Ausgabe 
12.9.1835
 
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2 1 N 4 5 3. 3 2 Die Preisbewerber müſſen das vorzuführende Vieh um neun Uhr Vormittags aufſtellen und ſich durch Zeugniſſe des Ortsvorſtands darüber ausweifen, daß die Sprungbullen in der betreffenden Gemeinde auch

1 ſuhugegende auf den then

im Gebrauche ſtehen und die jungen Bullen und die Rinder von den Eigenthümern erzogen und letztere afl

keine Viehhändler ſind.

Gleichzeitig mit den Prelsvertheilungen ſollen auf der Station Butz bach nach dem Beſchluſſe des.

ein großer ſeſu nach

4 Ausſchuſſes in ſeiner Sitzung zu Salzhauſen, den 22ten Juni d. 2 Wenn de 15.) von den dem a r und w

Vereine gehörigen engliſch-deutſchen Baſtard-Bocklämmer 5 Stück gegen gleich I ig. 4 Steigerer in der Provinz Oberheſſen ihren Wohnſitz ö Fal i.

verſteigert werden, unter den Bedingungen; daß die

und entweder eine eigene Schäferei haben oder für eine Gemeinde, oder größere Geſellſchaft kaufen und

are Zahlung öffentlich

eine rechte

daß ſie ſich verpflichten, den Stohr, ſo lange er zur Zucht tauglich, weder auſſer der Provinz zu ver⸗ furt. Ja n

kaufen noch zu verhammeln, noch zu ſchlachten.

ale unſere

Ich empfehle daher den gr. Burgermeiſtern, die Landwirthe des hieſigen Kreiſes hiervon in Kennt⸗ b, daß niß zu ſetzen und dahin zu wirken zu ſuchen, daß von denſelben auf die gedachten Stationen preiswürdi⸗ 15 10 ges Vieh aufgetrieben wird und daß Freunde und Beförderer der Landwirthſchaft dieſer Preisvertheilung wan

beiwohnen. Friedberg den 9. September 1835.

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empfudens J Frankfurt g.

In Beurlaubung des großh. heſſ. Kreisraths: man einmal

Der groß. heſſ. Kreisſecretär 4 I bönnte. Dr. Cameſasca. l 2 die ganze E

Ueber Straßenbau. (Von einem Wetterauer.)

Wir dürfen wohl bei unſern Leſern als bekannt vorausſetzen, daß gegenwärtig unſere Staats⸗Regie⸗ rung die Ausführung eines großen Straßen-Syſtems beabſichtigt, durch welches nicht nur jeder einiger⸗ maßen bedeutende Ort mit den übrigen Theilen des Großherzogthums, ſondern auch das ganze Inland für Handel und Verkehr mit dem Auslande in Ver⸗ bindung gebracht werden ſoll. Das Ganze ſoll bin⸗ nen ſechs Jahren vollendet werden.) Einſender dieſes, welcher in dem Großherzogthume ſo ziemlich bekannt iſt, ſchenkt im Ganzen dieſem Syſteme ſei⸗ nen Beifall und freut ſich der nahen Zeit, wo man durch das ganze Land eben ſo bequem wird reiſen können, wie man jetzt ſicher reiſ't. Die Folge ſind gewiß unberechenbar. Nur über zwei Straßenſtrecken un⸗ ſerer Nachbarſchaft erlaubt er ſich hier ſeine Anſich⸗ ten mitzutheilen, die er zwar nur als ſeine indivi⸗ duellen gibt, von denen er aber doch wünſchte, daß ſie nicht ganz unbeachtet möchten gelaſſen werden.

Die erſte iſt die vorgeſchlagene Provinzialſtraße von Butzbach nach Uſingen. Beide Orte ſtehen in ſehr wenig Berührung; die Straße wurde wohl der Lage der Gebirge nach von Butzbach durch einige ) Wir werden gelegentlich nach der Veilage Nro. 158 zum

23 Protocoll der Verhandlungen der Aten Kammer der Landſtände unſern Leſern ein Verzeichniß der ſämmtlichen

ſowohl bereits fertigen als projektirten Staats- und Provinzialſtraßen mittheilen. D. R.

ſehr koſtſpielige Thäler nach Langenhain, von dort iſt, keine an aber nicht in dem Usthale, ſondern über Wermborn gleich jenſei und Eſchbach nach Uſingen geführt werden müſſen. benburgiſch, Weit wohlfeiler und vortheilhafter würde dagegen] Jenſeis h. die Verbindung zwiſchen Friedberg und Uſingen, nicht bindung m direkt, ſondern über Ober-Möorle werden; wohl 2 werde feiler, weil bereits die Straße bis gegen Ober⸗Mörle] daß nan vollendet iſt; vortheilhafter, weil Friedberg unde nach nehr Uſingen in näherer Verbindung ſtehen, weil dadurch] Folgen die die ganze Umgegend von Friedberg auf eine leichtere 1 Weiſe zu einem großen Theile ihres Holzbedarfes aber kommen, und weil endlich einer der bedeuten

Orte von Oberheſſen, Ober⸗Mörle, eine Verbindung

nach Oſten und Weſten erlangen würde. Freilich A 2 70. 8 5.. In müßte wohl bei Ziegenberg eine Brücke angelegt] Zeitung di und die Straße über Wermborn geführt werden,] Dites Of

weil in dem Usthale der Felſen zu viele ſind.] die Bemil i Herrn Pfe

Die zweite beabſichtigte Straße geht von Fried ſpiel des e berg über Friedrichsdorf nach Homburg. Ein ihrem biet ſender konnte, ſich nicht genug wundern, als er 90 Mungswer nahm, daß ein Theil unſerer Abgeordneten ſich gegen uud thätig

die Errichtung derſelben als etwas Unnöthiges aus⸗ 100 Elte

ſprach. Dieſe Straße iſt nämlich, wie man hier recht gut 5 an Ve weiß, in der That eine der wichtigſten und nothwendig, N beſärgen. ſten, ſobald Naſſau und Heſſen⸗Homburg in dem Zollver⸗ bande ſind. Wir wollen hier nicht erwähnen, daß 405 beſe dadurch die Provinz Oberheſſen mit dem gewerbſa⸗ i ach

men Friedrichsdorf, mit Homburg, mit Oberurſel, 9 g,