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Fruchtverſteigerung zu Friedberg.
(217) Freitag den 2. Mai dieſes Jahrs, Vormit— zags 10 Uhr, werden dahier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore nachgenannte Frucht— quantitäten von den bemerkten fiscaliſchen Speichern der öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt:
1) von dem Speicher zu Friedberg 40 Malter
Waizen, 50 Mltr. Gerſte, 60 Mltr. Hafer;
2) von dem Speicher zu Obermörlen 180 Mltr. Korn, 50 Mltr. Gerſte; von dem Speicher zu Oberrosbach 220 Mltr. Korn; 4) von dem Speicher zu Rodheim 150 Mltr. Korn; 5„„„ Vilbel 40 Mltr. Hafer.
Friedberg den 5. April 1834.
Der großh. Rentamtmann Buß.
Edictalladung. 218) Der Ortsbürger Friedrich Zober zu Nieder— eſchbach hat in Gemeinſchaft mit ſeiner Ehefrau Anna Catharina, geborne Loos, bei Johannes Schmidt zu Niedereſchbach am 27. December 1803 ein zu 5% verzinsliches Darlehen à 130 fl. aufge⸗ gommen und zur Sicherheit des gedachten Darleihers nehrere Immobilien verunterpfändet. Dieſe Hypothek— ſchuld ſteht noch ungeloſcht in dem Hypothekenbuche, während von Seiten der Zoberiſchen Eheleute be— vauptet wird, daß gedachtes Kapital bereits im Jahr 1808 abgetragen, die retradirte Schuldver— »riefung aber verloren gegangen ſey. Auf Anſtehen es Friedrich Zober wird daher jeder, welcher aus rgend einem Rechtsgrunde Anſprüche an die ver— oren gegangen ſeyn ſollende Schuldverbriefung zu aben glauben ſollte, hiermit aufgefordert, ſolche o gewiß binnen 6 Wochen bei hieſigem Gerichte eltend zu machen, als ſonſt die gedachte Hypothek ur mortificirt erklärt und die neu errichtet werden ollende Hypothek amtlich beſtätigt werden wird. Groskarben den 7. April 1834.
Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Buff.
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Bekanntmachung. 219) Johann Heinrich Meyer sen. und Ehefrau 14 Altenſtadt entliehen auf gerichtliche Hypotheken 1) am 11. April 1792 bei Frau Landamtmann Klingelhöffer zu Altenſtadt ein Kapital von 220 fl., 2) am 16. April 1802 bei Pfarrer Horſt und Ehefrau zu Lindheim ein Kapital von 300 fl. und
3) am 31. Juli 1802 bei denſelben Gläubigern
ein weiteres Kapital von 150 fl.
Dieſe Schuldpoſten ſollen abgetragen worden, die gerichtlichen Schuld- und Pfandverſchreibungen aber verloren gegangen ſeyn.
Da die desfallſigen Einträge in den Gerichts— Lypothekenbüchern noch offen ſtehen, ſo werden alle
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diejenigen, welche an jene Schuld- und Pfandver— ſchreibungen Auſprüche bilden können, aufgefordert, ſolche ſo gewiß innerhalb 6 Wochen hierorts anzu⸗ zeigen, als anſonſt die fraglichen Schuld- und ee ee für erloſchen erklärt werden ollen. Groskarben den 7. April 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Buff. Bekanntmachung. (220) Samſtag als den 19. d. M. ſoll aus frei— willigem Antrag auf hieſigem Rathhauſe eine Hof⸗ raithe nebſt 33 Morgen Ackerland unter annehmli— chen Bedingungen, welche noch vor der Verſteigerung gehoͤrig bekannt gemacht werden, öffentlich meiſtbie— tend verſteigert werden. Bönſtadt den 11. April 1834. Der Bürgermeiſter Geibel. (221) Mittwoch den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden in hieſiger Pfarrſcheuer zwei Fuder Kornſtroh meiſtbietend verkauft. Fauerbach II. den 15. April 1834. In Auftrag: Schullehrer Alles.
(222) Von den ferner erhaltenen Sendun— gen und in
Parthien eingekauften Waaren empfehle ich:
Die modernſten Seiden-Mouſſelinen, Gros de Londre, Mouſſelin-Cattunen, alle Farben % breiter Thibet, Atlas, wollene und Thibet— Shawpls in allen Groͤßen; ganz feine italieniſche glatte und durchbrochene zweifarbige Moden— Strohhuͤte, auch alle Sorten fuͤr kleine Maͤdchen.
Die neuſten rein wollenen und leinenen feinen Sommerzeuge fuͤr Herren-Oberroͤcke und Bein— kleider, eine große Auswahl in allen Arten von Weſten.
Ganz feine hollaͤndiſche, bielefelder und im Garn gebleichte Leder Leinewand, alle Sorten weiße Waaren, ſehr viele Spitzen, Spitzen— und Tuͤll⸗Einſaͤtze. Geſtoͤpfte farbige Bettdecken, einfarbige Damen- und Herren-Schlafroͤcke.
Ferner bemerke ich, daß ich mein bisheriges Galanterielager beſonders in Gold und Silber vielfaͤltig vermehrt habe.
Endlich bringe ich wiederholend mein in großer Auswahl bekanntes bedeutendes Tuchlager in ergebenſte Erinnerung, und empfehle die ganz dunkelgrün, olive und Couleur de Negre zu


