f 1 en m die Wenigſtnehmenden oͤffentlich verſteigert wer⸗ en. Zeichnungen, Ueberſchlage und Bedingungen ſegen bis dahin auf dem Büreau des Unterzeichne⸗ ur Einſicht offen. f
Man bringt dieſes mit dem Bemerken zur all⸗ eemeinen Kenntniß, daß nur ſolche Steigerer zu⸗ eelaſſen werden, welche Atteſte von ihren Bürger- neiſtern vorzeigen, daß ſie Kaution zu leiſten im Stande ſind.
Friedberg den 5. März 1835.
55 Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. Anlieferung verſch. Materialien. 4144) Die Anlieferung der zum Betrieb des dor⸗ zeimer Braunkohlen⸗Bergwerks erforderliche Mate— Aalien, als Dachdielen, breite Doppeltdielen, ſchmale Schreinerdielen, Latten, Groß- und Kleineiſen, zanze und halbe Leiſtnägel, Speiger⸗, Thor⸗ und Decknägel, Fett, Baſaltſteine, Schieferſteine, Back⸗ ſteine, Platt- und Forſtziegeln, Kalk, Kies und Roggenſtroh ſollen unter den vor der Verſteigerung Sekannt gemacht werdenden Bedingungen den 10. dgelbelz, d. M., Vormittags 10 Uhr, aufs Wenigſtnehmende len. auf dem hieſigen Bergwerk verſteigert werden, wozu
rſucht, di einladet.
bent mache Dorheimer Bergwerk d. 4. März 1835.
ö Die großh. heſſ. dorheimer Bergverwaltung A. Storch.
NN NN
Bekanntmachungen von Privaten. Lehrlinge werden geſucht.
(84) Bei einem hieſigen Schneidermeiſter kann
ein junger Burſche ſogleich in die Lehre treten.
Ausgeber dieſes ſagt bei wem.
(109) Bei einem hieſigen Schuhmachermeiſter kann
ſter*
im. . wald, 70 und Ste
ein junger Burſche ſogleich in die Lehre treten. Aus⸗ 4 8 geber dieſes ſagt bei wem. eben bin(145) Ein Schmidt in einem nahegelegenen Orte, Gemeinde an der Landſtraße, ſucht einen Lehrling. Bei der
Expedition dieſes Blattes iſt das Nähere zu erfragen. Ein Logis zu ebner Erde,
(134) mit Möbel für einen einzelnen Herrn, hat
zu vermiethen, wer? iſt zu erfragen bei Ausgeb. dieſes.
10. Zwei Zimmer, mit oder ohne Möbel,
(146) ſind an der ſ. g. Freiheit zu vermiethen.
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tar daſelll
der greßh Ausgeber dieſes ſagt bei wem.
Bauarbel Ein Logis im zweiten Stock, (8147) welches bis zum 1. Juni d. J. bezogen
6.25. werden kann, hat zu vermiethen Adam Weſp.
12 150 fl. liegen zum Ausleihen
8 10 1(148) bereit bei L. Hanau.
9 77 Verſchiedene Wagen.
J(449) Bel Schmied greie in diederwollgndt
einſpännige Wa⸗
find zwei ganz neue, vollſtändige,
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gen, ferner ein zweiſpänniger, auch noch beinahe
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ganz neu, drei einſpännige alte, noch in gutem Zuſtande, und zwei Kühkarren, ebenfalls in gutem Zuſtande, zu verkaufen. Backhaus ꝛc. zu verkaufen. (150) Unterzeichneter iſt geſonnen ſein Haus, Backhaus, Holzſchoppen, großen Stall dem Hauſe gegenüber, drei Schweinſtälle, Miſtſtätte und Hof, ſowie drei gut gehaltene Sprenger aus der Hand zu verkaufen. Anton Philippi. Ein Ackerknecht, (151) evangeliſcher Religion, wird gegen guten Lohn geſucht. Derſelbe muß über ſeine Geſchicklich⸗ keit, Fleiß, gute Aufführung und mehrjährigem Ver⸗ bleiben in deſſen früheren Dienſten ganz genügende Atteſtate beibringen können. Das Nähere iſt bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen. Güter-Verpachtung. (152) Da auf die, dem hieſigen Hoſpital eigen⸗ thümlich zuſtändigen, in den Gemarkungen Nauheim, Schwalheim und Dorheim gelegenen Güter und Län⸗ dereien, welche am 17. Februar einer öffentlichen Verpachtung auf anderweitige zwölf Jahre und zwar von Petri 1835 bis dahin 1847 ausgeſetzt worden, (ſiehe Intelligenzblatt Nr. 7 d. J.) mehrere Nach⸗ gebote geſchehen ſind: ſo ſollen dieſelben nochmals auf hieſigem Rathhaus, Montags den 23. März, Vormittags 9 Uhr, meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 5. März 1835. In Auftrag der Armenkommiſſion: Der Hoſpitalpfleger Boutemy. Ein Gerbhaus ſammt Gärtchen (153) von den Heinrich Dörr'ſchen Kindern iſt zu vermiethen. Das Nähere iſt zu erfragen bei Friedberg. Jakob Dönges. Ein ſchwarzer Schleier (154) iſt am verfloſſenen Dienſtag, von der Kirche an bis über den Hauck, verloren worden. Der red— liche Finder wolle denſelben gegen ein Douceur an Ausgeber dieſes abgeben.
Bekanntmachung. (155) Die Nummer 46 des frankfurter deutſchen Journals enthielt jüngſthin einen gegen die Com- pagnie royale gerichteten anonymen Brief aus Greuſſen, welcher auf eine unwürdige Weiſe die Wahrheit entſtellt und ſichtlich aus einer durch un⸗ lautere Abſichten geleiteten Feder gefloſſen iſt.
Als Agent der erwähnten Geſellſchaft halte ich es den durch mich Verſicherten gegenüber für meine Pflicht, zu deren Beruhigung ſowohl die ohne Zweifel Manchen nicht zu Geſicht gekommene Entgegnung jenes lügenhaften Schreibens, welche die General⸗ agentur beliebte zu veröffentlichen, als auch durch Angabe faktiſcher Verhältniſſe den Ungrund jener gehäſſigen Mittheilungen zu enthüllen.


