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im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Bienen
* 16.
Sonnabend,
den 19.
April 1 831.
Die ſtarke Vermehrung der Feldmaͤuſe und ihre Vertilgung.)
Obgleich gegenwärtiger Aufſatz einen großen Theil der Leſer dieſes Blattes in Bezug auf künfti— zen Erndte⸗Gewiun oder Verluſt nicht näher inter— iſſiren dürfte, ſo wird doch derſelbe durch die darin enſchaulich gemachte, faſt an's Unglaubliche reichende Bermehrung einer ſonſt wenig beachteten Thiergat— ung einige Unterhaltung finden; bei weitem aber ter größere Theil derſelben wird wegen ſeiner hart bedroheten Hoffnungen auf eine geſegnete Erndte ſegeren Antheil daran nehmen, und unter der Zahl
ber Letzteren der eigentliche Fruchtbauer ſich aufge— fordert fühlen, in Zeiten, d. h. jetzt noch, zu Ab— wendung einer vorausſichtlichen Mißerndte und der ſolche begleitenden Verluſte Alles anzuwenden, was in ſeinen Kräften ſtehet.
Die graue, ungeſchwänzte Feldmaus(denn andere Feldmäuſe, z. B. die langgeſchwänzte Spring— maus, die Spitzmaus, die Maulwurfsmaus, mehren ſech— wenn ſie auch in ſogenannten Maäuſejahren tbenfalls häufiger als gewöhnlich zu ſehen ſind— doch niemals in dem Grade, daß ſie eine Landplage, wie jene würden) iſt eine der fruchtbarſten und zugleich durch die Zerſtörungen, welche ſie in den
) Wir glaubten es dem wetterauer Publikum ſchuldig zu ſeyn, gegenwärtigem Aufſatze unſer ganzes Blatt zu wid— men, weil er eine Nothſache betrifft. Eben darum hoffen wir auch Entſchuldigung zu finden, wenn wir die Fortſetzungen der in der vorigen Nummer gegebenen Auf— ſäͤtze erſt im nächſten Blatte liefern. Die Redaktion.
Feldern anrichtet, Thiergattung.
Es iſt bekannt, daß dieſe Feldmäuſe dem Gartner und Ackerwirth nicht allein an ſeinen Er— zeugniſſen ſowohl oberhalb als unterhalb der Erde bedeutenden Schaden zufügen, ſondern ſogar in manchen Jahren in Gegenden, wie die Wetterau und die Pfalz, wo ein tiefer Lehmboden ihr Ein— dringen in die Erde— ihren gewöhnlichen Aufent— haltsort— begünſtigt, ohne ſie jedoch für den Einſturz ihrer Höhlen beſorgt zu machen, ganze Erndten bis auf wenige Ueberreſte vernichten. Zu ihrer Ernährung ſind ihnen Cerealien(Körner— früchte), Hülſenfrüchte, Kartoffeln, Runkelrüben ꝛc., kurz alle Erzeugniſſe des Acker- und Gartenbaues recht, wenn ſie keine Auswahl haben; doch ſtellen ſie erſteren vorzüglich nach. Sie ſchaden nicht allein direkt, indem ſie ſchon bei und nach der Ausſaat viele Korner aufleſen und dem Wachsthum entziehen, die aufgeſchoſſenen Getraidehalmen noch vor der völligen Reife mit ihren ſcharfen Zaͤhnen abhauen — wobei ſie methodiſch zu Werke gehen, um die reifenden Aehren zu erreichen, indem ſie die aufrecht ſtehenden Halme ſo lange in dreizöllige Stücke ab— beißen, bis erſtere zur Erde ſinken— und nach geſchnittenem und niedergelegtem Getraide die Aehren entleeren; ſondern auch indirekt, indem ſie die Win— terfelder und hochgelegenen Wieſen unterhöhlen und dadurch zum Auswintern der entbloſeten Pflanzen die nächſte Veranlaſſung geben. Auch die jungen Apfelbäume, mehr aber noch die jungen Buchwal— dungen leiden durch ihre Gefräßigkeit, indem ſie
dem Landmanne höchſt gefährliche


