Ausgabe 
10.5.1834
 
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weißes ungezwirntes Baumwollengarn, unter den dei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden; welches hiermit zur allgemeinen Kenntuiß gebracht wird. Friedberg am 7. Mai 1834.

Der Zoll⸗Einnehmer Dauernheim. 1275) Unterzeichneter hat zwei Sorten Lehmſteine in Auftrag zum Verkauf; das 100 der erſten Sorte, won 15 Zoll Länge, 8 Zoll Breite und 4 Zoll Dicke, koſtet 40 kr.; das 100 der zweiten Sorte, von ge wöhnlicher Lange und Breite, jedoch 3 Zoll Dicke, koſtet 16 kr. Das Bauen mit den größeren Lehm ſteinen iſt, wie leicht einzuſehen, ſehr vortheilhaft, da man mit s ſolcher den nämlichen Raum ausfüllen kann, wozu man von den gewöhnlichen 50 bedarf. Unterzeichneter nimmt auch Aufträge an zum Fer⸗

tigen von Backſteinen in jeder beliebigen Größe. In Auftrag: Chauſſe-Erheber Wiederhold

auf dem Nauheimer Chauſſe-Haus.

276) Frühpflanzen, Würſing und Kohlraben, ind zu haben bei Wittwe Windecker.

277) Mit wachſender Eile vervollkommnen ſich die Gewerbe, vermehren ſich die Etabliſſements, mit noch raſcheren Schritten folgen die Falliſſements derer, welche die Kenntniß dieſer Veryollkommnung vernachläſſigen oder verſchmähen. In vielen theuren Schriften zerſtreut ſind die Berichte über die Fort⸗ ſchritte der Induſtrie nur mit einem großen Koſtenaufwande zu erlangen, wenn nicht Mehrere ſich vereinigen, das Ange ſchaffte ſich gegenſeitig mitzutheilen. Aber außerhalb großer Städte können ſelbſt dergleichen Vereinigungen nur unvoll⸗ kommen dieſen Zweck erreichen, wenn nicht der Einzelne allzuhoch beitragen ſoll. Darum müſſen die Intereſſenten mehrerer kleinen Städte ꝛc. auf eine Vereinigung bedacht eyn; dazu aber fehlt's in der Regel an einem Vereinigungs Huncte. Ich habe daher den Verſuch machen wollen, einen ſolchen Vereinigungspunct in meinem Geſchäfte darzubleten und kündige hiermit eine

Bibliothek für Haus-, Landwirthſchaft und Gewerbe

für hier und die Umgegend an. Sie wird vor der Hand 23 der vorzüglichſten Zeitſchriften dieſer Fächer enthalten und venn ſich anders die nöthige Zahl von Theilnehmern findet, im Juni d. J. eröffnet werden. Die Zeitſchriften aber ſollen vom Januar d. J. an dargeboten werden. Ein Verzeichniß derſelben iſt auf Verlangen unentgeltlich zu erhalten. 5

Die Benutzung geſchieht in der Art, daß jeder Theil⸗ nehmer gegen eine Vorauszahlung von 4 fl. jährlich, ſämmt⸗ liche oder auch nur einige der verzeichneten Zeitſchriften zum vLeſen erhalten, und ſo oft es ihm beliebt und der Fortgang der Zeitſchriften es erlaubt, zwei bis drei Hefte umtauſchen kann. Um jeder Störung vorzubeugen muß ich aber zur Bedingung machen, daß kein Heft ich werde alle Zeit⸗ ſchriften in Monatshefte broſchüren laſſen länger als 14 Tage behalten werde. Hier in Gießen werde ich den Umtauſch ſelbſt beſorgen laſſen; Auswärtige dagegen wollen ſich mit einer ſicheren Gelegenheit verſtändigen.

Um über das Gelingen des Planes bald im Reinen ſeyn und im erwünſchten günſtigen Falle die Bibliothek zur auge⸗ gebenen Zeit eröffnen zu können, bitte ich um möglichſt baldige Anzeige der Theilnahme.

Zugleich mache ich hierbei auf meine humaniſtiſche Bibliothek, eine Sammlung der beſten neueren Literatur

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erzeugniſſe im Fache der Belletriſtik, Geographie, Geſchichte ꝛc. nochmals aufmerkſam. Der unentgeltlich zu habende Catalog wird Jeden überzeugen, daß in Rückſicht auf inneren Gehalt dieſe Bibliothek keine Concurrenz zu ſcheuen ha, das Abonnement aber iſt billiger, als in den meiſten Le.- bibliotheken, nämlich 4 fl. jährlich.

Gießen im April 1834. J. Ricker. Das oben erwähnte Verzeichniß der Zeitſchriften liegt zur gefälligen Einſicht in Friedberg offen bei Carl Bindernagel.

(278) Friſche /,/&/ große feine Creèpe, Atlas und ſeidene Shaͤwlchen, große und kleine Mode-Strohhuͤte in allen Sorten, gruͤne, weiße und ſchwarze Schleyer, feine Mouſſeline und Mouſſelin⸗-Cattune, alle Arten und beſonders feine Tyroler-Handſchuhe, ſehr ſchoͤne Sommer zeuge fur Beinkleider und Mode-Weſten ſind neuerdings angekommen bei Friedberg und Butzbach.

Simon Lindheimer auf der breiten Straße.

(279) Ein gutes brauchbares Fahr- und Acker⸗ Pferd ſtehet billig zu verkaufen. Ausgeber ſagt bei wem?

(280) Es wird in ein hieſiges Haus eine gute Vieh-Magd geſucht, welche ſogleich eintreten kann. Ausgeber ſagt bei wem?

Verſicherung gegen Feuersgefahr

durch die

Geſellſchaft der Sonne(Compagnie du Soleil) zu Paris.

(281) Für die Feuerverſicherungs-Geſellſchaft der

Sonne zu Paris für hieſige Gegend als Agent er

nannt und bevollmächtigt, bringe ich dieſes hierdurch

zur allgemeinen Kenntniß, und füge nur noch bei,

daß ſich dieſe Geſellſchaft durch folgende Vorzüge

der allgemeinſten Aufmerkſamkeit würdig macht,

und zwar:

1) Durch die Sicherheit, welche ſie durch ihren baar geſchoſſenen Kapital-Fond von 6 Millionen Fr. jedem Verſicherten gewährt;

2) durch ihren beſonderen Sicherheits-Fond, der ebenfalls bis auf 6 Millionen Fr. ſteigt und wodurch ſie auf Gefahren verſichert, die andere Geſellſchaften geradezu ausſchließen, nämlich ſolche, welche durch Krieg, Aufruhr, Volks auflauf, Pulverexploſion, Erdbeben u. ſ. w. entſtehen, und endlich

3) durch ihren geringen Prämienſatz.

Jede gewünſchte Erläuterung ertheilt auf porto freie Anfragen der Agent A. Rieß in Nauheim.