ mit Deviſen, ln. Get 110 Manuschriſten, weiſe und rothe, En. H 1) Anisgebackenes, weiſes, n. 1)„braunes nach Darmſtädter Art, melting 13) Figurirtes Marcipan, erm em 15) Zimmet⸗Mandeln, en Aufah 16) Ueberzuckerte Coriander⸗Kerne,
17) Ueberzuckerter Anis,
18) Citronat, üben: 18) Pomeranzenſchalen und
Mo tlet, hann noch in vielen anderen Sachen, welche in mein Geſchäft einſchlagen. 4 Friedberg den 17. November 1835. genen fie 1 Georg Renneberg. r hn Auszuleihende Kapitalien.
une dss) Es liegen 8— 900 fl. Vormunds⸗ Gelder, 10 25 leben doppelte Verſicherung zu 5%, im Ganzen ober
Theilweiſe, auszuleihen bereit bei Jakob Weick⸗
an eng d, Buchbinder zu Butzbach. n een. Chaiſe und Chaiſen-Pferde. 784) Eine ganz vorzüglich gute Chaiſe mit eiſer⸗
15 len Achſen, noch beinahe neu, zwei Chaiſen-Pferde,
det Hen züchſe mit weiſen Bleſſen, das eine 5, das andere
aut i gahre alt, vorzügliche Chaiſen⸗Pferde, ſtehen billig ju verkaufen. Bei wem, ſagt die Exped. d. Blts.
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Militaͤr⸗Vertretungs-Anſtalt. (785) Zur allgemeinen Militaͤr-Ver⸗ tretungs-Anſtalt(die durch eine Cau— tion von 102,000 fl. die Mitglieder vor jedem moͤglichen Verluſte ſichert) haben pro 1835, bereits viele Per⸗ ſonen ihren Beitritt angezeigt.
Der Unterzeichnete ladet die Eltern und Vormuͤnder der 1816 gebornen Conſcriptionspflichtigen zum Beitritt ein, da nach der neuen Geſetzes-Vor— lage die Privat-Aſſecuranzen fortbe— ſtehen koͤnnen.
Darmſtadt den 12. Novbr. 1835.
Ernſt Emil Hoffmann.
(786) Unterzeichneter hat Flachs zu verkaufen. Friedberg den 19. November 1835. Ignatz Bechſtein.
(787) Empfehlungswerthe Schriften fuͤr Hausfrauen!
Bei Heinrich Franke in Leipzig iſt erſchienen und in der Buch-, Muſikalien- und Landkarten-Handlung von C. Wäch⸗ tershäuſer in Offenbach zu haben:
Die wohlerfahrne Kunſtbaͤckerin,
oder Anweiſung, allerhand Torten, Gebackenes, Pa- ſteten und Conditoreiwaaren zu verfertigen. Nebſt einem deutlichen Unterrichte, wie man die vorzuͤg⸗ lichſten Früchte einmachen und trocknen ſoll, von H. L. S. Dritte Auflage. Preis geh. Z kr.
Allen Hausfrauen können wir vorſtehendes Werkchen wegen ſeiner Gründlichkeit und Mannigfaltigkeit, mit wel⸗ cher die feinere Kochkunſt hier behandelt wird, ganz beſon⸗ ders empfehlen. Eine jede Hausfrau, die noch nicht die dazu nöthigen Erfahrungen beſitzt, findet darin eine treffliche höchſt nützlich bewährte Anweiſung, wofür auch ſchon die raſch auf einander erſchienenen Auflagen Bürge ſind.
Taſchenwoͤrterbuch für angehende junge Hausfrauen, zur Selbſterlernung und Ausuͤbung,
der einfachen buͤrgerlichen Kochkunſt,
oder Vorſchriften zu ſehr vielen einfachen und wohl—


